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Kfz-Versicherung: Tipps zur Unfallabwicklung

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Autounfall
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Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder

Generell gilt bei einem Autounfall: Ruhe bewahren! Sehen Sie nach, ob beteiligte Personen verletzt sind, leisten Sie erste Hilfe und fordern Sie ggf. schnellstmöglich einen Rettungswagen an (112). Außerdem sollten Sie die Polizei (110) anrufen, um den Unfallhergang zu dokumentieren. Bei kleineren BlechschĂ€den können Sie den Vorfall auch ohne Polizei abwickeln. Beachten Sie dabei die folgenden Punkte.

Unfallprotokoll
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Quelle: Jochen Tack/imago-images-bilder

Tauschen Sie mit Ihrem Unfallgegner alle wichtigen Daten aus. HierfĂŒr eignet sich ein standardisierter Unfallbericht, der bei jeder Versicherung erhĂ€ltlich ist. Notieren Sie Name und Anschrift des Unfallgegners, aber auch des Halters des gegnerischen Fahrzeugs, falls sie voneinander abweichen. Schreiben Sie sich die Versicherung inklusive der entsprechenden Versicherungsscheinnummer ebenfalls auf. Ort, Datum und Uhrzeit des Unfalls spielen auch eine wichtige Rolle. Skizzieren Sie hierfĂŒr den Unfallhergang.

Werkstatt
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Quelle: /imago-images-bilder

Wenn Ihr Fahrzeug einen Unfallschaden aufweist und die Schuldfrage unklar ist, sollten Sie den Wagen noch nicht in die Werkstatt bringen. Andernfalls besteht das Risiko, nachtrĂ€glich die entstandenen Kosten aus eigener Tasche zahlen zu mĂŒssen. Wird Ihnen die KostenĂŒbernahme der gegnerischen Versicherung gewĂ€hrt, können Sie mithilfe der "Reparaturkosten-Übernahme-ErklĂ€rung" die Kostenabwicklung an die Werkstatt abgeben.

Handy am Ohr
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Quelle: Jochen Tack/imago-images-bilder

Wenn Sie den Unfall verursacht haben oder eine Mitschuld tragen, sollten Sie ihn umgehend Ihrer Versicherung melden. Beachten Sie, dass Sie durch die Inanspruchnahme Ihrer Versicherung möglicherweise eine Herabstufung in der Schadensfreiheitsklasse hinnehmen mĂŒssen und anschließend höhere BeitrĂ€ge bezahlen mĂŒssen.

SachverstÀndiger
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Quelle: INSADCO/imago-images-bilder

Sollten Sie der Unfallverursacher sein, sollten Sie dafĂŒr Sorge tragen, dass ein von Ihnen beauftragter SachverstĂ€ndiger den Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners abnimmt. So stellen Sie sicher, dass der Schaden nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig hoch bewertet wird. Als UnfallgeschĂ€digter wiederum bietet ein eigens beauftragter SachverstĂ€ndiger den Vorteil, dass er den Schaden meist höher ansetzt, als versicherungseigene SachverstĂ€ndige.

Abschleppdienst
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Quelle: Caro/imago-images-bilder

Neben entstandenen SchĂ€den am Fahrzeug muss die Versicherung auch die Kosten fĂŒr den Abschleppdienst ĂŒbernehmen. Ist das Fahrzeug nach dem Unfall schrottreif, werden auch die fĂŒr die Verschrottung entstehenden Kosten von der Versicherung getragen.

Leihwagen
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Quelle: CHROMORANGE/imago-images-bilder

Wenn Ihr Wagen fĂŒr lĂ€ngere Zeit in die Werkstatt muss, haben Sie Anspruch auf einen Leihwagen. Die dafĂŒr anfallenden Kosten werden von der Kfz-Versicherung ĂŒbernommen. Allerdings gilt dies nur fĂŒr Autofahrer, die tĂ€glich mindestens 30 Kilometer zurĂŒcklegen. Wichtig: Meist werden Leihwagen nur im Preisniveau Ihrer Fahrzeugklasse gewĂ€hrt. Erkundigen Sie sich daher im Voraus, welcher Mietwagen von Ihrer Versicherung ĂŒbernommen wird.

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