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Himalaya-Zeder: Bläulich schimmernder Nadelbaum

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Himalaya-Zeder: Bläulich schimmernder Nadelbaum

27.10.2014, 10:09 Uhr | ah (CF)

Einen Hauch von Fernost in den eigenen Garten bringen – dafür ist die Himalaya-Zeder, auch Cedrus deodara genannt, einfach perfekt. Mit ihrem bläulich schimmernden Nadelkleid ist diese Kiefernart ein echter Hingucker.

Cedrus deodara: Nadelkönigin unter den Kiefergewächsen 

Mit einer Länge von bis zu fünf Zentimetern besitzt die Himalaya-Zeder die längsten Nadeln in der Familie der Kieferngewächse. Bei jungen Bäumen sind die biegsamen Nadeln häufig von einer auffälligen blaugrünen Farbe. Kommt Cedrus deodara allerdings in die Jahre, werden die Nadeln immer dunkler. Die Zapfen des Nadelbaums sind eiförmig und stehen aufrecht auf den Zweigen. Sie erreichen eine Größe von bis zu zehn Zentimetern. Der Baum an sich wächst unter ursprünglichen Bedingungen in luftige Höhen bis zu 35 Meter hinauf. Im heimischen Garten erreicht die Himalaya-Zeder bei guter Pflege immerhin eine Wuchshöhe von bis zu 15 Metern. Zu kaufen gibt es die immergrünen Bäume in Größen unter einem Meter. In den ersten Jahren wächst das Bäumchen breit kegelförmig.

Himalaya-Zeder: Frostempfindlicher Exot aus dem Hochgebirge 

Heimisch ist die Himalaya-Zeder vom westlichen Nepal bis hinein in den Osten Afghanistans. Dort wächst sie auf einer Höhe von mindestens 1.200 Metern. Diese Umstände machen den Nadelbaum zu einem anspruchslosen Gewächs, was seine unmittelbare Umgebung betrifft: Trockene und nährstoffarme Standorte ist Cedrus deodara gewohnt. Soll die Himalaya-Zeder jedoch im europäischen Garten heimisch werden, sind einige wichtige Dinge zu beachten: Obwohl die Himalaya-Zeder aufgrund ihres Ursprungs hart im Nehmen sein sollte, kommt sie nicht gut mit dem hiesigen Frost zurecht. Etwas frostverträglicher sind Cedrus deodara-Sorten mit silbergrauen bis graublauen Nadeln. Doch auch diese gedeihen nur in den milderen Regionen Deutschlands. Es empfiehlt sich ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen im Garten. Zudem sollte der ideale Standort einigermaßen geschützt liegen. Der Boden sollte humus- und nährstoffreich sein.

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