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WM 2014: Brasilien kommt gegen Mexiko nur zu einem Remis

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Remis im Spitzenspiel  

Mexiko ärgert Gastgeber Brasilien

18.06.2014, 06:34 Uhr | dpa, t-online.de

WM 2014: Brasilien kommt gegen Mexiko nur zu einem Remis. Mexikos Francisco Rodriguez Maza (re.) beim Versuch, Neymar aufzuhalten. (Quelle: Reuters)

Mexikos Francisco Rodriguez Maza (re.) beim Versuch, Neymar aufzuhalten. (Quelle: Reuters)

Auf dem Weg zum erhofften sechsten WM-Titel hat Gastgeber Brasilien den ersten Dämpfer erhalten. Gegen Angstgegner Mexiko kam die Selecao nur zu einem enttäuschenden 0:0, bleibt aber mit vier Punkten Tabellenführer der Gruppe A. Fünf Tage nach dem mühsamen 3:1 im Eröffnungsspiel gegen Kroatien vergaben Neymar und Co. in Fortaleza beste Chancen zum Siegtreffer und scheiterten immer wieder am überragenden mexikanischen Torhüter Guillermo Ochoa.

Mexiko bleibt damit mit auch vier Punkten ebenfalls gut im Rennen um den Einzug ins Achtelfinale.

Der Angstgegner bestätigt früh seinen Ruf

Im ersten WM-Spiel zwischen beiden Teams seit 52 Jahren mussten die Gastgeber auf ihren Stürmer Hulk verzichten. Der Profi von Zenit St. Petersburg konnte wegen einer Oberschenkelverletzung nicht spielen. Für den 27-Jährigen nominierte Trainer Luiz Felipe Scolari, der die Selecao 2002 zum fünften und bisher letzten WM-Titel geführt hatte, Ramires vom FC Chelsea.

Die Mexikaner wurden bei tropischer Schwüle von etwa 10.000 Landsleuten unterstützt. Sie spielten mit der gleichen Formation wie beim 1:0 über Kamerun und bestätigten gleich, warum sie als Angstgegner Brasiliens gelten. Zwar hat der WM-Gastgeber eine positive Bilanz gegen die Mittelamerikaner und bei einer Endrunde auch noch nie verloren, doch von den letzten 15 Duellen gewannen die Mexikaner immerhin acht, darunter das olympische Finale 2012.

Ochoa kratzt Neymars Kopfball von der Linie

Die Selecao versuchte vor allem über die offensiven Außenverteidiger Dani Alves und Marcelo den Abwehrriegel der zweikampfstarken Gäste zu knacken. Auch Stürmerstar Neymar, der bei der Nationalhymne Tränen in den Augen hatte, ließ sich immer wieder zurückfallen und kam bevorzugt über die linke Angriffsseite der Brasilianer.

Die erste Torchance hatten allerdings die Gäste in der 24. Minute durch eine Distanzschuss von Hector Herrera. Der Ball strich nur knapp über das Tor. Im Gegenzug kam Neymar zu seiner ersten großen Szene. Den Kopfball nach Flanke von Alves parierte Mexikos Keeper Ochoa großartig. Auch bei einem Schuss aus kurzer Distanz von Paulinho kurz vor der Pause war der mexikanische Keeper auf dem Posten.

Auch Thiago Silva scheitert am Keeper

Die von beiden Teams intensiv geführte und umkämpfte Partie inspirierte auch die mehr als 60.000 Zuschauer im Stadion, wo ohrenbetäubender Lärm herrschte und eine leidenschaftliche Atmosphäre auf den Rängen entstand. Die mit Respekt, aber keineswegs ängstlich angetreten Mexikaner verlangten dem Favoriten alles ab.

Mit dem jungen Bernard, den Scolari für den enttäuschenden Ramires brachte, kam etwas Schwung ins Offensivspiel der Brasilianer. Gegen einen früh attackierenden Gegner sprangen aber wenig Chancen heraus. Auf der anderen Seite sorgte Mexiko vor allem mit Distanzschüssen für Gefahr. Jose Juan Vazquez scheiterte mit einem solchen Versuch ebenso knapp (55.) wie kurz darauf Herrera.

Die besten Möglichkeit in der spannenden Schlussphase vergaben Neymar und Thiago Silva, die wiederum am ausgezeichneten Ochoa scheiterten.

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