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Motten: So wird man Kleidermotten los

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So wird man Kleidermotten los

10.01.2011, 16:04 Uhr | dpa-tmn/t-online, dpa-tmn

Motten: So wird man Kleidermotten los. Mit ein paar einfachen Tricks kann man Kleidermotten vertreiben. (Foto: imago)

Mit ein paar einfachen Tricks kann man Kleidermotten vertreiben. (Foto: imago)

Mancher erlebt beim Hervorkramen der Wintersachen eine böse Überraschung: Hässliche Löcher klaffen in Pullovern und Schals. Schuld sind Kleidermotten. Wenn Kleidung längere Zeit unberührt im Schrank liegt, machen sie sich darüber her. Damit es nicht so weit kommt, sollte man Kleidung grundsätzlich nur gereinigt im Schrank oder Keller einlagern. Tipps gegen zerfressene Kleidung.

So kommen die Motten in den Schrank

Motten gelangen auf verschiedenen Wegen in den Kleiderschrank. Sie können von draußen zufliegen: Ein geschlossenes Fenster ist kein Hindernis für sie, die Motten krabbeln auch durch Ritzen. Der Geruch von Stoff zieht die Tierchen an. Meist werden sie aber eingeschleppt: In Teppichen, Decken, Fellen und Wollkleidung können Motteneier stecken. Die Eier gelangen dann zum Beispiel über einen neuen Teppich in die Wohnung und die geschlüpften Tiere nisten sich im Kleiderschrank ein.

Kleidung lüften und waschen

Schweiß, Fett- und Hautpartikel in der Kleidung ziehen Motten an. Denn ihre Larven ernähren sich von diesen Rückständen, und sie sind es auch, die die Löcher in die Kleider fressen. Deshalb sollte man Kleidung nach dem Tragen immer kurz auslüften. Kleidung, die voraussichtlich längere Zeit nicht benutzt wird - wie aktuell die Sommerkleidung - sollte man immer gründlich reinigen, bevor man sie in den Schrank legt. Für Sachen, die nicht heiß gewaschen werden dürfen wie Wolle, gilt: ausschütteln und eine Woche in den Eisschrank legen. Darauf weist das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) hin. Den Mottenbefall bemerkt man schnell, wenn man die Kleidung alle drei Monate durchsieht.

Schrank öfter aussaugen

Wenn man die Kleidung kontrolliert, sollte man gleich auch den Schrank aussaugen. Denn Motten haben es gern dunkel und ruhig. Wer öfter mal den Kleiderschrank öffnet und reinigt, vertreibt sie. Außerdem sollten die Kleider nicht zu dicht liegen oder hängen, um den Motten möglichst wenig Unterschlupf zu bieten. Übrigens mögen Motten nur Kleidung, die tierische Fasern wie Wolle enthält. Baumwolle, Leinen oder Synthetikfasern bleiben dagegen unberührt. Deshalb kann es auch helfen, Wollpullover zum Lagern in Kleidersäcke oder Baumwolltücher zu wickeln.

Schlupfwespen gegen Motten

Den Duft von ätherischem Öl, das etwa Zedern- oder Zirbelkieferholzstücke verströmen, mögen Motten gar nicht. Auch mit Lavendelblüten gefüllte Stoffsäckchen, Duft-Dosen mit Lavendelaroma und Zedernholzringe helfen, die Schädlinge fern zu halten. Hilfreich sind auch Schlupfwespen. Man kann im Handel Pappkärtchen mit Schlupfwespeneiern kaufen und in den Kleiderschrank hängen. Die Schlupfwespen schlüpfen aus, suchen die Mottenlarven und legen ihre Eier in den Larven ab. So rotten die Nutztierchen die Motten aus. Wenn sie keine Mottennahrung mehr finden, sterben sie. Das alles bleibt unsichtbar: Die Schlupfwespen sind winzig klein und stören also nicht weiter, wenn sie im Schrank herumkrabbeln.

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