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Landtagswahl in Niedersachsen: Martin Schulz schließt Rot-Rot-Grün nicht aus

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Vor Landtagswahl  

Schulz schließt Rot-Rot-Grün in Niedersachsen nicht aus

12.10.2017, 07:53 Uhr | dpa, df

Landtagswahl in Niedersachsen: Martin Schulz schließt Rot-Rot-Grün nicht aus. Martin Schulz spricht auf einer Veranstaltung in der Berliner SPD-Zentrale. (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)

Martin Schulz spricht auf einer Veranstaltung in der Berliner SPD-Zentrale. (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa)

Martin Schulz hätte keine Einwände gegen eine rot-rot-grüne Koalition nach der Landtagswahl in Niedersachsen, will dem Landesverband aber keine Vorschriften machen. Der SPD-Chef kündigte zudem ans, sich mehr um AfD-Wähler zu bemühen.

"Über Koalitionen in den Ländern wird vor Ort entschieden, nicht in Berlin", sagte Schulzder Oldenburger "Nordwest-Zeitung" auf eine entsprechende Frage. "Man muss das Wahlergebnis abwarten. Stephan Weil wird alles Notwendige entscheiden. Von mir gibt es da keine Ratschläge."

Weil: "Meine Wunschkoalition lautet Rot-Grün"

SPD-Ministerpräsident Weil, der am Sonntag in Niedersachsen um seine Wiederwahl kämpft, wandte sich im t-online.de-Interview in dieser Woche gegen eine Koalition mit Grünen und Linken. "Ich möchte Rot-Rot-Grün nicht in Niedersachsen", sagte Weil, "meine Wunschkoalition lautet Rot-Grün!"

Weil sagte zudem, er würde sich "freuen, wenn die Linke nicht in den Landtag käme". Die SPD sei für Menschen in Niedersachsen, "die sich mehr Solidarität und Gerechtigkeit wünschen, [...] die bessere Alternative", so der Ministerpräsident gegenüber t-online.de. 

In Umfragen liegen SPD und CDU in Niedersachsen seit Wochen nahezu gleichauf. Rechnerisch wären demnach eine große Koalition aus den beiden großen Parteien sowie Dreierkoalitionen wie ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP oder eine Ampel aus SPD, FDP und Grünen möglich.

Ob die Linke in den Landtag einzieht, ist fraglich. Sie liegt in den Umfragen bei etwa fünf Prozent. Die seit 2013 amtierende Regierung aus SPD und Grünen hätte laut Umfragen keine Mehrheit mehr.

Schulz: Auf AfD-Wähler zugehen

SPD-Chef Schulz rief seine Partei zudem auf, sich mehr um verbitterte AfD-Wähler zu bemühen. Viele fühlten sich "nicht respektiert" und sähen "ihre individuelle Lebensleistung nicht gewürdigt". "Das muss die SPD sehr ernst nehmen", sagte Schulz der Heidelberger "Rhein-Neckar-Zeitung". "Die Mehrheit müssen wir überzeugen, dass ihr Weckruf gehört worden ist." An tief überzeugte Rechtsextremisten werde die Partei nicht herankommen. "Aber das ist eine Minderheit unter der AfD-Wählerschaft", sagte Schulz.

"Der junge Mann im Osten, der für sich keine Perspektive sieht, weil seine Region abgehängt wird, dem müssen wir sagen: Du bist uns wichtig, wir sorgen für den Breitbandausbau, damit sich in deiner Heimat wieder Firmen ansiedeln können. Die ältere Dame, die 60 Kilometer fahren muss, um zu ihrem Hausarzt zu kommen, der müssen wir sagen: Wir werden für mehr Ärzte sorgen." Zugleich kündigte Schulz eine "knallharte Auseinandersetzung" mit der AfD und ihren Funktionären an.

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