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Buschwindröschen: Giftiger Frühblüher

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Buschwindröschen: Giftiger Frühblüher

01.10.2013, 10:10 Uhr | ce (CF)

Das Buschwindröschen wurde unter anderem aufgrund seiner starken Blühkraft im Frühjahr von der Umweltstiftung Rastatt im März 2013 zur Pflanze des Monats gewählt. Der Frühblüher bietet in Gärten und auf Wiesen einen schönen Anblick, ist aber giftig.

Eigenschaften des Frühblühers

Das Buschwindröschen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und wird auch als Hexenblume, Hexenkraut oder Geißenblümchen bezeichnet. Die Anemonen-Gattung bildet zwischen sechs und zwölf Blütenblätter aus, die je nach Sorte eine weiße, gelbe oder blaue Färbung annehmen können.

Die Blütezeit des Buschwindröschens liegt zwischen Februar und Mai. Die Pflanze ist in der freien Natur in Misch- und Laubwäldern, aber auch in Nadelwäldern, auf Bergwiesen und unter Sträuchern zu finden. Auch in Gärten ist die kleine Blume häufig anzutreffen.

Giftige Wirkung der Pflanze

Das Buschwindröschen ist in allen Teilen der Pflanze giftig. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält es den Giftstoff Protoanemonin. Wenn Sie mit der Pflanze in Kontakt kommen, können Juckreiz, Rötung oder Blasenbildung auf der Haut die Folgen sein, berichtet der Hessische Rundfunk in einem Artikel zum Thema.

Waschen Sie die Stellen, an denen Sie die Pflanze berührt haben, möglichst schnell ab. Wenn Sie Teile der Pflanze einnehmen, kann dies zu Durchfall, Erbrechen und Schwindel führen und die Leber schädigen. Auch Krämpfe und Lähmungserscheinungen sind möglich, aber bei einer geringfügigen Einnahme nicht wahrscheinlich. Da der Frühblüher schlecht schmeckt und riecht, ist eine zufällige Einnahme unwahrscheinlich.

Verwendung des Buschwindröschens

Früher galt das Buschwindröschen als Heilpflanze und wurde gegen Bronchitis, Entzündungen des Brustfells oder auch Gelenkbeschwerden eingesetzt. Heutzutage findet die Pflanze aber nur noch in der Homöopathie Anwendung. Entsprechende Mittel sollen gegen starke Menstruationsblutungen helfen.

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