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Kostenfalle: So kassieren Hotels extra

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Kostenfalle: So kassieren Hotels extra

09.07.2012, 09:40 Uhr | srt

Kostenfalle: So kassieren Hotels extra. Manche Hotels verlangen hohe Zuschläge (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Manche Hotels verlangen hohe Zuschläge (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Von den Billigfliegern haben sie's gelernt: Auch die Ferienhoteliers garnieren neuerdings immer häufiger optisch günstige Preise mit versteckten Aufschlägen und Extrakosten. Mittlerweile sind die Gastgeber am Boden fast schon erfinderischer als ihre Kollegen in der Luft. Wir nennen die ärgerlichsten Zusatzgebühren.

Teures W-Lan

Was früher Telefongebühr war, ist in Zeiten, in denen jeder ein Handy hat, der Zugang zum Internet. Und den lassen sich die Hotels teuer bezahlen. Sechs Euro pro Stunde in einem simplen "Holiday Inn" sind fast schon die Regel. Das Hotel "Frankfurter Hof" in Frankfurt kassiert gar gepfefferte 30 Euro pro Tag. Da lohnt es sich fast schon für einen Tag, einen Webstick bei Aldi nebenan zu kaufen. Oder man schaut gleich zu Ketten wie "Best Western", von denen die meisten W-Lan auf dem Zimmer gratis anbieten. Tipp: Einige Hotelketten öffnen das W-Lan gratis für Inhaber einer Stammkundenkarte - und die kostet nur eine Unterschrift.

Zwangs-Trinkgeld

Das kennt man sonst nur von Kreuzfahrtschiffen. Mittlerweile gibt es die "Service Gratuity" immer häufiger auch an Land. Und dahinter versteckt sich nichts anderes als ein Bedienungsgeld, zum Beispiel für die Zimmermädchen. Wobei keineswegs gesagt ist, dass es bei den dienstbaren Geistern ankommt. Vor allem im Dollarraum, auf den Bahamas und in Mexiko beliebt ist die "Bellboy Gratuity" für den Kofferjungen. Die 5,20 Euro pro Aufenthalt muss man im "Sheraton Paradise Island" sogar zahlen, wenn man sein Gepäck selbst geschleppt hat. Tipp: vor der Reservierung alle Extrakosten erfragen.

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Schirm gegen Bares

Immer mehr Ferienhotels kassieren für Sonnenschirm und Liege extra ab. Und das nicht nur am Hotelstrand: Sogar am hoteleigenen Swimmingpool halten sie die Hand auf. Klar, dass auch das Badetuch noch mal extra kostet. Und die Auflage: schließlich liegt niemand gern auf hartem Kunststoff. Beliebteste Region für dieses "coperto" ist die italienische Adria, in Lido di Jesolo zahlt man für diesen "Service" zwischen 5,50 Euro und acht Euro pro Tag. Vermeiden lässt sich solche Abzockerei nur durch einen aufmerksamen Blick in die Ausschreibung und notfalls die Wahl einer anderen Unterkunft.

Teures Tauschen

Dass man an der Hotelrezeption selten günstig Bargeld tauscht, hat sich mittlerweile herum gesprochen. Dass das auch für bargeldloses Zahlen gilt, dagegen noch nicht überall. Der Trick der Auslandshoteliers: Sie bieten dem Gast an, die Rechnung auch in Euro auszuweisen. Der hält das oft für einen guten Service, wird dabei aber fünf und mehr Prozent Wechselkursaufschlag abgezockt. Auf diese Methode spezialisiert haben sich Hoteliers in Thailand sowie neuerdings auch in der Türkei. Tipp: immer auf Zahlung in Landeswährung bestehen.

Freches Frühstück

Spätestens seit die deutsche Hotelmehrwertsteuer für Übernachtungen, nicht aber für Mahlzeiten gesenkt wurde, ist Deutschland ein Reiseland geworden, in dem das Frühstück nicht mehr automatisch im Preis ist. Und was teilweise für Kaffee, Brötchen und Marmelade verlangt wird, ist einfach unverschämt. So locken die flughafennahen Hotels der Kette "NH" mit Schnäppchen-Familienpreisen unter 100 Euro für eine Übernachtung plus eine Woche Parkplatz plus Flughafentransfer, kassieren dann aber für ein Frühstück glatte 22 Euro pro Person. Kein Wunder, dass jeder, der sich auskennt, ungefrühstückt auscheckt und nebenan bei Ikea Kaffee und Croissant für drei Euro zu sich nimmt.

Nepp an der Minibar

Die Kleinkühlschränke auf dem Gästezimmer sind praktisch, aber natürlich kein Ort zum Sparen. Bis zu vier Euro für eine Dose Cola sprechen eine deutliche Sprache. Aber dass verschiedentlich auch eine Minibar-Auffüllgebühr verlangt wird, ist dann doch die Höhe. Ebenfalls mehr als ärgerlich sind "automatisch abrechnende" Minibars: Selbst wer eine Flasche nur mal aufhebt, wird bereits mit ihren Kosten belastet. Tipp: Das muss man sich nicht bieten lassen. Deshalb immer die Rechnung genau prüfen und nicht auf den letzten Drücker auschecken.

Extra-Gebühr für frühe Abreise

Wer ein paar Tage früher als ursprünglich geplant abreist, der zahlt bei diversen US-Hotelketten einen "Abreiseaufschlag". Internetbuchern bleibt meist nichts übrig, als per Karte zu zahlen - inklusive unauffälliger Kreditkartengebühr. Auch die um sich greifende kommunale Bettensteuer findet sich natürlich auf der Rechnung wieder - gern aufgerundet sowie als "Businesspaket" kombiniert mit einer Saunabenutzung, die keiner braucht. Und wer in den Tropen die Klimaanlage anstellt, der findet bei der Abreise leicht mal bis zu zehn Euro "Air Condition Surcharge" pro Nacht auf der Rechnung vor. Vor allem fernöstliche Günstighotels holen sich so Extraerträge. Denn wer will nachts bei 30 Grad schon sparen und schwitzen?

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