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Stampfbeton: Definition und Verwendung

11.04.2016, 10:11 Uhr | rr (CF)

Was heute zumeist mit Stahlbeton gefertigt wird, bestand vor einiger Zeit noch aus Stampfbeton. Den Namen hat der Baustoff von seiner Verarbeitungsmethode. Mit kräftigen Stößen wird Stampfbeton verdichtet und gefestigt.

Stampfbeton: Definition und Zusammensetzung

Stampfbeton besteht zumeist aus drei Komponenten: Naturstein, Zement und Wasser. Die Art des Natursteins hing früher meistens von der regionalen Verfügbarkeit ab. Stampfbeton wurde bereits 1860 im Brückenbau eingesetzt. Mit der Entwicklung des heute vielfältig eingesetzten Stahlbetons wurde er als Baustoff weitestgehend abgelöst.

Aufbau und Verwendung

Stampfbeton wird, wie es der Name schon verrät, durch Stampfen gefestigt. Einen Schritt vorher wird er angemischt. Auf der zu bearbeitenden Fläche aufgetragen, erhöhen Stöße die Dichte des Materials. Damit diese Technik funktionieren kann, ist es wichtig, dass das Betongemisch sehr steif und nicht zu feucht ist. Anschließend wird Stampfbeton schichtweise aufgebaut. Die einzelnen Schichten dürfen dabei eine Dicke von 15 Zentimetern nicht überschreiten. Ist die erste Auftragung getrocknet, folgt die nächste. Dafür wird die vorangegangene Schicht angefeuchtet, aufgeraut und gereinigt. Dann wird wieder Beton aufgetragen und so lange gestampft, bis sich eine plastische, glatte Oberfläche bildet, die die darunterliegenden Schichten nicht verletzt. Durch die entstehende Festigkeit wurde Stampfbeton oftmals als Baustoff zur Konstruktion von Brückenbauten eingesetzt.

Vor- und Nachteile

Daraus, dass Stampfbeton schichtweise aufgetragen werden muss, ergibt sich der erste Nachteil. Die Konstruktion ist auf diese Weise sehr zeitaufwendig. Auf der anderen Seite macht dieses Verfahren den Baustoff sehr stabil und haltbar. Noch heute sind viele Bauwerke und Brücken, die nach diesem Prinzip gefertigt wurden, erhalten. Da Stampfbeton jedoch auftretende Zugkräfte nicht so gut auffangen kann, hat sich der Stahlbeton durchgesetzt.

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