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FIFA-Skandal: Züricher FIFA-Straße soll umbenannt werden

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"Schandfleck dieser Stadt"  

Züricher FIFA-Straße soll umbenannt werden

01.06.2015, 15:47 Uhr | t-online.de, sid

FIFA-Skandal: Züricher FIFA-Straße soll umbenannt werden. Ein Teil des Züricher Gemeinderates setzt sich dafür ein, dass die FIFA-Namen aus dem Straßenbild verschwinden. (Quelle: imago/Uwe Kraft)

Ein Teil des Züricher Gemeinderates setzt sich dafür ein, dass die FIFA-Namen aus dem Straßenbild verschwinden. (Quelle: Uwe Kraft/imago)

Der neuerliche Korruptionsskandal lässt den Fußball-Weltverband FIFA nicht zur Ruhe kommen. Nun droht auch buchstäblich vor der eigenen Haustüre in Zürich Ärger. Wegen der Verhaftungen von Funktionären in der Stadt und anschließenden Enthüllungen durch die US-Justiz forderten im Gemeinderat Parteien des regierenden Stadtrates und deren Vertreter konkrete wie symbolische Sanktionen zur Distanzierung vom größten internationalen Dachverband der Welt.

"Die FIFA wird zu einem immer größer werdenden Reputationsrisiko für die Stadt Zürich", ließ die Alternative Liste (AL) per Pressemitteilung verlauten und sprach weiter von einem "Schandfleck dieser Stadt".

Steuerlichen Vorzugsbehandlungen oder wie in der Vergangenheit auch baurechtliche Vergünstigungen sollten nach AL-Ansicht nicht mehr gewährt werden: "Diese scheingemeinnützige Organisation hat in unserer Stadt keinen Anspruch auf irgendwie geartete Sonderbehandlung."

UMFRAGE
Hat der Korruptionsskandal bei der FIFA Auswirkungen auf Ihr Verhältnis zum Fußball?

FIFA-Namen sollen aus dem Straßenbild verschwinden

Die sozialdemokratische Gemeinderätin Linda Bär von der größten Regierungspartei SP mahnte ebenfalls einen anderen Umgang der lokalen Institutionen mit der FIFA an: "Der Stadtrat soll sich distanzieren und die FIFA nicht mehr so hätscheln wie in der Vergangenheit." Als sichtbares Zeichen dafür forderte Bär eine Umbenennung der FIFA-Straße und des FIFA-Platzes am prunkvollen Stammsitz des Weltverbandes auf dem Zürichberg.

Die Turbulenzen um die FIFA und ihren Schweizer Präsidenten Joseph Blatter sorgen im Stammland des Verbandes auch über Zürichs Grenzen hinaus für Diskussionsstoff. Blatters Landsmann Jörg Schild vom Schweizer Nationalen Olympischen Komitee "Swiss Olympic" legte seinem Amtskollegen vor dem Hintergrund der immer größeren Verwerfungen im Verband trotz der gerade erst erfolgten Wiederwahl zum Abgang.

"In einem Betrieb und nach so vielen Jahren mit gleichen Leuten gäbe es sehr wahrscheinlich nur eines: Man müsste die ganze Führungsequipe auswechseln und unbelasteten Leuten eine Chance geben", sagte Schild im SRF-Radio.

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