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Um in den Genuss einer staatlichen Altersrente zu gelangen, müssen Sie einige Formalitäten erledigen. Nur wenn alle notwendigen Unterlagen bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger vorliegen, wird die Rente ausgezahlt. Im Folgenden erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, um pünktlich zum Renteneintritt Ihre monatlichen Bezüge erhalten zu können.
Hinter der Abkürzung VBL steht die "Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder". Die Institution mit Sitz in Karlsruhe ist sowohl für die Zuteilung von betrieblichen Renten als auch der gesetzlichen Renten zuständig. Voraussetzung für den Bezug einer Altersrente ist, dass Sie mindestens fünf Jahre in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben und älter als 27 Jahre sind. Ein wichtiger Aspekt: Wenn Sie vor 1947 geboren wurden, können Sie regulär bereits mit 65 Jahren in Rente gehen. Für die Jahrgänge ab 1947 wird das reguläre Renteneintrittsalter ab 2012 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben, wie die Deutsche Rentenversicherung auf Ihrer Internetseite erklärt.
Rente vor dem 60. Lebensjahr führt zu Minderungen (Foto: imago)
Sie müssen folglich länger erwerbstätig sein, um den vollen Umfang der Altersrente beziehen zu können. Wer vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter in Rente gehen will, muss mit monatlichen Abschlägen in Höhe von 0,3 Prozent des Rentenbetrags bei regulärem Eintritt rechnen. (Berufsunfähigkeitsversicherung: Sichern Sie sich frühzeitig ab)
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Das wichtigste Kriterium, um die gesetzliche Altersrente beantragen und schließlich auch beziehen zu können, ist die Vollendung des 60. Lebensjahres. Vor diesem Zeitpunkt ist es nicht möglich, einen Rentenantrag zu stellen. Wenn Sie, wie beschrieben, mindestens fünf Jahre in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben und kurz vor Vollendung des 60. Lebensjahrs stehen, sollten Sie den Antrag auf die VBL-Rente mindestens zwei Monate vor Beginn der Regelaltersgrenze stellen - besser: Der Antrag muss zu diesem Zeitpunkt bereits bei der Gesellschaft eingegangen sein. Auf diese Weise können eventuelle Rückfragen geklärt werden und die Rente kann pünktlich bezogen werden. (Lohnt sich eine Risikolebensversicherung?)
Ihr monatlich ausgezahlter Rentenbetrag hängt von der Höhe und dem Zeitraum der geleisteten Zahlungen in die Rentenkasse ab. Je mehr und je länger Sie in das Rentensystem eingezahlt haben, desto höher fällt Ihr monatlicher Rentenbetrag aus.
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Laut des Internetportals der R+V-Versicherungen sollten Sie Ihrem Rentenantrag alle Versicherungsunterlagen für die Zeiten beifügen, die in Ihrem so genannten Versicherungskonto noch nicht erfasst sind. Diese könnten beispielsweise eine Geburts- oder Heiratsurkunde sein, Nachweise über Ausbildungszeiten, Meldekarten der Arbeitsämter und Nachweise über Krankheitszeiten.
Ein weiterer Aspekt, den Sie beachten sollten, wenn Sie Ihre Rente beantragen, ist die Form der Auszahlung. Hier haben Sie die Wahl zwischen einer monatlichen Zahlweise und einer Einmalzahlung. Es empfiehlt sich, beide Varianten genau durchzurechnen, wobei stets auch eine Aufteilung mit einer Kombination aus Einmalzahlung und regelmäßigen Raten möglich ist. (Möglichkeiten privater Altersvorsorge)
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Bei Beratungsfragen und konkreten Fragen zu Ihrem Rentenversicherungsverhältnis berät Sie Ihr zuständiger Versicherungsträger. Im Internet finden Sie den zuständigen Träger entweder auf dem Portal der Deutschen Rentenversicherung (www.deutsche-rentenversicherung.de) oder beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (www.bmas.bund.de).
Erforderliche Formulare für einen Rentenantrag finden Sie vor Ort bei den zuständigen Versicherungsträgern, bei der VBL in Karlsruhe oder direkt auf deren Internetseite (www.vbl.de) als Download. (Private Altersvorsorge: Was hinter der Zuschussrente steckt)
Quelle: ra (CF)/ses
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