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Purpurbeere im Garten: Tipps zum Zierstrauch

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Purpurbeere im Garten: Tipps zum Zierstrauch

18.09.2013, 15:09 Uhr | pc (CF)

Die Purpurbeere ist ein schmuckvoller Zierstrauch, der wenige Ansprüche an seine Pflege stellt. Damit Sie sich allerdings möglichst lange an den rosafarbenen Beeren erfreuen können, sollten Sie einige Tipps beachten.

Anspruchsloser Zierstrauch

Die Purpurbeere (Symphoricarpos x doorenbosii) ist eine Verwandte der Schneebeere und des Knallerbsenstrauchs und gehört wie diese zur Familie der Geißblattgewächse. Doch anstelle von weißen bringt dieser dichtbuschige und breitwachsende Kleinstrauch rosa bis violettfarbene Früchte hervor.

Purpurbeeren, auch „Amethyst“ oder „Mother of Pearl“ genannt, werden gerne in Gärten und Parks als Ziersträucher gepflanzt, sowohl in Büschen als auch als Einzelsträucher. Sie werden bis zu zwei Meter hoch und breit, verfügen über überhängende Äste und breiten sich durch ihre Wurzelausläufer aus. Purpurbeeren wachsen sehr schnell, bis zu 0,5 Meter pro Jahr.

Die Blütezeit der Purpurbeere liegt zwischen Juni und August. Während die Blüten schneeweiß sind, sind die Früchte rosa bis violett und wachsen von Juli bis weit in den Winter hinein am Strauch. Besonders das Zusammenspiel von Schnee und den rosafarbenen Beeren macht den Zierstrauch im Winter zu einem echten Hingucker in Ihrem Garten. Ähnlich wie Knallerbsen ploppen auch die Früchte der Purpurbeere, wenn sie zerdrückt werden.

Tipps zur Pflege der Purpurbeere

Die Purpurbeere ist ein sehr anspruchsloser Gartenbewohner. Einige Tipps sollten Sie dennoch beachten. Der Zierstrauch fühlt sich besonders in der Sonne oder im Halbschatten wohl. Sie können ihn sowohl in sandig-lehmigen als auch in feuchten, leicht sauren Böden anpflanzen.

Ist die Purpurbeere einmal in Ihrem Garten eingepflanzt, müssen Sie den Zierstrauch lediglich regelmäßig wässern und düngen. Im Frühjahr, wenn die Triebe sprießen, ist es empfehlenswert, die Purpurbeere ein wenig zu kürzen. Die Pflanze verträgt auch starke Rückschnitte relativ gut. Auch die Wurzelausläufer sollten Sie regelmäßig kürzen, da sich der Zierstrauch sonst sehr weit ausbreitet.

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