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Schumachers Unfall war ein Unglück

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Schumachers Unfall war ein Unglück

30.12.2013, 20:53 Uhr | jru, t-online.de

.  (Quelle: t-online.de)

(Quelle: t-online.de)

Die Anteilnahme für Michael Schumacher ist wirklich überwältigend. Weltweit sorgen sich Menschen um den Formel-1-Rekordweltmeister, sie sind in Gedanken bei ihm und seiner Familie, bangen um sein Leben. Nicht nur die sozialen Netzwerke und Foren der verschieden Medien sind voll von liebevollen Grüßen, tiefgreifenden Gebeten und berührenden Mutmachern. 

Leider mischen sich unter die Kommentare auch immer wieder Aussagen, die einen schaudern lassen. Auch in unseren Postfächern landen solche Beiträge über Schumacher. "Es geschieht ihm recht, er ist selbst schuld, warum fährt er auch abseits der Strecke und geht ein Risiko ein", heißt es da. Andere bezeichnen ihn als "Adrenalin-Junkie" und als "Sklaven der Geschwindigkeit", der einfach das Maß verloren habe.

Auf Skipisten gehören Unfälle dazu

Wer so etwas von sich gibt, hat nicht verstanden, um was es hier wirklich geht. Schumachers Unfall war schlichtweg ein großes Unglück, wie es sich auf den Skipisten weltweit immer wieder ereignet. Unzählige Brettartisten sind dort unterwegs, oft mit hoher Geschwindigkeit, mal mit mehr, mal mit weniger Risiko. Auf den Pisten und oft auch abseits davon.

Schumacher ist einer von ihnen. Er ist ein guter und sicherer Skifahrer, der sich mit Geschwindigkeit auskennt, sein Tempo besonders gut einschätzen kann und seine Grenzen kennt. Die Strecke, auf der er verunglückte, beschreiben Experten als unspektakulär. Es sei kein Ort für riskante Manöver.

Stürze gehören dazu

Schon gar nicht für einen verantwortungsbewussten Familienvater, der mit seinem Sohn unterwegs ist und dabei immer einen Helm trägt.

Ob wegen eines Fahrfehlers oder einer Materialschwäche, auch für Schumacher gilt aber: Stürze gehören zu der Sportart dazu. Meist enden sie glimpflich, manchmal leider tragisch.

Nach dem Schicksalsprinzip

So wie bei Schumacher. Der betonte noch unlängst auf den Tod angesprochen: "Ich verfahre nach dem Schicksalsprinzip: Wenn's passieren soll, wird's passieren - egal wo."

Michael Schumacher ist von ganzen Herzen zu wünschen, dass er - auch mit Hilfe der Anteilnahme - wieder auf die Beine kommt. Und dass seine Schicksalsstunde nicht in Grenoble schlägt.

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