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Brisantes Geständnis: Mark Clattenburg griff in Titelkampf ein

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Brisantes Geständnis von Mark Clattenburg  

England-Schiri griff in Titelkampf ein

05.12.2017, 12:19 Uhr | ps, t-online.de

Brisantes Geständnis: Mark Clattenburg griff in Titelkampf ein. Mark Clattenburg pfiff 2016 das Champions-League-Finale und das EM Finale. (Quelle: imago/Team 2)

Mark Clattenburg pfiff 2016 das Champions-League-Finale und das EM Finale. (Quelle: Team 2/imago)

Mark Clattenburg galt als Englands bester Schiedsrichter und pfiff 2016 das EM-Finale. Zehn Monate nach seinem Karriereende überrascht der 42-Jährige mit einem brisanten Geständnis, wie er 2016 in den Titelkampf eingriff. Um nicht als Sündenbock dazustehen...

Das turbulente 2:2 zwischen dem FC Chelsea und Tottenham Hotspur machte Leicester City im Mai 2016 zum Sensationsmeister in England. Turbulent war das Spiel deshalb, weil es auf dem Rasen drunter und drüber ging und sich beide Teams förmlich bekriegten. 

Mittendrin: Schiri Mark Clattenburg. Englands damaliger Top-Schiedsrichter zückte in der Partie insgesamt zwölf Gelbe Karten, allein neun davon für Leicester-Verfolger Tottenham. Er stellte jedoch keinen Spieler vom Platz. Mit einem einfachen Grund: "Ich habe Tottenham erlaubt, sich selbst zu zerstören, damit die Medien und alle Leute sagen konnten: 'Tottenham hat den Titel selbst verloren'", sagte Clattenburg im NBC-Podcast "Men in Blazers". 

Clattenburg: "Hätte drei Rote Karten zeigen können"

"Ich hätte damals mindestens drei Spielern die Rote Karte zeigen können", sagte Clattenburg weiter. Gemeint war unter anderem Tottenhams Mousa Dembélé, der wegen eines rüden Fouls gegen Diego Costa nachträglich vom englischen Fußball-Verband FA für sechs Spiele gesperrt wurde. 

Zwölf Mal Gelb: Mark Clattenburg hatte beim 2:2 zwischen Tottenham gegen Chelsea viel zu tun. (Quelle: imago/Action Plus)Zwölf Mal Gelb: Mark Clattenburg hatte beim 2:2 zwischen Tottenham gegen Chelsea viel zu tun. (Quelle: Action Plus/imago)

Der Schiedsrichter gab zu, das Spiel mit "seinem Stil zu pfeifen ganz klar begünstigt zu haben." Clattenburg weiter: "Viele Schiedsrichter hätten nach den Regeln gespielt, Tottenham hätte mit sieben oder acht Spielern weiterspielen müssen und hätte wahrscheinlich verloren und dann nach einer Ausrede gesucht. Aber ich habe ihnen keine Ausrede gegeben, weil mein Game-Plan war: Lass sie den Titel selbst verlieren."

Trotz seiner brisanten Aussagen muss Clattenburg wohl keine Konsequenzen fürchten. Im Februar 2017 beendete er seine Karriere in der Premier League und wechselte zum Fußball-Verband Saudi-Arabiens. Dort leitet er neben Ligaspielen die Schiedsrichterkommission.

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