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Grüne Oase: So legen Sie ein Hochbeet an

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Gemüsegarten  

So legen Sie ein Hochbeet an

| bp (CF)

Wer nur einen kleinen Garten hat, muss nicht auf eigenes Gemüse verzichten. Wenn Sie ein Hochbeet anlegen, können Sie auch beengten Verhältnissen, kühleren Temperaturen oder bei problematischem Gartenboden leckere Gemüsesorten, frische Salate oder Zierpflanzen anbauen. Hier finden Sie Tipps, wie Sie mit wenig Aufwand ein Hochbeet anlegen können.

Hochbeet hat viele Vorteile

Ein Hochbeet ist ein meist kastenförmig angelegtes Beet, das nicht ebenerdig ist, sondern erhoben angelegt werden. Sie ermöglichen auch bei kargem oder steinigem Boden den Anbau von Gemüse. Vorteile hat es ebenfalls, wenn  Ihr Garten uneben ist. Durch den Verrottungsprozess der unterschiedlichen Erdschichten, die im Hochbeet angelegt sind, ist der Boden sehr nährstoffreich.

Grüne Oase: So legen Sie ein Hochbeet an. Hochbeete müssen stets gut bewässert werden (Quelle: imago/Rederleit-B.)

Ein Hochbeet eignet sich perfekt für kleine Gärten oder Grünflächen mit schlechtem Boden (Quelle: Rederleit-B./imago)

Die leicht erhöhten Temperaturen, die dadurch in einem Hochbeet herrschen, beschleunigen zudem den Reifungsprozess der Pflanzen. Das heißt auch, dass Sie Gemüse einige Wochen früher ernten können, als in einem normalen ebenerdigen Beet. Nutz- und Zierpflanzen fühlen sich in diesem Beet gleichermaßen wohl. Außerdem können Sie die Pflanzen im Hochbeet besser vor Ungeziefer schützen, indem Sie Schneckenzäune und feinmaschigen Draht anbringen. Auch im Herbst können Sie in einem Hochbeet noch säen und pflanzen.

Diese Materialien eignen sich fürs Hochbeet

Wenn Sie ein Hochbeet anlegen wollen, können Sie verschiedene Materialien für den Rahmen verwenden. Aufgrund seiner Witterungsbeständigkeit ist Stein am besten geeignet. Dabei können Sie von Schiefer bis Ziegelstein frei variieren Auch Betonplatten lassen sich verwenden. Holz ist ebenfalls ein beliebter Werkstoff, allerdings sollten Sie dieses imprägnieren, da es durch die Feuchtigkeit sonst schnell zu faulen beginnt, verrät Gartenexperte Christian Baron gegenüber "Bild der Frau".

Tipp: Lärchenholz hält auch ohne Imprägnierung mehrere Jahre, bevor Sie es mit neuem Material neu anlegen müssen. Von Plastik- oder Metallrahmen sollten Sie dagegen die Finger lassen. Weil Metall Wärme gut leitet, würde sich das Hochbeet im Sommer zu stark aufheizen und im Winter zu stark auskühlen und so den Verrottungsprozess beeinträchtigen.

Hochbeet anlegen und in Schichten befüllen

Achten Sie beim Bau Ihres Hochbeets auf eine Nord-Süd-Ausrichtung, um so das Sonnenlicht optimal zu nutzen. Bei den Maßen sollte das Beet eine Breite von 1,30 Meter nicht überschreiten, so dass Sie bequem die Mitte des Beets erreichen können. Eine gute Höhe liegt zwischen 80 und 120 Zentimetern. Heben Sie eine etwa 25 Zentimeter tiefe Grube aus, und bringen Sie den Rahmen an. Zuunterst sollten Sie eine Schicht Maschendraht auslegen, um Wühlmäuse und Maulwürfe fernzuhalten. Teichfolie an den Innenwänden verhindert vor allem bei Holz, dass Erde und Kompost das Material angreifen.

Für die Befüllung empfiehlt der Botanikexperte Andreas Modery gegenüber dem Bayerischen Rundfunk ein Fünf-Schichten-Modell. Als unterste Schicht sollten Sie Zweige oder groben Strauchschnitt verwenden, darüber Laubreste. Sie können auch Grünabfälle aus Ihrem Garten verwenden. Die dritte Schicht bildet Gartenerde, darüber Kompost und zuletzt nährstoffreiche Blumenerde. Jede Schicht sollte im Schnitt 30 Zentimeter Tiefe haben. Am besten legen Sie Ihr Hochbeet bereits im Herbst an, da so bis zum Frühjahr durch Verrottung viele Nährstoffe entstehen können.

Tipps für die richtige Pflege Ihres Hochbeets

Sorgen Sie stets für ausreichende Bewässerung, da die Erde in einem Hochbeet schneller austrocknet. Ein eventuelles Absacken des Bodens ist durch die Verrottungsprozesse normal. In diesem Fall genügt es, das Erdreich mit Kompost oder Blumenerde aufzufüllen. Alle fünf Jahre sollten Sie die Befüllung komplett austauschen. Tipp: Anstatt die alte Erde zu entsorgen, können Sie sie auch für Ihre anderen Gartenbeete verwenden. Ein frisch angelegtes Hochbeet brauchen Sie zunächst nicht zu düngen. Erst im Herbst sollten Sie dem Beet Kompost oder Mist zuführen, um der Erde neue Nährstoffe zuzuführen.

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