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Heilpflanzen  

Geschichte der Mistel: Heilpflanze mit langer Tradition

27.03.2014, 10:16 Uhr | uc (CF)

Die Geschichte der Mistel ist voller Mysterien. Schon unsere Vorfahren wussten die Mistel als Heilpflanze zu verwenden. Ob griechische Antike, nordische Göttersage oder druidische Naturheilkunst – die Mistel erscheint bis heute in vielen Geschichten.

Die Geschichte der Mistel reicht weit zurück

Die Mistel wächst auf Bäumen und ernährt sich sogar als Schmarotzer von diesen. Im Winter sorgen die charakteristischen, runden Mistelgewächse für grüne Farbtupfer zwischen den kahlen Ästen. Schon die alten Kelten prägten die Geschichte der Mistel als Heilpflanze. Die als mystisch und magisch geltende Mistel diente als Zutat für Fruchtbarkeitstränke, vorausgesetzt die Druiden ernteten die Pflanze zum richtigen Stand des Mondes.

In der druidischen Heilkunst wurde sie auch bei Schwindelanfällen und Epilepsie eingesetzt, wie der Naturschutzbund (NABU) in einem Online-Bericht schreibt. Ein Mistelzweig an der Hauswand sollte zudem böse Geister und Dämonen abwehren sowie Schutz vor Feuer bieten.

Mistelzweig: Ein Kuss für die ewige Liebe

Die Geschichte der Mistel lässt sich auch auf die nordischen Göttersagen zurückführen. Dort steht geschrieben, dass der Mistelzweig die heilige Pflanze der Liebesgöttin Frigga war. Zunächst einmal stand die Verbindung zwischen dem Mistelzweig und Frigga jedoch gar nicht in einem positiven Zusammenhang, da die Heilpflanze für den Tod ihres Sohnes Balder verantwortlich war.

Die Tränen der trauernden Frigga manifestierten sich daraufhin in den weißen Beeren des Mistelzweiges. Der Göttin gelang es, ihren Sohn Balder von den Toten zurückzuholen. Zur Freude darüber küsste sie jeden, der unter mit Misteln versehenen Bäumen entlang ging. Die Misteln mussten Frigga versprechen, dass sie niemandem mehr schaden würden, sondern verliebten Paaren die Liebe verschönern. Noch heute gilt ein Kuss unter dem Mistelzwerg – insbesondere zur Weihnachtszeit – vielerorts als ein Liebesversprechen.

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