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Wurmfarn: Grüner Waldbewohner für den Garten

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Wurmfarn: Grüner Waldbewohner für den Garten

19.03.2012, 09:43 Uhr | sk (CF)

Wurmfarn: Grüner Waldbewohner für den Garten. Wurmfarn im Garten anpflanzen. (Quelle: imago)

Wurmfarn im Garten anpflanzen. (Quelle: imago)

Mit Wurmfarn bringen Sie Waldflair in den eigenen Garten. Er gedeiht prächtig an schattigen oder halbschattigen Standorten, an denen sonst oft nichts so recht wachsen will. Zwar bildet der Wurmfarn keine Blüten; seine filigranen, immergrünen Blattwedel wirken jedoch sehr dekorativ.

Genügsame Pflanze für schattige Standorte

Der Wurmfarn ist wie alle anderen Farne eine typische Waldpflanze, die aber auch im Garten sehr gut gedeiht. Am wohlsten fühlt er sich laut der Zeitschrift „Brigitte“ an kühlen, schattigen Standorten mit feuchtem, humusreichem Boden. Dadurch eignet er sich ideal dazu, um „toten Stellen“ im Garten Leben einzuhauchen. Der Farn ist absolut winterhart und auch sonst ausgesprochen pflegeleicht. Sorgen Sie lediglich dafür, dass die Erde bei lang anhaltender Trockenheit nicht völlig austrocknet. Verdorrte Blätter sollten im Frühjahr abgeschnitten werden. Düngen ist nicht notwendig und schadet mehr, als es nützt.

Wurmfarn im Garten anpflanzen

Wurmfarn gedeiht im Garten ausgezeichnet unter hohen Bäumen oder im Schatten von Mauern und Gebäuden. Pflanzen Sie zwei bis vier Exemplare pro Quadratmeter mit einem Pflanzabstand von 60 bis 80 Zentimetern in den Boden. Wurmfarn kann entweder einzeln oder in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen gesetzt werden. Der Gartenratgeber gartengestaltung24.de empfiehlt, Wurmfarne nach dem Setzen immer am selben Standort zu belassen und auf keinen Fall umzupflanzen, da sie dies nicht gut vertragen. Besonders ansprechend ist die Kombination mit Elfenblumen und Prachtspieren. Wurmfarne können eine Größe von 50 bis 100 Zentimetern erreichen.

Vermehrung von Wurmfarn     

Im Wald pflanzen sich Wurmfarne durch Sporen fort. Im Garten ist es besser, die Pflanzen zu vermehren, indem Sie im Frühjahr oder Herbst den Wurzelstock teilen. Es ist auch möglich, die Sporen zu sammeln und in Aufzuchttöpfen anzuziehen. Vergessen Sie nicht, dass Wurmfarn giftig ist und sich daher nicht für einen Garten eignet, zu dem kleine Kinder oder die eigenen Haustiere Zutritt haben. Ansonsten handelt es sich bei Wurmfarn um eine wertvolle, einheimische Wildstaude, mit der Sie nicht nur Ihrem Garten, sondern auch der Natur etwas Gutes tun.

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