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Mohnblume: Wissenswertes über Klatschmohn

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Mohnblume: Wissenswertes über Klatschmohn

| om (CF)

In den Sommermonaten ziert sie in großen Scharen die Wegränder: die Mohnblume. Der Klatschmohn – auch Feuermohn genannt – wird durch seine leuchtend roten Blüten zum echten Hingucker. Erfahren Sie hier mehr zur Mohnblume.

Klatschmohn erstaunt durch immer wiederkehrende Blüte

Viele Menschen verbinden mit den kräftig roten Blütenblättern der Mohnblume unweigerlich den Sommer – und dabei beginnt die Klatschmohn-Blüte bereits im Frühjahr. Zwischen Mai und September können Sie hierzulande ein Mohnblumen-Meer auf vielen freien Flächen entdecken.

Mohnblume: Wissenswertes über Klatschmohn. Im Mai kündigt die Mohnblume mit ihrer feuerroten Blüte den Frühsommer an. (Quelle: imago/Westend61)

Im Mai kündigt die Mohnblume mit ihrer feuerroten Blüte den Frühsommer an. (Quelle: Westend61/imago)

Eine Klatschmohn-Pflanze kann übrigens mehrere Stängel entwickeln, an denen wiederum mehrere Blüten gedeihen, die einen Durchmesser von sieben bis zehn Zentimetern erreichen. Diese verwelken jedoch bereits nach kurzer Zeit: Nach gerade zwei bis drei Tagen sind die feuerroten Blütenblätter bereits verblüht, informiert der Naturschutzbund (NABU) auf seiner Homepage. Wilder Mohn ist jedoch dafür bekannt, während der Blütezeit Tag für Tag neue Blüten zu bilden.

Weiterhin zeichnet sich Klatschmohn (Papaver rhoeas) durch einen großen schwarzen Grundfleck in der roten Blütenmitte aus. Der Blütenstiel besitzt abstehende Haare, das Laub ist als filigran, leicht gefiedert und gezähnt zu beschreiben. Die Samenkapsel ist dick und eiförmig. Wuchshöhen zwischen 30 und 50 Zentimetern sind bei der Mohnblume keine Seltenheit.

So verbreitet sich die Mohnblume

Wilder Mohn stammt ursprünglich aus dem warmen Mittelmeerraum und ist während der Jungsteinzeit gemeinsam mit dem Getreide nach Norden gewandert. Die Mohnblume gilt auch als typischer Getreidebegleiter auf dem Feld – seit ab den 1950er Jahren jedoch vermehrt Pestizide auf deutschen Feldern eingesetzt wurden, zogen sich die feuerroten Blumen immer weiter zurück.

Der Klatschmohn überlebte auf Ausweichflächen: Die Pflanze ist als Lichtkeimer bekannt, der offene, freie Flächen für eine gute Entwicklung braucht. Die Samen werden vom Wind verbreitet und so können schnell neue freie Flächen besiedelt werden. Heute kann wilder Mohn vermehrt auf brach liegenden Äckern, Wiesen oder am Wegesrand von Landstraßen und Feldwegen gefunden werden.

Ist wilder Mohn giftig?

Es hält sich der Glaube, dass der weiße, klebrige Saft der Mohnblume giftig ist – zu Recht. Wie alle anderen Teile der Mohnblume ist er leicht giftig. Der alkaloidhaltige Saft tritt aus, wenn Sie einen Stängel abbrechen oder die noch unreife Samenkapsel aufstechen. Der Alkolidgehalt im Saft des Klatschmohns ist jedoch vergleichsweise gering – außerdem fehlt das in vielen anderen Mohnsorten enthaltene Morphium im Klatschmohn vollständig.

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