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Grüner Tee: So gesund ist das Multitalent

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Grüner Tee  

Warum beugt grüner Tee Alzheimer vor?

20.09.2010, 11:19 Uhr | ag

Grüner Tee: So gesund ist das Multitalent. Grüner Tee wirkt vielen Krankheiten vor. (Foto: imago)

Grüner Tee wirkt vielen Krankheiten vor. (Foto: imago)

Güner Tee ist ein wahres Multitalent: Die enthaltenen Antioxidantien sollen Alterungsprozesse bremsen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und vor Krebs schützen. Jetzt konnten Forscher am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin sogar nachweisen, dass ein weiterer Inhaltsstoff, das Epigallocatechin-3-gallat (EGCG), giftige Eiweißablagerungen im Hirn von Alzheimer-Patienten abbaut und somit der frühzeitigen Demenz vorbeugt. Sieben Fakten: So gesund ist grüner Tee.

Alzheimer-Plaques haben keine Chance

Die so genannten Alzheimer-Plaques, die sich im Hirn ablagern, ziehen die Nervenzellen stark in Mitleidenschaft und werden für das Auftreten von Demenzerkrankungen in hohem Maße verantwortlich gemacht. Unter Laborbedingungen konnten die Berliner Forscher die Substanz EGCG an die schädlichen Ablagerungen andocken und sie in ungefährliche Eiweiße umwandeln, welche von den Nervenzellen verarbeitet wurden. Als Basis für die Studie dienten Ergebnisse, nach denen EGCG auch schon die Bildung der "Plaques" unterbinden kann.

Erhöhte Lebenserwartung

Bereits 2007 belegte eine erste große japanische Langzeitstudie die positive Wirkung des grünen Tees. Elf Jahre lang sammelten Forscher Daten von mehr als 40.000 Menschen zwischen 40 und 79 Jahren. Zu Beginn der Studie waren alle Teilnehmer gesund. Die Studie wies nach, dass mit einem erhöhten Konsum von grünem Tee die Lebenserwartung der Probanden stieg. Fünf Tassen pro Tag schlugen mit 16 Prozent geringerer Sterblichkeit zu Buche. Im Fall von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Todesfolge sogar um 26 Prozent. Teetrinkerinnen profitierten noch stärker: Ihre Herzinfarkt- und Schlaganfallquote sank um 31 Prozent.

Infarktrisiko wird verringert

In früheren wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass grüner Tee auch vor Arterienverkalkung, Bluthochdruck und Herzinfarkt schützen kann. Durch Rauchen, starke UV-Strahlung, aber auch durch Stoffwechselvorgänge werden im Körper Sauerstoffradikale freigesetzt, die Zellen schädigen und an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt sind. Die Antioxidantien in grünem Tee helfen dem Körper dabei, diese Stoffe unschädlich zu machen.

Natürlicher Schutz für die Haut

Zudem fanden Forscher heraus, dass so genannte Polyphenole im grünen Tee die Haut beim Sonnenbaden schützen können. Sie wirken als Radikalfänger. Die UV-Strahlung des Sonnenlichts schädigt Zellen und macht die Haut schlaff und faltig. Das Trinken von grünem Tee macht die Haut widerstandsfähiger. Die äußere Anwendung hilft ebenfalls: Auch wenn die Haut schon gerötet ist, können Lotionen mit Extrakten aus grünem Tee die Rötung lindern, empfiehlt Katrin Raschke, Diplom Oecotrophologin vom Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik.

Präventive Wirkung bei Krebs

Eine vorbeugende Wirkung wird dem grünen Tee auch beim Krebs zugeschrieben. Grund hierfür sind sowohl die Antioxidantien, die freie Radikale abfangen, schädliche Abbauprodukte an sich binden und sie so außer Gefecht setzen, als auch die enthaltenen Gerbstoffe. Eine große schwedische Studie mit 61.000 Teilnehmern, die über 15 Jahre lang beobachtet wurden, legt nahe, dass der Konsum grünen Tees zudem das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken vermindert. Besonders das Epigallokatechingallat (EGCG) kann offenbar den körpereigenen Krebsschutz aktivieren: Es bringt ein Körperenzym zum Einsatz, das die krebserregenden Stoffe in den Zellen unschädlich macht. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass grüner Tee auch vor Brust-, Magen- und Darmkrebs schützen kann.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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