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Wintergarten: Worauf Sie beim selbst bauen achten sollten

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Wintergarten bauen: Worauf Sie achten sollten

09.09.2011, 10:45 Uhr | ce (CF) / (bec)

Wintergarten: Worauf Sie beim selbst bauen achten sollten. Ein Wintergarten schafft zusätzlichen Wohnraum (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Wintergarten schafft zusätzlichen Wohnraum (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Einen eigenen Wintergarten bauen ist für viele Hauseigentümer die Lösung, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Mit einer breiten Glasfront in Richtung Süden wird der Wintergarten zur Erholungs-Oase. Wir sagen Ihnen, welche Überlegungen wichtig sind, wenn Sie einen eigenen Wintergarten bauen wollen.

Baurecht: Keinen Wintergarten, ohne Genehmigung

Einen Wintergarten zu bauen liegt im Trend. Die Zahl der Hausanbauten steigt bundesweit kontinuierlich an. Im Jahr 2007 lag sie laut „Hamburger Abendblatt“ bereits bei rund 700.000.  Wenn Sie sich ebenfalls einen Wintergarten bauen möchten, sollten Sie zunächst Gedanken um die Bauvorschriften machen.

Nachträgliche An- oder Umbauten an Objekten wie Wohnhäusern, Garagen, Wintergärten oder Vordächern sollte man sich in jedem Fall genehmigen lassen, rät focus.de. Der Grund: Falls ein Schwarzbau entdeckt wird, können die Behörden fordern, den illegalen An- oder Umbau nachgenehmigen zu lassen oder ihn abzureißen, warnen Baurecht-Experten. Da könnte der Wintergarten schnell zur Kostenfalle werden.

Wintergarten: Selbst bauen oder bauen lassen

Der fließende Übergang von Fassade zu Glasanbau setzt für viele Menschen einen architektonischen Reiz. Der Wintergarten stellt dabei den Übergang von geschlossenem zu offenem Wohnen dar. Bei der Planung Ihres Wintergartens kommt es nicht darauf an, ob Sie in einem Neu- oder Altbau leben. Wichtig ist, dass Sie auf Ihrem Baugrundstück genügend Platz haben, um Ihre Oase der Erholung zu verwirklichen. In Sachen Anbau sollten Sie sich überlegen, ob Sie Ihren Wintergarten vom Profi bauen lassen oder selbst Hand anlegen wollen. Dies hängt natürlich von Ihrem handwerklichen Geschick ab. Sind sie beruflich Handwerker oder ein guter Hobby-Handwerker, können Sie durch Eigenarbeit viel Geld sparen.

Selbst bauen: Beachten Sie die Nebenarbeiten

Bei Selbstbausätzen sollten Sie allerdings vorsichtig sein. Wenn Sie nur wenig Erfahrung haben, engagieren Sie lieber Handwerker, die auf Wintergartenbau spezialisiert sind. Viele Bauherren beachten nämlich nicht, dass ein Wintergarten mehr verlangt als verglaste Wände.

Laut Abendblatt.de muss an einiges gedacht werden: „So muss ein Fundament mit Bodenplatten geschüttet werden, Isolierungen müssen vorgenommen und Stromkabel verlegt werden. Damit es auch bei Minusgraden noch schön warm ist, sollte eine Fußbodenheizung installiert werden." Wintergärten mit einer Südausrichtung sollten außerdem eine Außenbeschattung erhalten und mit einer Be- und Entlüftung versehen sein, damit keine Saunatemperaturen aufkommen.

Konstruktionsmaterialen: Vielfältigkeit in Gestaltung und Farbe

Bei den Materialien Ihres Wintergartens haben Sie – ob Sie nun selbst bauen oder bauen lassen -  die Qual der Wahl. Am weit verbreitetesten sind Holz, Aluminium oder Kunststoff. Der Holz-Wintergarten hat eine natürliche Ausstrahlung und wird meist aus dreilagigem Brettschichtholz hergestellt. Aluminium hat den großen Vorteil, dass es extrem belastbar und flexibel einsetzbar ist. So können Sie bei der Konstruktion auch verschiedene Rundungen einfließen lassen. Kunststoff ist vermutlich am beliebtesten. Es ist sehr witterungs- und feuchtigkeitsbeständig.

Kosten: Womit Sie rechnen müssen

Was kostet es Sie nun, wenn Sie an Ihrem Haus einen Wintergarten anbauen lassen wollen? Eine Faustregel sagt, dass ein Durchschnittspreis von 2000 Euro brutto pro Quadratmeter für einen optimal ausgestatteten Wintergarten realistisch ist. Befragen Sie Nachbarn und Bekannte, die mit Wintergärten Erfahrungen haben, um keine böse Überraschung zu erleben. Denn Verbraucherzentralen warnen vor schwarzen Schafen auf dem Wintergarten-Markt. Teuer sind auch elektrisch ausfahrbare Außenmarkisen. Die Kosten: Gut 200 Euro pro Quadratmeter. Innen angebrachte Rollos sind zwar billiger, aber dafür natürlich weniger wirksam.

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