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WM-Quali 2018: Deutschland schlägt Tschechien deutlich

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Müller-Doppelpack gegen Tschechien  

Deutschland lässt in WM-Quali nichts anbrennen

09.10.2016, 08:02 Uhr | t-online.de, sid

WM-Quali 2018: Deutschland schlägt Tschechien deutlich. Fingerzeig: Toni Kroos (Zweiter von rechts) freut sich über seinen Treffer für die deutsche Nationalmannschaft und wird von seinen Teamkameraden gefeiert. (Quelle: Reuters)

Fingerzeig: Toni Kroos (Zweiter von rechts) freut sich über seinen Treffer für die deutsche Nationalmannschaft und wird von seinen Teamkameraden gefeiert. (Quelle: Reuters)

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die deutsche Nationalmannschaft hat den nächsten Schritt in der Qualifikation zur WM 2018 in Russland gemacht. Der Weltmeister gewann in Hamburg hochverdient mit 3:0 (1:0) gegen Tschechien und ist Spitzenreiter in der Gruppe C - nur der Gruppensieger ist automatisch beim Turnier in zwei Jahren dabei. Zum Auftakt der Qualifikation hatte Deutschland mit 3:0 in Norwegen gewonnen.

Angeführt vom erneuten Doppel-Torschützen Thomas Müller zeigte die DFB-Auswahl eine souveräne Leistung im 140. Spiel für Bundestrainer Joachim Löw, der nur noch hinter Sepp Herberger (168 Spiele) liegt. Müller (13. Minute/65.) war dabei war wie schon beim 3:0 zum Auftakt in Norwegen gleich zweimal erfolgreich, dazu traf Toni Kroos (48.). 

"Vielleicht hat ein Tor mehr gefehlt. Aber wir haben sehr gut gespielt, sehr gut kombiniert, haben die Tschechen laufen lassen, hatten viele Abschlüsse", sagte Abwehrchef Jerome Boateng bei RTL: "In der zweiten Halbzeit haben wir ein Stück zurückgeschaltet, aber insgesamt war es ein gutes Spiel von uns."

Hummels leitet Führung ein

Das Ergebnis spiegelt die Überlegenheit nur unzureichend wider, das DFB-Team dominierte nach Belieben und ließ allenfalls erneute Schwächen im Abschluss erkennen. Die 51.299 Zuschauer im ausverkauften Volksparkstadion riss der EM-Halbfinalist dennoch mit: In den letzten 20 Minuten feierten die Fans das Team euphorisch.

Nach schwungvollem Beginn nutzte Müller gleich die erste echte Chance der deutschen Auswahl und setzte damit Löws Forderung nach mehr Entschlossenheit im Angriff um. Mats Hummels hatte den Angriff, der zum Tor führte, eingeleitet. Über Mario Götze und Mesut Özil gelangte der Ball zu Müller, der aus elf Metern eiskalt vollstreckte.

Danach war der Weltmeister gegen harmlose Tschechen bemüht, sofort nachzulegen. Julian Draxler und erneut Müller (23./25.) scheiterten nur knapp. Löw hatte seine Mannschaft ermahnt, im Falle einer Führung auf das zweite Tor zu drängen - und das Team um neun Weltmeister von Rio mit Rückkehrer Boateng tat dies vehement.

Özil umsichtig und ideenreich

Hummels und Boateng bauten das Spiel mit ihren gefürchteten, punktgenauen Pässen nach vorne immer wieder mustergültig auf. Dabei suchten sie nicht nur die sehr hoch stehenden Außenverteidiger Joshua Kimmich und Jonas Hector, sondern bisweilen auch den direkten Weg in die Spitze. Dort gab Özil den ebenso umsichtigen wie ideenreichen Regisseur, der das Spiel schnell zu machen verstand.

Tschechien hielt mit Härte und Kampfkraft dagegen, hatte in der Offensive aber so gut wie keine Aktion. Stattdessen hatte Götze nach Doppelpass mit Müller alleine vor Torhüter Tomas Vaclik die Gelegenheit zum 2:0, doch der WM-Held scheiterte (31.).

Müller beseitigt letzte Zweifel

Kurz nach der Pause sorgte Kroos dann für die Vorentscheidung: Kimmich zog nach schönem Solo von der Seite nach innen, legte ab und der Stratege von Real Madrid war mit einem Flachschuss aus 18 Metern erfolgreich.

Auch danach hatte der Favorit das Spiel jederzeit im Griff: In der 58. Minute hatte Özil das dritte Tor auf dem Fuß, doch nach schöner Vorarbeit von Draxler fälschte dercTscheche Tomas Sivok den Schuss des Spielmachers im letzten Moment aufs Tornetz ab. Die beste Chance der Gäste entschärfte Manuel Neuer gegen Borek Dockal in der 63. Minute.

Die letzten Zweifel am Erfolg beseitigte dann erneut Müller, der nach einer flachen Hereingabe von Hector aus kurzer Distanz verwertete. Der Rest war nur noch Jubel: Eine La Ola nach der anderen lief durch das Volksparkstadion.

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