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Michael Schumacher: Unfall beim Skifahren war "kein Fremdverschulden"

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Jurist  

"Kein Fremdverschulden – nach heutiger Erkenntnis"

09.01.2014, 18:36 Uhr | t-online.de

Michael Schumacher: Unfall beim Skifahren war "kein Fremdverschulden". Eine Verkettung unglücklicher Umstände führte offenbar zum Ski-Unfall von Michael Schumacher. (Quelle: dpa)

Eine Verkettung unglücklicher Umstände führte offenbar zum Ski-Unfall von Michael Schumacher. (Quelle: dpa)

Die ermittelnde Staatsanwaltschaft hat bereits viele Details über den Ski-Unfall von Michael Schumacher auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Doch noch immer sind einige knifflige Fragen offen. Vor allem, wer letztlich die Schuld an dem Unglück trägt. Schließlich geht es bei möglichen Schadenssatzforderungen um Millionen-Summen.

Für den Justiziar des Deutschen Skiverbandes, Gerhard Dambeck, ist die Sachlage klar. "Es gibt in diesem Fall offenbar kein Fremdverschulden - nach heutiger Erkenntnis. Somit stellt sich die Frage von Schadenersatzforderungen derzeit auch nicht", sagte er in einem Interview mit "welt.de".

Führte ein fataler Irrtum zum Sturz?

Der Jurist äußert in dem Zusammenhang die Vermutung, dass ein fataler Irrtum Schumachers zu dem Unfall im französischen Skigebiet Meribel geführt haben könnte.

Staatsanwalt klärt auf 
Schumacher wohl nicht zu schnell

Kein schuldhaftes Verhalten bei schwerem Skiunfall. Video

"Michael Schumacher kennt das Gelände aus eigener Erfahrung sehr gut. Zum Verhängnis könnte ihm geworden sein, dass er - trotz vergleichsweise deutlich weniger Schnee und trotz bester Sichtverhältnisse - davon ausging, dort genau so wie immer fahren zu können."

Dambeck: Es gab keine "faktische Piste"

Schumacher war bei seinem Sturz am 29. Dezember - seither liegt der Formel-1-Rekordweltmeister in der Universitätsklinik in Grenoble mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma im künstlichen Koma - auf einer Strecke zwischen zwei markierten Pisten gefahren. Dambeck entkräftetet die These, bei dieser Strecke hätte es sich um eine sogenannte "faktische Piste" gehandelt, die von den Verantwortlichen ebenfalls hätte ausreichend gesichert werden müssen.

"Im konkreten Fall von Herrn Schumacher ist das nach meiner Erkenntnis nicht der Fall. Das Gelände, in dem es zum Sturz kam, wies zwar Nutzungsspuren auf. Doch war der Eindruck, es handele sich um eine gesicherte Piste, hier sicherlich nicht vorhanden."

Staatsanwaltschaft will auch rekonstruieren

Auf die Frage, ob die akribischen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Schumachers Prominenz geschuldet seien, sagte Dambeck: "Wie weit geht die Gründlichkeit der Staatsanwälte noch? Sie geht inzwischen offenkundig ja selbst davon aus, das der Pistenbetreiber keinen Fehler begangen hat und demzufolge niemand andrers in Betracht kommt, der beschuldigt werden könnte. Ich habe das Gefühl, dass sie es beim Ermitteln nicht belassen, sondern obendrein auch rekonstruieren wollen. Motto: Wir wollen uns später nie vorwerfen lassen, nicht alles Denkbare unternommen zu haben."

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