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Kfw-Förderung: Mehr Zuschüsse für Dämmen und Sanieren

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Mehr KfW-Fördermittel für energetische Sanierung

05.03.2013, 09:54 Uhr | dpa-tmn, zuhause.de

Kfw-Förderung: Mehr Zuschüsse für Dämmen und Sanieren. Für eine neue Wärmedämmung gibt es staatliche Zuschüsse. (Quelle: imago/viennaslide)

Für eine neue Wärmedämmung gibt es staatliche Zuschüsse. (Quelle: viennaslide/imago)

Wer sein Haus dämmen oder eine bessere Heizung einbauen will, kann seit dem 1. März 2013 mehr Zuschüsse vom Staat dafür bekommen. Für solche Einzelmaßnahmen steigt die Förderung durch die staatseigenen Investitionsbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) von bisher 7,5 Prozent auf zehn Prozent. Bei einer Komplettsanierung winken Fördergelder von bis zu 18.750 Euro. Worauf man achten muss und wer von der höheren KfW-Förderung profitiert.

Für energetische Sanierungsmaßnahmen – beispielsweise eine verbesserte Wärmedämmung – gibt es ab sofort mehr Geld vom Staat: Über das KfW-Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" können Haus- und Wohnungsbesitzer von höheren Investitionszuschüssen und verbesserten Kreditkonditionen profitieren. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hin. Gefördert werden können sowohl Einzelmaßnahmen wie eine bessere Wärmedämmung, neue Fenster oder eine Modernisierung der Heizung als auch eine Komplettsanierung des gesamten Hauses nach den KfW-Standards "Effizienzhaus 70" oder "Effizienzhaus 55".

KfW-Förderung um ein Drittel erhöht

Der Zuschuss für Einzelmaßnahmen steigt zum Beispiel von bisher 7,5 Prozent auf künftig 10 Prozent der förderfähigen Kosten, wobei eine Obergrenze von 5000 Euro je sanierter Wohneinheit gilt. Im Falle einer Komplettsanierung zum "Effizienzhaus 70" kann die Förderung jetzt bis zu 15.000 Euro betragen, bei einem besonders energieeffizienten "Effizienzhaus 55" sogar bis zu 18.750 Euro.

Neu ist darüber hinaus ein Kreditprogramm, mit dem der Einbau moderner Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien wie etwa Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpen gefördert wird. Förderanträge können ab sofort über die eigene Hausbank gestellt werden.

Dank höherer KfW-Förderung lohnt sich die Sanieren noch schneller

Vor allem für private Eigentümer von Häusern oder Wohnungen werden energetische Sanierungsmaßnahmen damit noch lohnenswerter. Durch die höhere Förderung sinken die Investitionskosten, so dass sich eine verbesserte Energieeffizienz noch schneller rechnet als bisher. Immerhin lassen sich mit einer Komplettsanierung Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent realisieren. Damit verringern sich nicht nur die CO2-Emissionen des Haushalts, sondern die Sanierung rentiert sich ganz konkret durch niedrigere Ausgaben für Heizung und Warmwasser sowie einen höheren Gebäudewert.

Voraussetzungen für KfW-Förderung genau prüfen

Für die Programme gibt es allerdings meist genaue Voraussetzungen: zum Beispiel ein bestimmtes Alter des Hauses. Auch die Details der geplanten Maßnahme werden überprüft. Manche Programme verlangen zudem eine professionelle Unterstützung bei der Sanierung durch einen Energieberater. Für neue Fenster müsse beispielsweise derzeit der Wärmedämmwert, der sogenannte U-Wert, von 0,95 erzielt werden, erläutert Energieberaterin Beate Uhr von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. "Diese Voraussetzungen sind in der Vergangenheit immer strenger geworden und werden in Zukunft sicher noch strenger", sagt Uhr.

Hotline hilft beim Antrag auf KfW-Förderung

Gerade weil die Bedingungen für eine Förderung teilweise sehr komplex sind und sich häufig ändern, stellt die KfW Interessierten eine telefonische Beratung unter der kostenlosen Rufnummer 0800-5399002 zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es hier Unterstützung bei der Antragsstellung und der Suche nach einem geeigneten Sachverständigen. Zudem lässt sich an der Hotline der aktuelle Stand des Antrages erfragen.

Gibt es keinen Anspruch auf Förderung, bleibt für Sanierungswillige die Möglichkeit, auf spezielle Angebote von Banken, Sparkassen und anderen Finanzdienstleistern zurückzugreifen. Eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW ergab jedoch, dass die Effektivzinsen stark variieren und meist nicht mit denen der KfW mithalten können.

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