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Flughafen Berlin-Tegel: Ein Drittel ausgezählt – Mehrheit für Offenhaltung

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Erste Auszählungen  

Mehrheit in Berlin für Offenhaltung von Tegel

24.09.2017, 23:56 Uhr | AFP, dpa

Flughafen Berlin-Tegel: Ein Drittel ausgezählt – Mehrheit für Offenhaltung. Der Flughafen Tegel soll eigentlich nach der Eröffnung des BER geschlossen werden – die Berliner sind laut ersten Hochrechnungen dagegen. (Quelle: imago)

Der Flughafen Tegel soll eigentlich nach der Eröffnung des BER geschlossen werden – die Berliner sind laut ersten Hochrechnungen dagegen. (Quelle: imago)

Nach der Auszählung von etwa einem Drittel der Wahlbezirke in Berlin zeichnet sich eine Mehrheit für einen Weiterbetrieb des Stadtflughafens Tegel ab. Gegen 21.50 Uhr waren die Ergebnisse aus 900 von 2439 Wahlbezirken (37 Prozent) bekannt. 55,4 Prozent der Wähler sprachen sich für die Offenhaltung von Tegel aus, wie die Landeswahlleiterin auf ihrer Internetseite mitteilte.

42,6 Prozent forderten eine Schließung Tegels nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in den kommenden Jahren. Das endgültige Ergebnis soll in der Nacht vorliegen.

In Berlin waren rund zweieinhalb Millionen Wahlberechtigte parallel zur Bundestagswahl auch zur Abstimmung über die Zukunft des Flughafens Tegel aufgerufen. Ein von der FDP initiierter Volksentscheid fordert, den innerstädtischen Flughafen im Nordwesten Berlins nach Eröffnung des Hauptstadtairports BER weiterhin zu nutzen. Allerdings ist der Text nicht rechtsverbindlich – er fordert den rot-rot-grünen Senat des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) zum Handeln auf.

Die Wähler sollten abstimmen, ob sie diesem Beschlussentwurf zustimmen: "Der Flughafen Berlin-Tegel „Otto-Lilienthal“ ergänzt und entlastet den geplanten Flughafen Berlin Brandenburg "Willy Brandt"(BER). Der Berliner Senat wird aufgefordert, sofort die Schließungsabsichten aufzugeben und alle Maßnahmen einzuleiten, die erforderlich sind, um den unbefristeten Fortbetrieb des Flughafens Tegel als Verkehrsflughafen zu sichern!"

Die Tegel-Befürworter argumentieren vor allem mit den mangelnden Kapazitäten des BER, der voraussichtlich nicht vor 2019 in Betrieb geht. Dagegen verweist der Senat auf Pläne für einen Ausbau des BER und auf weniger Fluglärm bei einer Schließung Tegels.

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