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Die grĂ¶ĂŸten Hardware-Flops aller Zeiten

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Apple Cube
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Quelle: Steve Shaner

Der Tower-Computer PowerMac G4 Cube von Apple aus dem Jahre 2000 war zwar schick, aber extrem teuer und zudem kaum erweiterbar. Der unpraktische Tower wurde nach einem Jahr wieder vom Markt genommen.

Apple Pippin
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Quelle: macgeek.org

Die von Apple entwickelte Spielkonsole Pippin kam 1995 auf den asiatischen und spĂ€ter auch auf den amerikanischen Markt. Sie war zu langsam, technisch rĂŒckstĂ€ndig und obendrein hĂ€sslich. Wegen der fehlenden 3D-Grafik wurde sie als Billig-Konsole vermarktet, dafĂŒr war sie fĂŒr 600 Dollar aber viel zu teuer – ein totaler Flop.

Bildtelefon
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Quelle: /dpa-bilder

Coole Technik, doch kaum jemand nutzte sie: Das Bildtelefon war eines der Technik-Highlights zur ISDN-EinfĂŒhrung. So recht durchsetzen konnte es sich nicht. Mit Webcam und Breitbandinternet gab es bald einen besseren Weg, seinen Telefonpartner zu sehen.

Telekom Skyper
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Quelle: /dpa-bilder

1996 stellte die Deutsche Telekom den Skyper auf der CeBIT vor: Der WestentaschenempfĂ€nger zeigte Informationen und Textnachrichten an. Der große Durchbruch blieb den Pager hierzulande verwehrt - das Handy bot mehr Möglichkeiten und war schon ab Ende der 90-er fĂŒr die breite Masse erschwinglich.

SuperDisk/HiFD-Laufwerke
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Außer der ZIP-Disk gab es weitere Versuche, das Prinzip der Diskette mit grĂ¶ĂŸerer KapazitĂ€t fortzusetzen. Es gab SuperDisk-Laufwerke fĂŒr 120-MB-Medien und, wie hier abgebildet, HiFD-Laufwerke und -Disks mit 200 MB, die sogar die alten Disketten lesen konnten. Durchsetzten konnte sich keines der Formate, vor allem die Disketten waren alle zu teuer.

3D mit Rot-GrĂŒn-Brillen
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Quelle: /Hersteller-bilder

Auch wenn derzeit stĂ€ndig neue 3D-Fernseher in den Handel kommen und 3D im Kino Besucherrekorde aufgestellt hat: 3D mit Rot-GrĂŒn-Brillen war ein Flop. Es gab in der Vergangenheit gleich mehrere Versuche, die farbanaglyphe Technik populĂ€r zu machen, durchgesetzt hat sie sich nicht. Nicht nur die billige Pappbrille hat gestört, sondern auch die falschen Farben. Doch auch jetzt, nachdem der neuerliche Hype um 3D weitgehend verflogen ist, könnte 3D eine Randerscheinung bleiben.

Quadrophonie
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Quelle: Grundig Intermedia GmbH

Quadrophonie sollte eine Weiterentwicklung zum Stereo-Sound darstellen. Die Musik sollte aus allen vier Ecken kommen, wie auch beim Stereoklang aus jeder Box unterschiedliche Töne. Die Idee fand nur wenig Freunde. FĂŒr Quadrophonie benötigte man nicht nur zwei Boxen mehr, sondern vor allem eine spezielle Quadro-Anlage. Entweder reichte den meisten Stereo aus oder es scheiterte am geeigneten Platz fĂŒr alle vier Boxen – zudem war die optimale Hörposition schwer zu finden.

High-Tech-HaushaltsgerÀte mit Internet-Anschluss
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High-Tech-HaushaltsgerĂ€te: Da die Technik immer weiter voranschreitet, wird es auch immer mehr High-Tech-HaushaltsgerĂ€te mit Internet-Anschluss geben. Einen Durchbruch werden sie wohl nie erleben. Die betreffenden Artikel werden Nischenprodukte bleiben. Die meisten Menschen werden nicht wollen, dass der KĂŒhlschrank eigenstĂ€ndig Lebensmittel nachbestellt. Viele dieser GerĂ€te wurden bereits auf Messen prĂ€sentiert – und danach nicht mehr gesehen.

TED-Bildplatte
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Quelle: /Hersteller-bilder

1970 wurde die von Telefunken, Decca und Teldec entwickelte Bildplatte (Television Disk, TED) erstmals vorgestellt. Das System Àhnelte einem Plattenspieler; ein Diamant tastete die Informationen ab. Die Platten waren sehr empfindlich, die GerÀte zu teuer, die Spieldauer viel zu kurz. Die GerÀte verschwanden schnell wieder vom Markt. Ein weiterer Versuch, Bewegtbilder auf eine Scheibe zu bringen, war die Laserdisc von Philips, zehn Jahre spÀter. Auch sie konnte sich nicht durchsetzen. (Bild: Telefunken)

Video 2000
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Ende der 1970er Jahre entbrannte auf dem Markt fĂŒr VideobĂ€nder ein Format-Krieg, den das VHS-System fĂŒr sich entscheiden konnte. Betamax von Sony sowie Video 2000 von Grundig (hier im Bild) und Philips waren die Verlierer, obwohl sie technisch weiterentwickelt waren. Einen Flop hielt die Technik-Geschichte fĂŒr das VHS-Format jedoch auch bereit: Das Nachfolgesystem S-VHS konnte sich nicht durchsetzen.

Der Intel-Prozessor Pentium Pro
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Quelle: stock.xchng

Der Intel-Prozessor Pentium Pro kam 1995 auf den Markt. Er war eine Weiterentwicklung des vorherigen Pentium-Prozessors. Sein Geburtsfehler war die Ausrichtung auf 32-Bit-Software – zu einer Zeit, als diese im Gegensatz zu den Ă€lteren 16-Bit-Anwendungen kaum verbreitet war. Die Folge: Der Pentium Pro wurde zum Verkaufs-Flop und wurde lediglich in Servern eingesetzt. Als die Zeit fĂŒr 32 Bit reif war, dominierte lĂ€ngst der kompatiblere Intel Pentium II mit inzwischen höheren Taktraten.

Intel Itanium
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Quelle: Intel

Im Jahr 2001 wiederholte Intel mit dem auf 64 Bit ausgerichteten Prozessor Itanium den alten Fehler. Die auf dem Markt dominierenden 32-Bit-Programme liefen auf dem Intel Itanium nur langsam. Intels Konkurrent AMD nutzte diese SchwÀche und war mit Prozessoren, die sowohl 64- als auch 32-Bit-Befehle gleich schnell bearbeiten konnten, sehr erfolgreich.

Rambus-Speicher
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Quelle: /Hersteller-bilder

2000 sollte der Rambus-Speicher nach PlĂ€nen von Intel einem Pentium-4-Rechner einen Geschwindigkeitsschub verleihen. FĂŒr Intel war Rambus einer der teuersten Flops der Firmengeschichte. Preisabsprachen zwischen den Chipherstellern verteuerten die Module derart, dass Pentium-4-PC wie Blei in den Regalen lagen. Gegen Konkurrent AMD, der mit seinem Modell Athlon auf den billigeren DDR-Speicher setzte, hatte Intel rund zwei Jahre lang keinen Stich. Rambus gelang der Sprung nur in einige Server-Systeme.

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