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Kein Sieger nach hartem Fight in Hannover

24.11.2017, 22:28 Uhr | t-online.de

Kein Sieger nach hartem Fight in Hannover. Stuttgarts Andreas Beck (l) und Hannovers Matthias Ostrzolek kämpfen um den Ball.  (Quelle: dpa/Swen Pförtner)

Stuttgarts Andreas Beck (l) und Hannovers Matthias Ostrzolek kämpfen um den Ball. (Quelle: Swen Pförtner/dpa)

Die Aufsteiger aus Hannover und Stuttgart verlangten sich zum Auftakt des 13. Spieltages alles ab. Am Ende aber konnte sich kein Team durchsetzen, 96 und der VfB teilten die Punkte.

Sieg verspielt, aber den Auswärtsfluch gebrochen: Im siebten Auswärtsspiel der Saison hat der VfB Stuttgart endlich seinen ersten Punkt geholt. Zum Auftakt des 13. Spieltages erkämpfte sich das Team von Hannes Wolf ein 1:1 (1:0) beim lange unglücklichen Mitaufsteiger Hannover 96.

Takuma Asano (24.) brachte die Gäste nach einem fatalen Patzer von 96-Keeper Philipp Tschauner zunächst in Führung. Der eingewechselte Niclas Füllkrug traf per Foulelfmeter (76.) für die Niedersachsen, bei denen das Interesse des 1. FC Köln an Sportchef Horst Heldt für ordentlich Wirbel sorgt. Der 47-Jährige verweigerte vor der Partie ein Bekenntnis zu 96. "Ich habe keine Lust, darüber zu reden. Es ist viel gesprochen worden", sagte er bei Eurosport. Klubchef Martin Kind bekräftigte, Heldt nicht ziehen lassen zu wollen.

Beide Teams setzen sich im Mittelfeld fest

Hannover verpasste die Chance, mit einem Sieg auf einen Champions-League-Platz zu klettern und bleibt Achter in der Tabelle. Die ehemaligen "Auswärtsdeppen" aus Stuttgart verbesserten sich immerhin für eine Nacht auf Rang zehn.

Auf dem Platz machte sich bei Hannover das Fehlen des verletzten 9-Millionen-Mannes Jonathas als Anspielstation im Sturmzentrum durchaus bemerkbar, dennoch versuchten die Hausherren über die schnellen Außen Ihlas Bebou und Felix Klaus von Beginn an Druck aufzubauen. Der Ex-Stuttgarter Martin Harnik hatte dann auch schon nach sieben Minuten die erste Gelegenheit, doch sein Versuch aus fünf Metern blieb zu unpräzise.

Tschauner mit bösem Patzer

Der VfB musste auf sein verletztes Offensiv-Duo Chadrac Akolo und Daniel Ginczek verzichten, versteckte sich in der Arena am Maschsee aber keinesfalls. Und so sahen die 43.500 Zuschauer eine recht unterhaltsame Partie. Gegen Hannovers aufmerksamen Abwehrchef Salif Sane hatten Takuma Asano und Co. aber lange einen schweren Stand.

Wie aus dem Nichts fiel dann allerdings doch der Gegentreffer: Tschauner, der vergangene Woche krank ausgefallen war, ließ einen eigentlich harmlosen Distanzschuss von Christian Gentner nur nach vorne abprallen. Und Asano schob ohne Mühe ein.

VfB-Routiniers überzeugen

Hannover zeigte sich von dem Rückschlag aber nicht geschockt, das Team reagierte mit wütenden Angriffen. Innerhalb von wenigen Sekunden hatten Klaus (36.) mit einem Freistoß und dann Waldemar Anton sowie Oliver Sorg (37.) aus kurzer Distanz gute Möglichkeiten. Der starke Sane traf aus 16 Metern nur den Pfosten (62.), Ron-Robert Zieler wäre bei diesem Schuss machtlos gewesen.

Aufgrund der verstärkten Offensivbemühungen der 96er hatte Stuttgart auf der Gegenseite aber auch immer wieder viel Raum für gefährliche Konter. 14 Minuten vor Spielende wurden die Bemühungen der Gastgeber doch noch belohnt. Benjamin Pavard brachte im Strafraum Matthias Ostrzolek zu Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte Füllkrug sicher.

Bei Hannover überzeugten Sane und Klaus, Stuttgart hatte seine Besten in Holger Badstuber und Christian Gentner.

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