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WM 2014: WM-Sieger in Brasilien erhält Rekord-Preisgeld von der FIFA

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Höchste Summe der WM-Geschichte  

WM-Sieger in Brasilien erhält Rekord-Preisgeld

05.12.2013, 18:18 Uhr | dpa

WM 2014: WM-Sieger in Brasilien erhält Rekord-Preisgeld von der FIFA. Der FIFA-Weltpokal und der offizielle WM-Spielball "Brazuca". (Quelle: dpa/Foto: adidas )

Der FIFA-Weltpokal und der offizielle WM-Spielball "Brazuca". (Quelle: Foto: adidas /dpa)

Der Gewinner der Fußball-WM 2014 in Brasilien bekommt von der FIFA ein Rekord-Preisgeld von 35 Millionen US-Dollar (umgerechnet 25,6 Millionen Euro). Das gab der Weltverband nach der Sitzung seines Exekutivkomitees im noblen Urlaubsort Costa do Sauipe bekannt, wo heute (ab 17.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) das acht Millionen Euro teure Mega-Spektakel zur Gruppenauslosung stattfindet.

Der zweite Finalist erhält 25 Millionen Dollar. Insgesamt schüttet die FIFA mit rund 576 Millionen Dollar (rund 422 Millionen Euro) die höchste Summe der WM-Geschichte aus - in Südafrika waren es 2010 noch 420 Millionen Dollar, als Spanien Weltmeister wurde.

Schon die Gruppenphase ist finanziell lukrativ

Die 16 Teams, die beim Turnier vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 nach der Vorrunde bereits wieder nach Hause müssen, bekommen eine Garantiesumme von immerhin acht Millionen Dollar. Das Achtelfinale ist knapp neun Millionen Dollar wert, der Einzug ins Viertelfinale bringt stolze 14 Millionen Dollar ein.

Verbände erhalten enorme Versicherungsbeträge für Spieler

Die Vereine, die Spieler zur WM abstellen, bekommen insgesamt rund 70 Millionen Dollar Entschädigung für Versicherungskosten und Aufwendungen. Das Geld wird über die nationalen Verbände verteilt.

Löw: "Brasilien ist Topfavorit"

Bundestrainer Joachim Löw stellte derweil vor der Gruppenauslosung eine persönliche Favoritenliste für den Titelkampf im kommenden Sommer auf. "Brasilien ist der Topfavorit mit dieser Urkraft und Energie zu Hause", erklärte der Bundestrainer vor der Auslosungs-Show. Der Gastgeber habe eine neue Qualität. "Das Team steht über dem Individualismus. Dazu kommt der Heimvorteil als Trumpfkarte", betonte Löw.

"Bei den Europäern ist es nach wie vor Spanien. Es ist natürlich Italien mit seinen großen taktischen Fähigkeiten. Die Niederlande sind mit Trainer Louis van Gaal auch wieder sehr stark geworden, haben in der Qualifikation gut gespielt. Frankreich kann immer weit kommen. Belgien ist vielleicht so etwas wie der Geheimfavorit", so der 53-Jährige weiter.


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