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Gestellsäge: Zum Zuschneiden von Brettern und Bohlen

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Gestellsäge: Zum Zuschneiden von Brettern und Bohlen

15.08.2016, 09:14 Uhr | po (CF)

Säge ist nicht gleich Säge, es gibt viele verschiedene Ausführungen des nützlichen Werkzeugs. Die Gestellsäge stellt dabei eine besondere Bauart dar. Was alles unter diesem Begriff zusammengefasst wird und wo sie Verwendung findet, erfahren Sie hier.

Spannsäge in einem Gestell

Grundsätzlich wird zwischen Sägen unterschieden, deren Sägeblätter frei wie beim Fuchsschwanz oder eingespannt sind. Die eingespannten Exemplare sind in einem Gestell fixiert, dem es den Namen Gestellsäge verdankt. Es sorgt für die nötige Spannung beim Sägevorgang. Aus diesem Grund wird diese Bauart auch als Spannsäge bezeichnet. Der Aufbau ist folgendermaßen: Die Gestellsäge besteht aus zwei senkrechten Sägearmen, die mittig durch einen waagerechten Steg verbunden sind. Seine Aufgabe ist es, die Sägearme beim Verspannen gegeneinander abzustreben. Optisch erinnert die Spannsäge an eine H-Form. An dem unteren Ende des H's befindet sich das Sägeblatt. An den oberen Enden sitzt die Spannvorrichtung. Sie besteht aus einem Spanndraht, der mithilfe einer Flügelmutter unter Spannung gesetzt werden kann. Nach Gebrauch sollte die Spannsäge wieder entspannt werden, um das Gerät zu entlasten. 

Vorteile und Nachteile der Gestellsäge

Der Vorteil dieser Sägen besteht darin, dass sie stoßdämpfend und elastisch arbeiten. Auch kann das Sägeblatt aufgrund der Spannung dünner ausgeführt werden als beispielsweise beim Fuchsschwanz, der ohne Gestell betrieben wird. Im Gegensatz zu elektrisch betriebenen Sägen ist die Effizienz der Gestellsäge stark von der eigenen Körperkraft abhängig. 

Verschiedene Ausführungen der Säge

Es gibt für unterschiedliche Zwecke viele verschiedene Modelle der Gestellsäge. Dabei unterscheiden sich je nach Einsatzbereich auch die Blätter der Spannsäge. Grundsätzlich gilt: Schnitte quer zur Faser werden mit einem feineren Blatt und einer Bezahnung schwach auf Stoß durchgeführt. Wer Schnitte längs zur Faser vornehmen möchte, greift zu einer groben Bezahnung, die auf Stoß gefeilt wurde. Die größte der Gestellsägen ist die Faustsäge, die mit rauem Schnitt Holz in Längsrichtung auftrennt. Mit der Schlitzsäge lassen sich Zapfen für Holzverbindungen sägen. Für Kurvenschnitte sind Schweifsägen geeignet. Besonders feine Schnitte gelingen mit der Absetzsäge. Auch die Laubsäge gehört übrigens zu den Spannsägen.

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