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Deutsche Biathlon-Damen gehen bei Olympia 2014 in Sotschi unter

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Wieder keine Medaille  

Biathlon-Damen gehen in Sotschi unter

14.02.2014, 17:14 Uhr | sid, t-online.de

Deutsche Biathlon-Damen gehen bei Olympia 2014 in Sotschi unter. Franziska Preuß gibt im Einzel nach fünf Schießfehlern auf.  (Quelle: imago/Bild13)

Franziska Preuß gibt im Einzel nach fünf Schießfehlern auf. (Quelle: Bild13/imago)

Drittes Rennen, dritte Enttäuschung: In Abwesenheit der erkälteten Altmeisterin Andrea Henkel verpassten die deutschen Biathletinnen bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi erneut eine Platzierung unter den besten Zehn. Beim zweiten Olympiasieg der überragenden Weißrussin Darja Domratschewa im Einzel über 15 Kilometer offenbarte sich das ganze Dilemma des unerfahrenen Quartetts.

In der Loipe und am Schießstand sind die DSV-Skijägerinnen derzeit nicht konkurrenzfähig - die ersten Winterspiele ohne Medaille der deutschen Biathletinnen rücken immer näher. "Es ist sicher keine einfache Situation für uns, aber die Stimmung im Team ist sicher nicht so schlecht, wie es von außen wirkt", sagte Laura Dahlmeier, die auf Rang 13 beste Deutsche wurde: "Wir raufen uns jetzt zusammen. In den nächsten Rennen ist noch alles möglich."

Dahlmeier hatte nach einer schwachen Laufleistung satte 3:26,1 Minuten Rückstand. Wie Domratschewa war der 20-Jährigen nur ein Schießfehler unterlaufen, auf der Strecke trennte sie jedoch Welten von der Spitze. Noch heftiger erwischte es Franziska Hildebrand, die für Henkel ins Team gerückt war. "Mir ging es heute total schlecht beim Laufen. Ab der zweiten Runde hatte ich mit Krämpfen zu kämpfen. So schlecht ging es mir noch nie", sagte die 26-Jährige nachdem sie mit zwei Fehlern auf Platz 38 (5:46,8) gelaufen war.

Preuß gibt auf und weint bittere Tränen

Franziska Preuß gab das Rennen nach zwei Schießeinlagen und fünf Fehlern auf und weinte im Ziel bittere Tränen, Umsteigerin Evi Sachenbacher-Stehle hatte bereits nach drei Fehlern im ersten Schießen keine Chance mehr auf eine Top-Platzierung und kam schließlich auf Platz 20 (+4:10,8).

Am Donnerstag hatte Erik Lesser Silber im Einzel der Männer gewonnen, der Coup sorgte bei den Frauen jedoch nicht für den erhofften Befreiungsschlag. Dabei sind im Biathlon-Zirkus der Damen Überraschungen durchaus an der Tagesordnung. Außer Domratschewa, die sich mit ihrem zweiten Gold in den Bergen von Krasnaja Poljana einen "Kindheitstraum" erfüllte, strauchelten die Favoritinnen.

Mit Selina Gasparin (+1:15,7), die auf Platz zwei die erste Biathlon-Medaille für die Schweiz gewann, und Domratschewas Teamkollegin Nadeschda Skardino (+1:38,2/beide ohne Fehler) auf dem Bronzerang hatte kaum jemand gerechnet.


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