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Olympia 2014: DOSB-Präsident rügt Friesinger-Postma wegen Zickenzoff

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Nach Zickenzoff  

DOSB-Präsident Hörmann kritisiert Friesinger-Postma scharf

14.02.2014, 11:20 Uhr | sid, t-online.de

Olympia 2014: DOSB-Präsident rügt Friesinger-Postma wegen Zickenzoff. Anni Friesinger-Postma muss sich scharfe Kritik von DOSB-Präsident Alfons Hörmann anhören. (Quelle: dpa)

Anni Friesinger-Postma muss sich scharfe Kritik von DOSB-Präsident Alfons Hörmann anhören. (Quelle: dpa)

Alfons Hörmann hat sich in die Schlammschlacht der deutschen Eisschnelläuferinnen während der Olympischen Winterspiele in Sotschi eingeschaltet. Der DOSB-Präsident übte scharfe Kritik an Anni Friesinger-Postma für ihre Attacke gegen Claudia Pechstein. "Von berühmten Ratschlägen, die mehr Schläge als Rat bedeuten, halte ich nichts", sagte Hörmann und setzte noch eins drauf: "Es gibt nichts Schlimmeres als Ex-Athleten, die sich als Besserwisser aufspielen. Das ist mir zu einfach."

Die dreimalige Olympiasiegerin hatte zuvor gegen ihre einstige Dauer-Rivalin gestänkert, ihr unter anderem "Mobbing" gegen Teamkollegin Stephanie Beckert vorgeworfen und damit den jüngsten Streit im deutschen Eisschnelllauf-Lager zwischen Pechstein und Beckert erst ins Rollen gebracht.

Laut Hörmann ist es zwar gut, wenn jemand offen, klar und deutlich Kritik übe. "Aber es wäre mein Wunsch, dass man erst mal mit den Leuten im Verband spricht oder selbst Verantwortung übernimmt."

Streithähne sollen sich "auf Job konzentrieren"

Beckert hatte den seit langem schwelenden Konflikt mit Kritik am deutschen Verband zuletzt angeheizt. Der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) warf die Erfurterin fehlende Unterstützung vor und griff damit die Kritik von Friesinger-Postma auf.

Hörmann zeigte kein Verständnis für den Zwist. Stattdessen sei die Lösung für ihn klar: "Indem sich jeder auf seinen Job konzentriert", sagte Hörmann: "Wir haben die tolle Konstellation, dass jeder in einer Einzeldisziplin startet. Jede muss für sich die bestmögliche Leistung bringen."

Hörmann: Ansporn statt Klima der Angst

Im Streit der Eisschnellläuferinnen musste der Chef de Mission Michael Vesper sogar als Mediator auftreten und vermitteln. "Das kam dadurch zustande, dass sich die Konfliktsituation zugespitzt hatte", sagte Hörmann.

Von Führungsproblemen bei der DESG wollte Hörmann aber nicht sprechen. "Da sollte man von außen sehr vorsichtig sein mit frühzeitigen Interpretationen und Festlegungen. Man kann nie ausschließen, dass solche Dinge auch dazu beigetragen haben. Das muss man diskutieren und klären", sagte er. Für ein Klima der Angst im deutschen Eisschnelllauf-Team gebe es bis heute keinen Beweis. Rivalität könne zu Höchstleistungen anspornen.

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