Ukraine
Tag 80 seit Kriegsbeginn: US-Hilfe verzögert sich wegen des "Nein" eines Abgeordneten. Die Ukraine befreit offenbar 1.000 Orte. Alle Informationen im Newsblog.
Außenministerin Annalena Baerbock hat ein Telefongespräch zwischen Olaf Scholz und Wladimir Putin verteidigt. Diplomatische Kanäle seien einer der vielen Wege, der Ukraine zur Seite zu stehen.
Die russische Regierung hat ihre Position zu einem EU-Beitritt der Ukraine offenbar geändert. Ein hochrangiger Diplomat stellte diesen einer Mitgliedschaft in der Nato bei – und sprach über weitere Verhandlungen.
Finnland möchte sich dem Verteidigungsbündnis Nato anschließen. Russland hat nun eine erste Gegenmaßnahme angekündigt. Mit Versorgungsproblemen ist aber nicht zu rechnen.
Die G7 haben über Maßnahmen gegen die durch den russischen Angriffskrieg gefährdeten Getreidelieferungen beraten. Agrarminister Özdemir will sich offenbar persönlich ein Bild von der Lage in der Ukraine machen.
Seit mehr als einem Monat war der Kontakt abgebrochen, nun hat Bundeskanzler Scholz erstmals wieder mit dem russischen Präsidenten gesprochen. Scholz sprach nach eigener Aussage mehrere Themen an.
Härtere Sanktionen und weitere Waffen: Der ukrainische Außenminister stellt weitere Forderungen. Außenministerin Baerbock warnte jedoch auch vor einer anderen Krise.
Solche Bilder hat es noch nicht gegeben: Videoaufnahmen sollen die schweren Gefechte auf dem Asowstal-Gelände hautnah zeigen. Die Ukrainer wehren sich – trotz katastrophaler Bedingungen.
Putins Offensive im Donbass verläuft nicht nach Plan. Moskau kämpft derzeit an drei Fronten – und wird bei Charkiw von einem ukrainischen Gegenangriff überrascht. Dort sind Kiews Truppen bedrohlich nah.
Erstmals sollte der Kanzler im Verteidigungsausschuss Fragen zu Waffenlieferungen an die Ukraine beantworten. FDP-Politiker verließen den Raum – für einen von ihnen gab es offenbar heftige Kritik aus den eigenen Reihen.
Die skandinavischen Länder Finnland und Schweden wollen der Nato beitreten. Nach der Ankündigung hat Russland bereits Drohungen ausgesprochen. Erdoğan bezieht nun Stellung.
Nach Berichten, dass das Kanzleramt die Lieferung von deutschen Marderpanzern verzögere, stellt Rheinmetall-Chef Papperger klar: Bislang wurde keine der Bestellungen freigegeben – betroffen sind nur nicht die Marder.
In Kiew steht erstmals seit Kriegsbeginn ein russischer Soldat vor Gericht. Er soll Kriegsverbrechen in der Ukraine begangen haben. Die Vorwürfe lasten schwer.
Die russische Invasion in der Ukraine verläuft auch nach knapp 80 Tagen nicht nach Plan. Die Kritik an Putin und vor allem auch an Verteidigungsminister Schoigu wird immer lauter.
Gerüchte über den Zustand des Kremlchefs machen immer wieder die Runde, ihr Wahrheitsgehalt ist oft kaum einzuschätzen. Jetzt liefert einer der reichsten Männer Russlands neue Hinweise – unfreiwillig.
Bei Charkiw erobert die ukrainische Armee ein Dorf nach dem nächsten zurück. Menschen in den befreiten Orten berichten vom täglichen Bombenterror – und der Achillesferse der Kreml-Armee.
Trittin räumt Fehleinschätzungen ein, CDU-Politikerin Kinnert lobt Habeck und Baerbock, Wissenschaftlerin Urner plädiert für Differenzierung in Krisenzeiten: "Markus Lanz" bot einen wohltuend konstruktiven Dialog.
Das Kanzleramt zögert eine Entscheidung zur Lieferung von Marder-Panzern an die Ukraine offenbar hinaus. Dabei sollen die grünen Minister Baerbock und Habeck laut einem Medienbericht der Militärhilfe bereits zugestimmt haben.
Der ukrainische Staatschef sieht eine strategische Niederlage Moskaus. Und sein Berater will gar eine "schreckliche Idiotie" der Führung Russlands erkennen. Ein Überblick über die Ereignisse der Nacht.
Gegen ihren Willen sollen Ukrainer von russischen Truppen über die Grenze gebracht werden. Kiew beklagt die Zwangsverschleppungen seit Wochen, nun bestätigen sie auch die USA.
In einem Autohaus in Kiew haben russische Soldaten Mitte März zwei Männer erschossen – hinterrücks und ohne ersichtlichen Grund. Das Beweismaterial gegen die Täter ist erdrückend.
In Deutschland sind viele Menschen besorgt, dass das Land in den Krieg in der Ukraine hineingezogen werden könnte. Die meisten befürworten dennoch eine engagierte Unterstützung des angegriffenen Landes.
Seit Wochen sind sie umzingelt: Die letzten ukrainischen Verteidiger befinden sich in einer aussichtslosen Lage. Eindrückliche Fotos zeigen jetzt, wie der Krieg ihre Gesichter gezeichnet hat.
Die Nato-Beitritte von Finnland und Schweden werden Russland nicht passen. Doch von den Drohungen sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Die Beitritte beider Staaten könnten mehr Sicherheit in Europa bringen.
Seit Wochen ist die Schlangeninsel im Schwarzen Meer hart umkämpft. Satellitenaufnahmen lassen nun eine neue Entwicklung im russischen Angriffskrieg vermuten – mit weitreichenden Folgen.
Ein Öl-Embargo würde nicht nur die Wirtschaft, sondern auch einkommensschwache Haushalte hart treffen. Der Bundestag hat nun verschiedene Mittel der Entlastung beschlossen, darunter die 300-Euro-Energiepreispauschale.
Russland verschärft seine Restriktionen im eigenen Land weiter. So sollen Taxiunternehmen die Informationen über Kunden an die Geheimdienste übermitteln. Die Vorsitzende des Taxi-Verbundes rechtfertigt das Vorhaben.
Russische Panzer haben eine gravierende Schwäche: Bei einem Angriff explodiert oft die Munition – und sprengt den Gefechtsturm ab. Ein Kamerateam hat jetzt eine solche Explosion dokumentiert.
Seit Monaten harren sie im Stahlwerk von Mariupol aus: Ukrainische Kämpfer sitzen teils schwer verletzt in den Kellern und Gängen des Asowstal-Werks. Die Hoffnung auf ihre Rettung schwinden.
Wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine will Finnland rasch Teil der Nato werden. Das Land will in den kommenden Tagen einen Antrag zum Beitritt einreichen – entgegen der Drohungen aus dem Kreml.
Als das russische Bataillon den Fluss überqueren wollte, schlugen die Ukrainer zu: Der Verlust an der Brücke über den Siwerskyj Donez dürfte Putins Invasionsarmee schon rein rechnerisch weh tun.
Könnte Deutschland unwillentlich in den Krieg hineingezogen werden? Die Gefahr wollte in Lanz' Talkrunde niemand von der Hand weisen. In die Kritik geriet erneut die Kommunikationsstrategie des Kanzlers.
Mit einfachen Drohnen und alten Sowjetgranaten macht eine ukrainische Einheit Jagd auf russische Panzer – mit großem Erfolg. Eine wichtige Rolle spielen dabei 3D-Drucker.
Viele Beschäftigte in Deutschland spüren die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine in ihrem Arbeitsalltag. Einige fürchten sogar, ihre Stelle zu verlieren. Der Anteil "krisensicherer" Stellenangebote stieg indes.
Es gibt wohl kein Entkommen: Seit Wochen belagern russische Truppen das Stahlwerk in Mariupol. Trotz aussichtsloser Lage und verwundeter Soldaten in der unterirdischen Hölle bleibt eines aber unerschütterlich.
Russland hat beispiellose Schritte unternommen, um die Invasion in die Ukraine vor dem eigenen Volk zu rechtfertigen. Sogar Kinder werden zu Propagandazwecken instrumentalisiert. Das Schulsystem lässt keinen Raum für Alternativen.
Der Beitritt der Ukraine zur Nato war dem Kreml immer ein Dorn im Auge. Nun könnte Putin mit seinem Krieg indirekt eine Norderweiterung ausgelöst haben. Das hätte für das Bündnis Vorteile.
Im Vorfeld der russischen Militärparade gab es bereits Feierlichkeiten in Russland. Aufnahmen zeigen, wie Kinder in Militärkostümen durch die Straßen ziehen. Einige Details stechen besonders ins Auge.
Bislang scheute Machthaber Lukaschenko davor zurück, sich am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beteiligen. Nun sollen Aufnahmen zeigen, dass nicht nur belarussische Spezialeinheiten an die Grenze verlegt werden.
In den Bemühungen um feste internationale Sicherheitsgarantien sieht Selenskyj große Fortschritte. Die Ukraine bemüht sich unterdessen, die schwer verwundeten Soldaten aus dem Werk Asowstal zu evakuieren.
Der russische Panzer T-90 gilt als modernste Waffe des Kremls, die auf dem Schlachtfeld eingesetzt wird. Doch Aufnahmen legen jetzt einen militärischen Coup der ukrainischen Verteidiger nahe.
In der Ostukraine gibt es einen Transitstopp für russisches Erdgas – mit Folgen für Deutschland. Durch eine der Hauptpipelines kommt weniger Gas. Laut Behörden können die Verluste derzeit ausgeglichen werden.
Westliche Militärs wurden nervös, als der T-14 "Armata" 2015 erstmals über den Roten Platz in Moskau fuhr. Sieben Paraden und ein Angriffskrieg später ist vom Mythos "bester Kampfpanzer der Welt" nicht viel übrig.
Die russische Armee muss in der Ukraine weiterhin auch schwere Rückschläge hinnehmen. Laut dem US-Verteidigungsministerium sollen Putins Truppen die Befehle ihrer Kommandeure teilweise missachten.
Der russische Präsident hat sich in der Ukraine in einen Krieg gestürzt, der für sein Land eine strategische Katastrophe ist. In Europa passiert nun, wogegen Putin seit Jahrzehnten gekämpft hat.
Viele Experten hatten erwartet, dass Wladimir Putin am 9. Mai das Kriegsrecht in Russland ausruft. Doch der Schritt blieb aus. US-Geheimdienste sehen darin aber keinen Grund für Entwarnung, im Gegenteil.
Fünf Rücktritte innerhalb weniger Stunden: Ungewöhnlich viele Chefs russischer Landesteile erklärten ihren Rücktritt. Das heizt die Spekulationen an. Wissen die Gouverneure mehr über Putins Kriegspläne?
Die russische Armee führt einen Angriffskrieg in der Ukraine und ihr wird Mord und Folter vorgeworfen. Eine Menschenrechtsorganisation sammelt nun Beweise, um die Frage des Völkermords zu klären.
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Koalition scheint zu bröckeln. Lauterbach beklagt: Verhandlungen würden sofort durchgestochen. Der Gesundheitsminister meint zudem, China stecke derzeit in der Klemme.



























































