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Wäsche: Die größten Fehler beim Wäschewaschen

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Sportbekleidung nicht mit Weichspüler waschen

28.01.2013, 12:28 Uhr | ema/ug/ jmi, dpa-tmn

Wäsche: Die größten Fehler beim Wäschewaschen. Weichspüler verklebt die Fasern von Sportbekleidung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weichspüler verklebt die Fasern von Sportbekleidung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Funktionswäsche wie Lauf- oder Skibekleidung sollte nicht mit Weichspüler gewaschen werden. Dieser kann sich in den Fasern festsetzen und deren Funktionen wie die Feuchtigkeitsregulierung beeinträchtigen. Die häufigsten Fehler beim Waschen und wie Sie's beim nächsten Mal besser machen.

Sportbekleidung nicht mit Weichspüler waschen

Damit der Schweiß optimal nach außen transportiert wird, werden für Funktionsbekleidung halbdurchlässige Membranen verwendet. Eine solche Gewebestruktur, bei der die Flüssigkeit nur durch eine Richtung durch den Stoff gelangen kann, reguliert den Feuchtigkeitsaustausch, schützt vor Wind und Nässe und sorgt für Atmungsaktivität. Damit das so bleibt, sollte beim Waschen auf Weichspüler verzichtet werden, denn dieser verklebt die Faserstruktur. Für Funktionskleidung empfiehlt die Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH) ein Waschmittel, das sanft zur Faser ist. Es reicht ein flüssiges Colorwaschmittel bei 40 Grad zu benutzen. Teure Spezialwaschmittel für Sportbekleidung würden keinen besonderen Vorteil bieten, so die Verbraucherschützer.

Skibekleidung nach dem Waschen imprägnieren

Auch Skibekleidung mit Membranen sollte nicht mit Weichspüler behandelt werden, erläutert der Deutsche Skiverband (DSV) in Planegg bei München. Sie lässt sich in der Regel bei 30 bis 40 Grad waschen. Danach sollten die Klamotten mit einem Pflegespray imprägniert werden. Um diesen Feuchtigkeitsschutz zu verlängern, könne das Mittel mit Hilfe eines Bügeleisens mit geringer Temperatur fixiert werden, rät der DSV. Angst um den Verlust der Funktionen von Skiwäsche durch das Waschen müsse man nicht haben, erläutert der Verband. Im Gegenteil: Es sorge sogar dafür, dass die Membranen nicht verstopfen und die Atmungsaktivität des Stoffes nicht beeinträchtigt wird. Funktionsbekleidung sollte aber mit einem geeigneten Waschmittel gewaschen werden. Hinweise finden sich auf den Etiketten.

Heiß waschen ist überflüssig

"Waschmittel sind heute so konzipiert, dass die Wäsche nicht wärmer als 30 bis 40 Grad gewaschen werden muss, um hygienisch sauber zu sein“, sagt Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Vorteil: Sie sparen Strom. Eine Maschine mit 30-Grad-Wäsche verbraucht nur ein Fünftel der Energie einer 60-Grad-Ladung. Eine Ausnahme gibt es aber: Wenn im Haushalt eine Krankheit kursiert, ist es sinnvoll, die Wäsche bei hohen Temperaturen zu waschen, um Keime abzutöten.

Zu viel Pulver - Schimmel in der Schublade

Viele Verbraucher neigen dazu, zu viel Waschmittel zu verwenden – und gefährden so schlimmstenfalls ihre Gesundheit. Der Grund: In der Schublade für das Waschmittel sammeln sich Rückstände, die vom Wasser nicht vollständig eingespült werden. Mit der Zeit bilden sich Schimmelporen, die in die Wäsche gelangen und schlimmstenfalls zu Hautrötungen oder Allergien führen können. Daher sollten Sie die Schublade etwa alle zwei Monate reinigen, zum Beispiel mit einer Spülbürste.

Nicht die volle Ladung

Wer die Waschtrommel überlädt, riskiert, umsonst gewaschen zu haben. Wird die Wäsche regelrecht hinein gequetscht, kommen die Waschstücke nicht richtig in Bewegung und können nicht vernünftig umspült werden. „Dann stimmt das Verhältnis aus Temperatur, Wassermenge und Tensiden, also Fleckenlöser aus dem Waschmittel, nicht“, sagt Dirk Petersen von der VZHH. Die Wäsche wird bei voller Ladung nicht richtig sauber. Als Faustregel gilt: Zwischen Schmutzwäsche und Trommeldecke sollte Ihre Hand senkrecht noch Platz haben.

Herstellerhinweise beachten

Der Experte rät, sich beim Dosieren an den Angaben der Maschinen- und Waschmittelhersteller zu orientieren. Auf der Verpackung beziehungsweise in der Beschreibung der Maschine gibt es meistens eine Übersicht, welche Menge für welchen Schmutz ausreicht. "Dazu kann man sich als Verbraucher aktuelle Produktvergleiche wie von "Öko-Test" oder Stiftung Warentest ansehen, um zu wissen, welche Mittel aktuell am besten und verträglichsten waschen“, so Petersen.

ratgeber.t-online.de: Waschmittelarten - welche brauche ich wirklich?
ratgeber.t-online.de: Vor- und Nachteile von Weichspüler

trax.de: Pflege von Funktionsbekleidung - Teil 2: Imprägnieren


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