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Umfrage: Einbruchschutz zu oft ignoriert – 15 Einbruchschutz-Tipps

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Tipps vom LKA  

Einbruchschutz viel zu oft vernachlässigt

Von Jennifer Buchholz

14.12.2017, 14:16 Uhr
Umfrage: Einbruchschutz zu oft ignoriert – 15 Einbruchschutz-Tipps. Einbruchswerkzeug  (Quelle: imago/CHROMORANGE)

Männer denken eher an Einbruchschutz als Frauen (Quelle: imago/CHROMORANGE)

Für Betroffene ist es ein Schock: Man kommt nach Hause, Fenster oder Türen sind aufgebrochen, Fremde haben die privaten Sachen durchwühlt. Wer schon einmal einen Einbruch erlebt hat, f[hlt sich oftmals im eigenen Zuhause nicht mehr sicher. Dabei kann man sein Heim mit wenig Aufwand deutlich einbruchsicherer machen. Mit diesen 15 Einbruchschutz-Tipps vom LKA, sind Sie und Ihr Zuhause gut gewappnet.

Was für die Polizei alltägliche Routine ist, lässt die meisten Betroffenen noch für längere Zeit nicht in Ruhe: ein Wohnungs- oder Hauseinbruch. Wenn sich Unbekannte gewaltsam Zugang zum privatesten Bereich verschaffen, führt das nicht selten dazu, dass sich die Opfer hinterher für längere Zeit nicht mehr im eigenen Zuhause sicher fühlen können. Diese Folge wirkt mindestens ebenso schwer, wie der materielle Schaden durch den Verlust der gestohlenen Dinge.

Einbruchschutz wird von Vielen ignoriert

Trotzdem scheint noch immer die Auffassung weit verbreitet zu sein, dass es Einen selbst schon nicht erwischen werde – zumindest unter den Einwohnern des Rheinlandes. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine repräsentative Online-Befragung im Auftrag der Provinzial Rheinland Versicherungen unter 1000 Bürgern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Männer nehmen den Einbruchschutz ernster

Demnach wurde schon bei zwei von drei Rheinländern zu Hause, in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis eingebrochen. Doch nur rund ein Drittel der Rheinländer – vorwiegend die männliche Bevölkerung – trifft spezielle Sicherheitsvorkehrungen zur Verbesserung des Einbruchschutzes. Dabei beraten sowohl örtliche Polizeidienststellen, als auch viele Versicherer kostenlos vor Ort über geeignete und kostengünstige Maßnahmen, wie das Zuhause besser gegen Einbrecher gesichert werden kann.

So kommen die Einbrecher ins Haus

"Bei Einfamilienhäusern wählen Einbrecher in 83 Prozent der Fälle den Weg durch das Fenster oder Fenstertüren", warnt Wolfgang Franzek, Abteilungsleiter Schadenverhütung bei der Provinzial Rheinland. Bei Mehrfamilienhäusern kommen 75 Prozent der Eindringlinge über die Gebäuderückseite. "Aber auch hier sind Fenster, Fenstertüren, Wohnungstüren, Kellertüren oder Kellerfenster bevorzugte Einstiegsziele", so Franzek.

Bei eigener Immobilie wird Einbruchschutz interessanter

64 Prozent der Rheinländer haben bereits Einbrüche im eigenen Umfeld erlebt. Doch nur die wenigsten schützen ihre Fenster und Türen gegen Einbrüche. Rund ein Drittel vertraut eher darauf, dass ihr Nachbar aufpasst. Trotzdem spielt das Thema vor allem bei jüngeren Menschen kaum eine Rolle. Erst mit zunehmendem Alter, von Mitte Dreißig an, werden Informationen zu aktuellen Sicherheitsstandards eingeholt – und zwar vor allem von Männern, Hauseigentümern und Haushalten mit höherem Nettoeinkommen. Über ein Drittel der Rheinländer schaut hierfür ins Internet und in Medienberichte, so das Umfrageergebnis.

Tipps zum Einbruchschutz vom Landeskriminalamt

Damit Sie sich und Ihr Haus besser gegen Einbrecher schützen können, ohne gleich für Alarmanlage und Kameraüberwachung ganz tief in die Tasche greifen zu müssen, haben wir vom Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Heim bei geringem Aufwand sicherer machen können. 15 LKA-Tipps zum Einbruchschutz.

Nicht jeder Hausbesitzer schützt sein Haus ausreichend vor Einbrechern. (Quelle: www.statista.com)Nicht jeder Hausbesitzer schützt sein Haus ausreichend vor Einbrechern. (Quelle: www.statista.com)

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