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AfD-Parteitag macht Gauland und Weidel zu Spitzenkandidaten

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Parteitag in Köln  

AfD kürt Weidel und Gauland zu Spitzenkandidaten

23.04.2017, 13:57 Uhr | rok, Reuters

AfD-Parteitag macht Gauland und Weidel zu Spitzenkandidaten. Alice Weidel und Alexander Gauland sind die Spitzenkandidaten der AfD. (Quelle: dpa)

Alice Weidel und Alexander Gauland sind die Spitzenkandidaten der AfD. (Quelle: dpa)

Die AfD zieht mit dem stellvertretenden Parteichef Alexander Gauland und Vorstandsmitglied Alice Weidel als Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf. Für das Duo stimmten am Sonntag beim Parteitag in Köln knapp 68 Prozent der Delegierten.

Parteichefin Frauke Petry hatte nach ihrer Niederlage bei der Debatte um die Ausrichtung der Partei am Samstag bekräftigt, sie stehe nicht für eine Spitzenkandidatur zur Verfügung.

Gauland gilt als Rechtsausleger

Gauland, Ehrenvorsitzender der AfD in Brandenburg auf Lebenszeit, zählt zu den Unterstützern des Thüringer Parteichefs und Rechtsauslegers Björn Höcke. Petry hatte nach dessen umstrittener Rede im Januar ein Parteiausschlussverfahren in Gang gesetzt, das Gauland ablehnt. Höcke hatte sich abfällig über das Holocaust-Mahnmal in Berlin geäußert. Zudem werfen Kritiker ihm vor, keinen klaren Trennungsstrich zur rechtsextremen NPD zu ziehen. Gauland weist Vorwürfe zurück, in der AfD gebe rassistische und fremdenfeindliche Tendenzen. Er gilt als einer der einflussreichsten Politiker in der Partei.

Weidel wurde lange Zeit dem Petry-Lager zugerechnet und versuchte sich als Finanz- und Wirtschaftsexpertin zu etablieren. In der Frage des Umgangs mit der Euro-Krise geriet sie jedoch mit Parteichef Jörg Meuthen aneinander. Weidel verschärfte zuletzt ihre öffentliche Islam-Kritik. So wirft sie etwa dem Zentralrat der Muslime vor, sich "nie glaubhaft von der Steinzeit-Scharia und religiösem Fundamentalismus distanziert" zu haben. Weidel hatte erst vergangenen März eine schwere Niederlage erlitten, als sie bei der Wahl zur Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg durchfiel, nachdem Meuthen sich gegen sie ausgesprochen hatte. 

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