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Sommerblüher: Blumenzwiebeln im Frühjahr setzen

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Bunte Farbenpracht  

Sommerblüher: Blumenzwiebeln im Frühjahr setzen

17.03.2015, 16:38 Uhr | helack, dpa

Sommerblüher: Blumenzwiebeln im Frühjahr setzen. Dahlien, Cannas, Lilien & Co.: Auch einige Sommerblumen wachsen aus Blumenzwiebeln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dahlien, Cannas, Lilien & Co.: Auch einige Sommerblumen wachsen aus Blumenzwiebeln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sommer, Sonne und dazu tolle Blüten im Garten: Wer sich die warme Jahreszeit so vorstellt, sollte spätestens Anfang Mai aktiv werden – um diese Zeit müssen die Blumenzwiebeln der Sommerblüher nämlich in die Erde. Welche Sorten dazu gehören und was Sie beim Einpflanzen beachten sollten, verraten wir Ihnen hier.

Zwiebelpflanzen: Sorgen Sie für Nachschub im Beet

Wenn Krokusse, Tulpen und Narzissen verblüht sind, brauchen sie Nachfolger im Beet. Nicht nur die allseits beliebten Frühblüher sind Zwiebelgewächse, auch einige dekorative Sommerblumen wachsen aus Blumenzwiebeln. Damit Ihr Garten auch im Sommer bunt erblüht, müssen die Sommerblüher bereits im Frühling zwischen Mitte April und Mitte Mai unter die Erde kommen, erläutert der Zentralverband Gartenbau in Bonn.

Welche Sorten gehören zu den Sommerblühern?

Zwiebeln, Knollen und Rhizome von Freesien, Steppenkerzen, Ruhmeskronen, Montbretien sowie Anemonen stammen ursprünglich aus frostfreien Regionen wie Südafrika oder Südamerika. Sie gehören zu den Sommerblühern und gedeihen daher hierzulande erst nach der Frostperiode gut. Auch Gladiolen, Dahlien, Lilien Kugellauch, Prachtscharte, Knollenbegonie und Cannas zählen zu den Sommerblühern.

Tipps für den richtigen Standort

Wichtig ist ein geschützter, sonniger Standort und ein gut durchlässiger, humoser und nährstoffreicher Boden. Wenn Sie Ihre Sommerblüher in einem Topf pflanzen wollen, verwenden Sie am besten Kübelpflanzenerde, die ausreichend Wasser speichern kann. Achten Sie darauf, dass der Topf einen Durchmesser von rund 20 Zentimetern hat. Als Standort ist auch hier ein sonniger, aber geschützter Platz zu empfehlen, etwa in der Nähe einer Hauswand.

Zwiebeln und Knollen einpflanzen und pflegen

Die Zwiebeln und Knollen sollten zweimal so tief gepflanzt werden wie sie hoch sind. Lassen Sie je nach Wuchshöhe der Sorte 20 bis 100 Zentimeter Abstand zwischen den einzelnen Zwiebeln. Wer nicht direkt einen Langzeitdünger dazu gibt, sollte mit dem Düngen nachlegen, wenn die Triebe circa zehn Zentimeter hoch sind. Je nach Bedarf können Sie kurz vor Blühbeginn noch einmal nachdüngen.

Gießen Sie die Blumen bei Trockenheit nach dem Erscheinen der ersten Triebe und während der Wachstumszeit regelmäßig. Achten Sie jedoch darauf, die Pflanzen nicht zu viel zu gießen, denn die Zwiebelblüher mögen keine Staunässe. Damit Sie lange Freude an Ihren Sommerblühern haben, sollten Sie hohe Stängel stützen, um ein Brechen der Stiele zu vermeiden und verwelkte Blüten regelmäßig herausschneiden.

Tipp: Als Schutz vor Wühlmäusen rät der Zentralverband Gartenbau, die Zwiebeln im Beet in kleine Pflanzkörbe zu setzen.

Nicht alle Sommerblüher können in der Erde überwintern

Im Gegensatz zu Frühblühern können einige Sommerblumen, wie Dahlien, Gladiolen und Cannas, nicht das ganze Jahr über in der Erde verbleiben. Daher müssen Sie diese im Spätherbst ausgraben und an einem frostfreien Ort überwintern. Schneiden Sie zunächst den Stängel der Blumen etwa fünf bis zehn Zentimeter über dem Wurzelhals ab und nehmen die Knolle aus der Erde heraus. Lassen Sie die Knollen etwas abtrocknen und lagern sie anschließend in bei vier bis acht Grad Celsius an einem dunklen, luftigen Ort. Eine dunkle Holzkiste, die Sie im Keller verwahren, ist dafür ideal.

Tipp: Bevor Sie die Sommerblüher im nächsten Jahr wieder in den Garten setzen, können Sie sie in Töpfen bei etwa 15 Grad im Haus vortreiben. Pflanzen Sie die Blumen dann erst Mitte Mai an den gewünschten Standort im Garten.

Andere Sorten wiederrum, darunter die Lilie, können ebenso wie Frühblüher im Winter im Boden verbleiben. Schneiden Sie die Stängel der Blumen im Herbst kurz über dem Boden ab und decken sie mit Reisig ab.

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