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Fisch: So bleibt er bis zum Verzehr frisch

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Totenstarre schmälert Geschmack  

Frisch gefangener Fisch schmeckt oft nicht so gut

01.02.2016, 13:18 Uhr | dpa, dpa-tmn, cme

Fisch: So bleibt er bis zum Verzehr frisch. Frischer Fisch hat vorgewölbte, glänzende Augen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Frischer Fisch hat vorgewölbte, glänzende Augen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Von der Angel direkt auf den Teller: So stellen sich viele ihren Fisch besonders lecker vor. Allerdings schmeckt er dann meistens gar nicht so gut wie nach etwa einem Tag, erläutert das Fisch-Informationszentrum (FIZ). Wichtig ist allerdings, dass er richtig gekühlt wird. 

Der Grund sei die Totenstarre, die direkt nach dem Fang einsetzt. Dabei wird enthaltener Milchzucker in Milchsäure umgewandelt - der Fisch schmeckt eher fad. Erst während der Starre wird Adenosintriphosphat abgebaut, und es werden Aromastoffe gebildet. 

Unten im Kühlschrank bleibt der Fisch länger frisch

Kauft man Fisch im Laden, ist er maximal fünf bis sechs Tage alt und von innen praktisch steril. Am besten transportiert man ihn in einer Kühltasche umgehend nach Hause und legt ihn an die kälteste Stelle im Kühlschrank. Wird er zu warm transportiert oder gelagert, verdirbt er schnell. 

Tiefgefrorener Fisch fängt im Wasser wieder an zu leben. (Screenshot: Bit Projects)
Tiefgefrorener Fisch wird ins Leben zurückgeholt

Nach einiger Zeit im Wasser beginnt sich das Tier wieder zu bewegen.

Tiefgefrorener Fisch wird ins Leben zurückgeholt.

(Quelle: Bit Projects)


Der kälteste und damit beste Ort im Kühlschrank für den Fisch ist unten auf der Glasplatte. Dann kann man ihn auch am Tag nach dem Kauf noch verzehren. Länger sollte er keinesfalls liegen, da im haushaltsüblichen Kühlschrank Temperaturen bis zu acht Grad erreicht werden. Zum Vergleich: Beim Fischhändler lagert das Meerestier auf Eis bei null Grad.

Schnelles Durchfrieren verhindert Verderb

Wer zu viel frischen Fisch gekauft hat, friert ihn am besten sofort ein. Das sollte allerdings sehr schnell geschehen, am besten bei minus 20 bis minus 25 Grad. Meist werden im normalen Gefrierfach nur Temperaturen bis minus 18 Grad erreicht. Dann besteht die Gefahr, dass die Qualität leidet. Es können sich beispielsweise Eiskristalle bilden, die die Zellen im Fischfleisch zerstören - was beim Auftauen dazu führt, dass darin gespeichertes Wasser ausläuft. 

Frischer Fisch braucht keine Zitrone

Übrigens: Fisch ist heutzutage deutlich frischer als früher. So wurde Zitrone ursprünglich verwendet, um den Fischgeruch zu maskieren. Geruch ist bei Fisch immer ein Zeichen von Verderb. Richtig gelagerter Fisch hingegen riecht kaum und braucht auch nicht zwingend Zitrone, um gut zu schmecken. 

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