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Welche Lebensmittel kann man einfrieren?

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Kann man Wurstaufschnitt einfrieren?  

Welche Lebensmittel Minusgrade vertragen – und welche nicht

07.07.2017, 17:34 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Welche Lebensmittel kann man einfrieren?. Häufig kaufen wir zu viel ein und schaffen es nicht, diese Lebensmittel aufzubrauchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/BravissimoS)

Häufig kaufen wir zu viel ein und schaffen es nicht, diese Lebensmittel aufzubrauchen. (Quelle: BravissimoS/Thinkstock by Getty-Images)

Schätzungsweise jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Das müsste nicht sein, würden wir die Tiefkühltruhe häufiger nutzen. Doch welche Lebensmittel vertragen die Minusgrade – und welche nicht? Die wichtigsten Tiefkühlfakten im Überblick.

Häufig landen viel zu viele Lebensmittel im Einkaufswagen. Bis man richtig merkt, dass man sie nicht aufgebraucht bekommt, sind sie bereits schlecht. Wer die Hälfte der Produkte einfach einfriert, hat länger Freude daran und spart zudem noch eine Menge Geld. Denn Tiefkühlen ist die beste Methode, um frische Lebensmittel haltbar zu machen.

Wurstaufschnitt kann man einfrieren

Was viele nicht wissen: Neben Fleisch wie Steak und Schnitzel lässt sich auch Wurstaufschnitt problemlos einfrieren. Damit sich die einzelnen Scheiben später leicht voneinander lösen lassen, legt man einfach ein Stück Folie dazwischen. In einem geeigneten Gefrierbeutel ist der Aufschnitt bei minus 18 Grad maximal vier Monate haltbar. Beim Einpacken sollte man darauf achten, dass möglichst wenig Luft in der Verpackung ist, um Gefrierbrand zu vermeiden.

Auch Würste, Schinken und Pasteten lassen sich einfrieren. Bei Leberwurst kann es allerdings sein, dass die Konsistenz etwas leidet. Wurstprodukte und Fleisch immer im Kühlschrank auftauen lassen, um eine zu starke Keimbildung zu verhindern. Aufgetautes nicht wieder einfrieren. Übrigens: Bakterien werden durch das Einfrieren nicht abgetötet.

Aufgebackene Brötchen – fast wie vom Bäcker

Brot und Brötchen lassen sich ebenfalls problemlos einfrieren und sind im Tiefkühlbeutel bis zu drei Monate haltbar. Gefrorene Brötchen, die im Backofen kurz aufgebacken werden, schmecken fast wie frisch vom Bäcker. Wer Brot einfrieren möchte, kann dies in einzelnen Scheiben tun. So taut man immer nur so viel auf, wie man gerade  benötigt. Bei Zimmertemperatur taut Brot recht schnell auf, schmeckt aber auch aus dem Toaster lecker. Apropos Toaster: Auch Toastbrot lässt sich einfrieren.

Käse am besten als ganzes Stück in die Tiefkühltruhe geben

Käse, darunter Raclettekäse, Gouda, Edamer und Parmesan, ist ebenfalls für die Tiefkühltruhe geeignet und wird am besten als ganzes Stück eingefroren. Das schützt vor dem Austrocknen. Geschmackseinbußen sind allerdings möglich. Wichtig zu wissen – Kälte bekommt den Käsebakterien nicht und sie sterben ab. Ist der Reifeprozess eines Käses noch nicht abgeschlossen, sollte man ihn daher nicht einfrieren.

Den eingefrorenen Käse in den nächsten zwei Monaten verzehren. Auftauen sollte er immer im Kühlschrank. Bereits geriebener Käse ist für die Tiefkühltruhe weniger gut geeignet, da er austrocknet. Frischkäse flockt bei Minustemperaturen aus. Brie und Camembert werden matschig.

Butter lässt sich problemlos einfrieren

Butter wiederum lässt sich gut einfrieren. Bis sie aufgetaut ist, dauert es allerdings etwas. Wer sie morgens zum Frühstück genießen möchte, legt sie am besten schon am Tag vorher in den Kühlschrank. Buttermilch und Joghurt hingegen sind für die Tiefkühltruhe nicht geeignet. Das gilt auch für Quark, Dickmilch und Kefir. Sie gerinnen und sind dann kein Genuss mehr.

Auch Frischmilch sollte man aufgrund des Bakterienrisikos nicht einfrieren. Bei H-Milch ist das möglich, doch der Geschmack leidet. Außerdem ist H-Milch auch so recht lange haltbar. Wird die Milch zu langsam eingefroren, kann es außerdem passieren, dass diese flockig wird. Auch bei Milchprodukten gilt: Einmal aufgetaut, sollten sie nicht noch einmal eingefroren werden. Daher am besten in kleineren Portionen in die Truhe geben.

Nur rohe Eier einfrieren

Was viele nicht wissen: Rohe Eier können eingefroren werden – allerdings ohne Schale, da diese bei Minusgraden platzt. Tiefgefrorene Eier sind bei minus 18 Grad bis zu zehn Monate haltbar. Nach dem Auftauen sollten die Eier ausreichend durchgegart werden. Roh sollte man sie keinesfalls verzehren. Hartgekochte Eier eignen sich nicht zum Einfrieren. Das Eiweiß verändert seine Konsistenz und wird labberig. Auch der Geschmack lässt zu wünschen übrig.

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