Sträucher
Zwergmispel: So pflegen Sie die vielseitige Strauchpflanze12.09.2013, 16:29 Uhr | ng (CF)
Viele Arten der Zwergmispel sind nicht nur als Bodendecker im Einsatz. Auch als sommer- und immergrüne Ziersträucher sind die Pflanzenin jedem Garten gern gesehen, neuerdings sogar als veredelte Stämmchen. Erhalten Sie hier Tipps für die Pflege der Zwergmispel in Ihrem Garten.
Die Gattung der Zwergmispel (botanischer Name: Cotoneaster) umfasst eine ganze Anzahl sommer- und immergrüner Sträucher und Bäume. Am bekanntesten sind Zwergmispeln, die sich im heimischen Garten als Bodendecker und Zierstrauch einsetzen lassen. Die Pflanzen sind sehr anspruchslos. Ihre leuchtend roten, schwach giftigen Beeren und grünen Blätter sorgen vor allem in der kalten Jahreszeit für Farbtupfer in der Wintermonotonie.
Zwergmispeln gehören zu den Kernobstgewächsen (Quelle: blickwinkel/imago)
Besonders beliebt sind die Arten Cotoneaster congestus, Cotoneaster conspicuus oder Cotoneaster dammeri.
Allen Zwergmispeln gemeinsam ist ihre unkomplizierte Pflege. Die Pflanzen fühlen sich auf fast jedem Boden wohl, egal ob in der Sonne oder im Schatten. Das macht sie zu einem universal platzierbaren Garten-Accessoire. Einige Tipps sollten Sie allerdings bei der Pflege dieses Bodendeckers und Zierstrauchs beachten. So verträgt die Zwergmispel zum Beispiel keine langen Trockenperioden.
Gießen Sie die Pflanze deshalb regelmäßig und düngen Sie sie etwa alle vier Wochen. Den Winter überstehen die Zwergmispeln in der Regel unbeschadet – allerdings kann ein Frostschutz aus Mulch oder speziellem Vlies nicht schaden. Die zu lang gewachsenen Äste der immergrünen Arten können Sie im April schneiden, die der Laub abwerfenden Arten im Februar und die Hecken im August.
Für die Zwergmispel sollten Sie einen möglichst sonnigen Standort auswählen, denn Schatten über längere Phasen mag das Gewächs nicht. Wie das Onlinemagazin "Gartenzeitung.com" erklärt, muss der Boden durchlässig und feuchtigkeitsspeichernd sein.
Die passende Zeit für die Vermehrung der Zwergmispel ist im Sommer oder im Herbst. Absenker bilden hierbei Wurzeln und eine selbständige Pflanze entsteht. Allerdings müssen Sie etwas Geduld mitbringen: Bis zu zwei Jahre kann es dauern, bis man die jungen Pflanzen von der Mutterpflanze trennen kann. Laut "Gartenzeitung.com" kommen diese anschließend in ein Anzuchtbeet, bis sie groß und üppig genug für das Gartenbeet sind.
Zwergmispeln gelten als einer der Hauptwirte für die Bakterienkrankheit Feuerbrand. Dabei welken Pflanzenteile wie Blätter, Blüten oder Früchte urplötzlich und sehen verbrannt aus. Die Pflanzenkrankheit ist in Deutschland meldepflichtig.
Bei Verdacht sollten Sie deshalb umgehend die örtliche Behörde (je nach Bundesland das Landesamt bzw. die Landesanstalt für Landwirtschaft) oder Pflanzenschutzstelle informieren, denn die Krankheit kann auch Obstbäume befallen. Für den Menschen sind die Bakterien allerdings ungefährlich.
12.09.2013, 16:29 Uhr | ng (CF)
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