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2. Bundesliga: Rennen um den Aufstieg ist so spannend wie nie

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Sechs Teams im Aufstiegs-Rennen  

Hinter Köln wird es eng im Unterhaus

24.02.2014, 10:52 Uhr | t-online.de

2. Bundesliga: Rennen um den Aufstieg ist so spannend wie nie. Srdjan Lakic vom FC Kaiserslautern, Thorsten Mattuschka von Union Berlin und Fin Bartels vom FC St. Pauli (von li. nach re.) kämpfen um den Aufstieg in die Bundesliga. (Quelle: imago/R. Wittek, nph, Michael Schulz)

Srdjan Lakic vom FC Kaiserslautern, Thorsten Mattuschka von Union Berlin und Fin Bartels vom FC St. Pauli (von li. nach re.) kämpfen um den Aufstieg in die Bundesliga. (Quelle: R. Wittek, nph, Michael Schulz/imago)

In der Bundesliga ist es an der Tabellenspitze langweilig wie lange nicht mehr. In der zweiten Bundesliga dafür umso spannender. Die SpVgg Greuther Fürth auf Tabellenplatz zwei und den 1. FC Kaiserslautern auf Tabellenplatz sieben trennen aktuell lediglich drei Punkte.

Was den Kampf um den Aufstieg in Deutschlands Eliteliga so interessant macht ist auch der Fakt, dass neben den hochgehandelten Teams aus Kaiserslautern und Fürth absolute Außenseiter wie der SC Paderborn und der Karlsruher SC weiterhin in der Verlosung sind.

Runjaic schlägt beim FCK Alarm

Einsam an der Spitze thront weiterhin der 1. FC Köln. Die Rheinländer sind das einzige Team, das sich bisher vom Rest der Verfolger absetzen konnte. Sollte die Elf von Trainer Peter Stöger keinen unerwarteten Einbruch erleben, dürfte am Ende der Saison der Aufstieg zu Buche stehen.

Ganz anders sieht es da momentan für den anderen großen Aufstiegsaspiranten aus. Der 1. FC Kaiserslautern, mit großen Ambitionen in die Runde gestartet, muss sich nach zwei Niederlagen in Serie mit dem siebten Tabellenplatz begnügen. Trainer Kosta Runjaic schlug nach der neuerlichen Heimpleite gegen den VfR Aalen Alarm: "Wir haben fünf der letzten sieben Punktspiele verloren, wenn wir so weitermachen, werden wir unser Ziel nicht erreichen." Und das Ziel heißt ganz klar Bundesliga. Nach zwei Jahren im Unterhaus soll dem begeisterungsfähigen Publikum in der Pfalz in der nächsten Saison wieder Erstliga-Fußball geboten werden. In der aktuellen Verfassung könnte dieses Vorhaben jedoch zur Zitterpartie werden.

St. Pauli und Union Berlin in der Verfolgerrolle

Die Form des FC St. Pauli zeigt aktuell dafür wieder nach oben. Sagte Cheftrainer Roland Vrabec noch Mitte Februar nach einem Unentschieden in Bielefeld angesäuert, dass auf dem Kiez niemand den Versuch starten solle "vom Aufstieg zu sprechen", sieht die Lage nach dem Auswärtssieg bei Dynamo Dresden wieder rosiger aus in der Hansestadt. Am kommenden Montag steht am Millerntor das Verfolgerduell gegen Union Berlin an. Sollten die Hamburger auch dort als Sieger vom Platz gehen, darf an der Elbe wohl auch wieder vom Aufstieg gesprochen werden.

Von der Bundesliga sprechen sie bei Union Berlin dagegen schon offen. Unter der Woche ging Trainer Uwe Neuhaus verbal in die Offensive: "Unser Ziel ist der Aufstieg. Wir sind jetzt oben dabei. Warum sollen wir sagen: 'Nein, aufsteigen wollen wir nicht.' Dann halten uns alle für Idioten. Zu Recht, denn wenn wir die Möglichkeit haben, oben dranzubleiben, machen wir es." Nach dem Sieg gegen den FSV Frankfurt sind die Eisernen wieder in direkter Schlagdistanz zum Relegationsplatz. Für Thorsten Mattuschka und Co. gilt es nun beim FC St. Pauli zu beweisen, dass Union den Worten des Trainers weiter Taten folgen lassen kann.

Außenseiter KSC und Paderborn

Mit dem SC Paderborn hätte vor der Saison wohl niemand in der Spitzengruppe der Liga gerechnet. Die Ostwestfalen sind eine der positiven Überraschungen der Liga. Mit einem Etat von lediglich 6,2 Millionen Euro (zum Vergleich: Kaiserslauterns Etat beträgt elf Millionen Euro) mischt der SCP momentan die Liga mächtig auf. Wohin die Reise am Ende der Saison führt, darüber ist man sich in Paderborn jedoch uneins. Der mächtige Präsident Wilfried Finke spricht gegenüber dem WDR schon offen über Bundesliga-Träume: "Ich glaube fest an Platz drei. Sogar der direkte Aufstieg ist realistisch." Sein Trainer Andre Breitenreiter tritt dagegen merklich auf die Euphoriebremse: "Wir sollten bescheiden und demütig bleiben, damit wir am Ende nicht enttäuscht sind."

Eine herausragende Saison spielt bislang auch der Karlsruher SC. Die Badener sind seit nunmehr zwölf Spielen ungeschlagen und rangieren nach dem Sieg im Derby gegen den SV Sandhausen auf dem Relegationsplatz. Der Durchmarsch von der dritten in die erste Liga scheint möglich. Sportdirektor Jens Todt jedenfalls denkt über den Aufstieg nach: "Ich traue der Mannschaft alles zu", sagt Todt, der aber auch anmerkt, dass erst über Ziele geredet wird "wenn wir die 40 Punkte erreicht haben".

Fürth träumt vom direkten Wiederaufstieg

Auf Platz Zwei steht momentan die SpVgg Greuther Fürth. Die Mannen von Trainer Frank Kramer konnten beim Auswärtsspiel in Köln ein klein wenig Luft zwischen sich und der Konkurrenz schaffen. Jedoch trennen die Kleeblätter und der fünfte Platz, auf dem momentan der SC Paderborn steht, nur ein magerer Punkt.

So bleibt wohl eines klar: Die Kölner werden mit hoher Wahrscheinlichkeit aufsteigen. Doch dahinter wird das Gerangel um den Aufstieg in die Bundesliga die Liga wohl noch sehr lange auf Trab halten.

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