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Kein Republikaner will Trump bei Fox News verteidigen

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US-Sender Fox News  

Kein Republikaner will Trump verteidigen

17.08.2017, 12:40 Uhr | dpa

Kein Republikaner will Trump bei Fox News verteidigen. Um US-Präsident Donald Trump wird es einsamer. (Quelle: dpa/Pablo Martinez Monsivais)

Um US-Präsident Donald Trump wird es einsamer. (Quelle: Pablo Martinez Monsivais/dpa)

Der rechtskonservative US-Sender Fox News sucht für eine TV-Debatte einen Republikaner, der Trumps Aussagen in Bezug auf Charlottesville verteidigt. Diese Rolle will niemand übernehmen.

Trotz hartnäckiger Versuche der Redaktion hat der rechtskonservative US-Sender nach eigenen Angaben keinen Republikaner auftreiben können, der die Äußerungen Trumps in der Rechtsextremismusdebatte verteidigen will.

"Unser Buchungsteam hat Republikaner aller Lager aus dem ganzen Land kontaktiert", sagte Moderator Shepard Smith am Mittwochabend (Ortszeit) in seiner Sendung. "Wir konnten niemanden bekommen, der herkommen und ihn (Trump) verteidigen wollte."

Aus seiner Verwunderung machte der Moderator keinen Hehl - schließlich ist sein Sender nicht eben bekannt dafür, Republikaner und ihre politischen Positionen knallhart zu hinterfragen. "Lasst uns ehrlich sein: Republikanern macht es oft nichts aus, bei Fox News zu sein", sagte Smith. Auch die bekannten Politiker, die den Präsidenten in der Debatte nach den Vorfällen in Charlottesville (Virginia) und Trumps Reaktion darauf verurteilten, hätten es vermieden, seinen Namen auszusprechen.

Am Samstag war bei rassistisch motivierten Ausschreitungen in Charlottesville eine Gegendemonstrantin von einem Auto erfasst und getötet worden. 19 Menschen wurden verletzt. Schon vorher war es zu Zusammenstößen gekommen.

Trump gab beiden Seiten die Schuld an der Eskalation. "Es gab auf der einen Seite eine Gruppe, die schlimm war, und es gab auf der anderen Seite eine Gruppe, die ebenfalls sehr gewalttätig war", sagte der Präsident. Auch vermied er es zunächst, Rassisten und Neonazis so zu nennen. Dafür wurde er scharf kritisiert. Erst zwei Tage später distanzierte sich Trump von Rassisten und dem Ku Klux Klan, US-Medien zufolge nur unter großem Druck enger Berater.

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