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Reals Glücksfall und Bayerns Sorgenkind

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Asensio und Sanches bei der U21-EM  

Reals Glücksfall und Bayerns Sorgenkind

17.06.2017, 16:18 Uhr | David-Emanuel Digili, t-online.de

Reals Glücksfall und Bayerns Sorgenkind. Unterschiedliche Saison: Spaniens Asensio (li.) überzeugte bei Real, Portugals Sanches enttäuschte bei den Bayern. (Quelle: imago)

Unterschiedliche Saison: Spaniens Asensio (li.) überzeugte bei Real, Portugals Sanches enttäuschte bei den Bayern. (Quelle: imago)

Der eine will es allen zeigen, der andere seine Top-Form bestätigen. Für Portugal und Spanien stehen Renato Sanches und Marco Asensio bei der U21-EM in Polen im Mittelpunkt. 

Und beide legten richtig los: Sanches wurde zwar erst in der 59. Minute eingewechselt, war aber sofort im Spiel – und bereitete den 2:0-Endstand gegen Serbien mit einem Traumpass vor! Asensio überragte gegen Mazedonien, traf gleich drei Mal beim bärenstarken 5:0-Sieg.

Dabei hätte die abgelaufene Saison für beide nicht unterschiedlicher verlaufen können. Ein Überblick:

Renato Sanches

Der 19-Jährige spielte eine enttäuschende erste Saison beim FC Bayern, konnte sein Talent kaum zeigen. Dabei erlebte der Mittelfeldspieler eigentlich ein herausragendes Jahr 2016: Erst der EM-Titel mit Portugal, dann der Wechsel von Benfica Lissabon nach München – für 35 Millionen Euro und mit vielen, vielen Vorschusslorbeeren.

Doch beim Rekordmeister stellte sich schnell Ernüchterung ein. Sanches konnte sich auf dem Feld nicht auszeichnen, war eher Mitläufer als Taktgeber. Und: Trainer Carlo Ancelotti gab ihm zudem nur wenige richtige Möglichkeiten. Nur in 25 Pflichtspielen kam Sanches zum Einsatz. Bilanz: Kein Tor, keine Vorlage, nur 36 Minuten Einsatzzeit pro Partie.

"Ich lasse mich nicht unterkriegen"

Zeitweise wurde sogar schon über einen Abschied aus München spekuliert, ein Wechsel des Talents ist immer noch nicht ganz vom Tisch. Denn mit 40-Millionen-Neuzugang Corentin Tolisso als Xabi-Alonso-Ersatz wurde dem Portugiesen schon wieder ein Star vor die Nase gesetzt.

Sanches sprach vor kurzem Klartext: "Ehrlich gesagt war meine erste Saison hier nicht sonderlich gut, das muss man ganz klar so sagen." Aber: "Davon lasse ich mich nicht unterkriegen. Ich habe mir persönlich auch mehr erwartet von meinem ersten Jahr, aber das nächste Jahr wird ein besseres. Mit Sicherheit." Und: Schon heute gegen Serbien fing Sanches damit an... 

Marco Asensio

Was für eine Debüt-Saison für den 21-Jährigen bei den Königlichen: Champions-League-Sieger und Meister. Und Asensio war mittendrin, an der Seite von Cristiano Ronaldo, Toni Kroos und Co. Er überzeugte als Einwechselspieler, brachte Tempo und Torgefahr von der Bank. Besonders besonders in der Champions League zeigte er starke Auftritte: Acht Spiele, drei Tore, eine Vorlage – und das in nur insgesamt 255 Minuten Einsatzzeit. Krönung: Asensios Tore zum 4:2 im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Bayern – und zum 4:1 im Finale gegen Juventus Turin.

Asensio selbst bleibt cool: "Ich versuche, das alles so natürlich wie möglich aufzunehmen," sagte der Sohn eines spanischen Vaters und einer niederländischen Mutter nach dem Königsklassen-Triumph der "Marca". 2015 kam Asensio nach Madrid – auf Empfehlung von Tennis-Superstar Rafa Nadal! "Diese Anekdote ist wahr. Rafa Nadal rief Real-Präsident Florentino Perez an und sagte ihm, dass sie mich nicht entwischen lassen dürften." Real-Fan Nadal war Asensio in seiner Heimatstadt bei RCD Mallorca aufgefallen.

"Kein Grund, mich zu ändern"

Perez hörte auf den Sandplatzkönig – doch Asensio wurde sofort an Espanyol Barcelona ausgeliehen. Auch hier konnte der Angreifer überzeugen: 34 Einsätze, vier Tore und bärenstarke 13 Vorlagen. Kein Wunder, dass Real das Talent sofort zurückholte. Asensios große Stärke: Die Unbekümmertheit! "Ich sehe keinen Grund, warum ich mich ändern sollte. Du lernst mit jedem Erlebnis dazu," sagt er selbst. 

Bereits vor einem Jahr debütierte Asensio sogar in Spaniens A-Nationalmannschaft. Auch an die U-Mannschaften hat er beste Erinnerungen: 2015 gewann er mit Spanien die U19-EM, wurde zum besten Spieler gewählt. 2017 nun der Dreierpack gegen Mazedonien. So kann es weitergehen...


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