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DFB-Pokal: Hamburger SV steht nach Sieg gegen Köln im Viertelfinale

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Bielefeld gewinnt Elfer-Krimi  

HSV in Fahrt und zieht ins Viertelfinale ein

07.02.2017, 21:13 Uhr | t-online.de, sid

DFB-Pokal: Hamburger SV steht nach Sieg gegen Köln im Viertelfinale. Hamburgs Johan Djourou (li.) setzt sich gegen Yuya Osako durch. (Quelle: dpa)

Hamburgs Johan Djourou (li.) setzt sich gegen Yuya Osako durch. (Quelle: dpa)

Der Hamburger SV hat seinen Aufwärtstrend auch im DFB-Pokal fortgesetzt. Die Hanseaten gewannen mit 2:0 (1:0) gegen den 1. FC Köln und stehen im Viertelfinale. 30 Jahre nach dem letzten Pokalsieg darf der HSV also weiter von einem Titel träumen. In die Runde der letzten Acht schaffte es auch Arminia Bielefeld, das seine Achtelfinal-Partie bei Außenseiter FC Astoria Walldorf mit 5:4 (1:1, 0:0) im Elfmeterschießen gewann.

Die Hamburger profitieren beim ersten Treffer von Gideon Jung (5. Minute) von einer Reihe von Patzern der Kölner um Torwart Thomas Kessler. Nach der Pause wurden die Gäste stärker. Doch Bobby Wood (75.) machte mit dem zweiten Tor für den HSV alles klar. Die Hanseaten dürfen sich durch das Weiterkommen auf DFB-Prämien von 1,265 Millionen Euro sowie Zuschauereinnahmen und TV-Gelder freuen.

Duell mit offenem Visier nach der Pause

Dominant, selbstsicher, schnörkellos: Auch mit sechs Wechseln im Vergleich zum jüngsten 1:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen diktierten die Hamburger von Beginn an das Spielgeschehen - und schienen die Kölner damit erst einmal zu überrumpeln. Von den 16 Punkten, die beide Teams in der Liga voneinander trennen, war zunächst jedenfalls nichts zu sehen.

Während von der Kölner Offensive um Top-Torjäger Anthony Modeste (15 Liga-Tore) in der ersten halben Stunde keinerlei Gefahr ausging, kombinierten sich die Hamburger immer wieder munter nach vorne. Im zweiten Abschnitt erhöhte der FC vor 45.143 Zuschauern deutlich die Schlagzahl. Erst verfehlte Osako das Ziel um Längen (48.), dann schlug die Minute von Adler: Zunächst parierte der frühere Nationaltorwart gegen seinen ehemaligen Mitspieler Artjoms Rudnevs, ebenso die beiden Nachschüsse von Zoller aus kurzer Distanz (56.).

Fortan entwickelte sich ein Duell mit offenem Visier, in dem vor allem die Hamburger weiter für Akzente und Großchancen fast im Minutentakt sorgten. Einen Kopfball des Ex-Kölners Mergim Mavraj lenkte Kessler gerade so über die Querlatte (61.), 60 Sekunden später scheiterte Wood völlig freistehend am FC-Schlussmann, dann traf Waldschmidt aus Mittelstürmer-Position (74.) nur den Pfosten. Das 2:0 durch Wood war die dann fast logische Konsequenz.

"Wir wollen ins Finale. Wenn wir weiter 100 Prozent Gas geben, können wir das auch schaffen", sagte HSV-Kapitän Gotoku Sakai: "Ich war mit Stuttgart schon einmal da und weiß, wie schön das ist."

Bielefeld siegt im Elfmeter-Krimi

Regionalligist Walldorf, der zuvor schon den VfL Bochum und den SV Darmstadt 98 aus dem Wettbewerb geworfen hatte, mühte sich auch gegen Bielefeld nach Kräften. Doch der Favorit schien diesmal zu stark.

So gingen die Bielefelder nach einem direkt verwandelten Freistoß von Tom Schütz (52.) in Führung. Danach wurde der Außenseiter offensiver und wurde prompt belohnt: Marcel Carl (78.) köpfte zum Ausgleich ein und bescherte Walldorf noch die Verlängerung. In dieser fielen keine Treffer, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Stephan Salgar verhinderte mit dem entscheidenden Treffer vom Punkt schließlich eine Blamage der Ostwestfalen.

In der Verlängerung schrieb Walldorf Fußball-Geschichte: Der Regionalligist machte als erster Klub von der vierten Einwechselung Gebrauch. Für Marcus Meyer kam in der 117. Minute Benjamin Hofmann. In der dritten Runde des laufenden Wettbewerbs greift erstmals die Regeländerung, dass in der Verlängerung ein vierter Wechsel vorgenommen werden darf.

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