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Entschädigung bei Flugverspätung: Besteht ein Anspruch?

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Reisemängel  

Entschädigung bei Flugverspätung: Besteht ein Anspruch?

25.08.2014, 09:42 Uhr | fk (CF)

Bei Flugverspätungen gab es bislang eine eindeutige Regelung auf EU-Ebene: Ab einer Verspätung von drei Stunden hatten Passagiere einen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung. Doch das könnte sich bald ändern.

Entschädigung für Flugverspätungen

Flugverspätungen sind nicht nur ärgerlich, sondern kosten den Passagier unter Umständen sogar noch Geld, zum Beispiel für Übernachtungen, Verpflegung oder eine Umbuchung auf einen anderen Flug. Deswegen sind Fluggesellschaften verpflichtet, ihre Fluggäste angemessen zu entschädigen.

Entschädigung bei Flugverspätung: Besteht ein Anspruch?. Bei Flugverspätungen können Sie mit Entschädigungen rechnen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Flugverspätungen können Sie mit Entschädigungen rechnen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dies sieht die EU-Verordnung 261/2004, auch Fluggastrechte-Verordnung genannt, vor. Bei Flugverspätungen von mindestens zwei Stunden haben Reisende Anspruch auf Getränke, Snacks sowie Zugang zu Telekommunikation.

Dauert die Verspätung länger oder fällt der Flug aus, muss Ihnen die Airline eine Unterkunft und den Transfer dorthin stellen. Zudem stehen Ihnen ab drei Stunden zeitlich gestaffelte Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro zu. Die genaue Höhe ist abhängig von den Flug-Kilometern, die Sie zurücklegen wollten.

Anspruch geltend machen

Des Weiteren sind die Fluggesellschaften auch verpflichtet, Sie über den aktuellen Stand der Flüge zu informieren. Ist Ihr Flug nicht nur von Flugverspätungen betroffen, sondern wird komplett gestrichen, haben Sie Anspruch auf einen Ersatzflug. Ob Sie diesen antreten, bleibt Ihnen selbst überlassen.

Um Ihre Rechte geltend machen zu können, müssen Sie diese schriftlich bei der Fluggesellschaft einreichen. Lassen Sie sich die Verspätung bereits am Flughafen bestätigen, und heben Sie alle dafür wichtigen Unterlagen auf. Wie die ARD berichtet, verweigern Fluggesellschaften häufig die Zahlung von Ausgleichssummen. 

Bestehen Sie auf Ihrer Entschädigung, auch wenn die Fluggesellschaft versucht, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Notfalls können Sie Ihr Recht auch einklagen. Laut dem Bericht im Ersten gewinnen bei Gerichtsverhandlungen fast immer die gebeutelten Passagiere. Bei "außergewöhnlichen Umständen" wie Sturm, Schnee oder Streiks haben Sie jedoch keinen Anspruch auf eine Entschädigung.

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