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Gefährliche Orte in Google Earth


Gefährliche Orte in Google Earth

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Ostseeinsel Riems
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Quelle: Google Earth/GeoContent

Insel der Seuchen: Auf der Ostseeinsel Riems (54° 10′ 59″ N, 13° 21′ 50″ E) erforschen Wissenschaftler vom Friedrich-Loeffler Institut gefährliche Tierseuchen wie BSE oder die Vogelgrippe. Wegen der Forschungsarbeiten mit Viren ist die Insel für die Öffentlichkeit gesperrt.

Der Kiwu-See in Ruanda (Bild: Google)
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Todes-See Kiwu (Koordinaten in Google Earth: 1 47′ 47″ S, 29 9′ 39″ E): Der Kiwu-See an der Grenze zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ist einer der gefährlichsten Orte der Welt. Auf seinem Boden schlummert vom Wasserdruck eingeschlossenes Gas, das jederzeit an die Oberfläche treten und tausende in der Nähe lebende Menschen um ihr Leben bringen kann. Das hat schon ein Unglück an einem anderen afrikanischen See gezeigt...

Nyos-See in Kamerun
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Quelle: Google Earth/TerraMetrics

Killer-See in Afrika: 1986 kam es zu einer Gas-Eruption am Nyos-See (6° 26′ 16″ N, 10° 17′ 56″ E) in Kamerun. 1700 Menschen starben, weil das Wasser plötzlich riesige Mengen Kohlendioxid ausspuckte. Da schwerer als Luft, wälzte sich die CO2-Wolke vulkanischen Ursprungs am Boden entlang in bis zu 20 Kilometer entfernte Dörfer. Die Bewohner hatten keine Chance: Sie wurden bewusstlos und starben.

Norilsk
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Quelle: Google/GeoEye/Hersteller-bilder

Die Region Norilsk am Polarkreis (69 20′ N, 88 13′ E) gilt als einer der rohstoffreichsten Regionen Russlands - und als einer der schlimmsten Dreckschleudern der Nordhalbkugel. Vor allem die Nickelproduktion verpestet die Luft. Seit 2001 dürfen Ausländer die Stadt nur noch mit Sondergenehmigung.

Kerntechnische Anlage Majak (Bild: Google/DigitalGlobe)
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Kerntechnische Anlage Majak: Das russische Atomzentrum Majak (55° 41′ 37.1″ N, 60° 48′ 15.6″ E) gilt unter Experten als warnendes Beispiel skrupelloser Umweltzerstörung. Die Sperrzone rund um die radioaktiv verseuchte Anlage ist mit 250 Quadratkilometern etwa so groß wie Frankfurt am Main. Auf dem Gelände befinden sich zwei Kernreaktoren, eine Wiederaufbereitungsanlage für Kernstäbe und Lager für radioaktive Abfälle.

Kernkraftwerk Fukushima Daiichi
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Für Menschen lebensgefährlich: Durch Erdbeben und Tsunami im März 2011 schwer getroffen, brach im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi das Kühlsystem zusammen. Die Folge: Böden, Leitungswasser, Meerwasser und Meerestiere im weiten Umkreis wurden mit radioaktive Stoffen kontaminiert; über 80.000 Menschen im Umkreis von 20 Kilometer mussten ihre Heimat verlassen.

Prypjat, Ukraine
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Quelle: Google Earth

Verlassen und verstrahlt: Die ukrainische Stadt Prypjat liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Unglücksreaktor von Tschernobyl. 36 Stunden nach der Katastrophe wurden alle Einwohner evakuiert und aus der Gefahrenzone in Sicherheit gebracht, seitdem ist die Stadt verlassen.

Tschernobyl (Foto:Google Earth)
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Für Menschen gesperrt: Die schlimmste Nuklearkatastrophe ereignete sich 1986 bei Tschernobyl. Binnen weniger Stunden verloren über 135.000 Menschen ihre Heimat. Tausende Menschen wurde radioaktiv kontaminiert und trugen schwere gesundheitliche Schäden davon. Auch über 20 Jahre später ist die 30-Kilometer-Sperrzone um den in einem Betonsarg beerdigten Reaktor noch immer nicht bewohnbar.

Centralia
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Quelle: Google Earth

Hier brennt die Erde: Unter der US-Stadt Centralia (Pennsylvania) brennt es. Das Kohleflöz hat sich 1962 entzündet; unklar ob der Brand sich selbst entzündete oder ein anderes Feuer übersprang. Seitdem schmilzt der Asphalt einiger Straßen ebenso wie die Zahl der Einwohner. Alle unternommenen Löschversuche blieben erfolglos, der Ort bleibt sich selbst überlassen. Wahrscheinlich reichen die Kohlevorräte im Untergrund noch über 100 Jahre, so lange brennt es weiter.

Die Insel Lazaretto nuovo nordöstlich von Venedig
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Die älteste Quarantäne-Station: Die Insel Lazaretto nuovo nordöstlich der Lagunenstadt Venedig diente schon im Mittelalter als Quarantänestation für Schiffe und Warenladungen, in denen man Krankheitserreger vermutete. Zum Krankenhaus ausgebaut, diente der Ort bis ins 18. Jahrhundert hinein als Aufenthaltsort für Menschen mit möglicherweise ansteckenden Krankheiten.

Russisches U-Boot im Trockendock bei Murmansk
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Gefährlicher U-Boot-Schrott: Die Gegend um Murmansk gilt als das größte Atommülllager der Welt. Einen großen Teil davon bilden ausgebrannte Brennstäbe und Kernreaktoren ehemaliger, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion stillgelegter Atom-U-Boote. Noch heute ist Murmansk Hauptstützpunkt der russischen Nordmeerflotte und militärisches Sperrgebiet.

Millionenstadt Linfen in China. (Screenshot: Google Earth)
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Die giftigste Stadt der Welt: In Linfen qualmt Schornstein neben Schornstein. Die Luftverschmutzung in der chinesischen Millionenstadt ist unerträglich. Den hohen Grad der Produktivität zahlen die Einwohner Linfens mit ihrer Gesundheit. 2006 wurde der Industriemoloch zur verschmutztesten und lebensfeindlichsten Stadt der Welt erklärt.

Chimbote, Peru
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Quelle: Google Earth

Kaputt und verseucht: Die Stadt Chimbote in Peru ist das Zentrum der Fischerei für die gesamte Pazifikküste Südamerikas. Der gefangene Fisch wird hier zu Fischmehl verarbeitet. Die Fabriken sind veraltet, Abwässer landen ungeklärt im Meer. Die Luft stinkt und beißt in Nase und Augen. Neben dem Raubbau am Fischbestand leiden die meisten Anwohner durch die Abgase an Augen-, Nasen- und Atemwegserkrankungen. Die Stadt selbst ist zudem durch mehrere Erdbeben und einen Tsunami weitgehend zerstört.

Vulkane wie der Vesuv in Italien sind tickende Zeitbomben. (Foto : Google Earth)
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Begraben unter Vulkanasche: Das es unter der Erdkruste am Golf von Neapel brodelt, ist bekannt. Konserviert unter Vulkanasche künden heute noch antike Städte wie Pompeji von einer der größten Tragödien der Menschheit. Zuletzt spuckte der Vesuv 1944 feurige Lava, 26 Menschen fanden dabei den Tod.

Kap Hoorn
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Quelle: Google Earth

Der größte Schiffsfriedhof der Welt: Rund 800 Schiffe sollen vor Kap Hoorn an der Südspitze Chiles gesunken sein, wohl über 10.000 Menschen fanden dort den Tod. Besonders zu Zeiten der Seeschifffahrt waren die eisigen Stürme gefürchtet. Auch heute gilt das Kap immer noch als Herausforderung.

Das Südsee-Atoll Mururoa
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Quelle: Google Earth

Südsee-Atoll im Strahlenglanz: Über dem Südsee-Atoll Mururoa liegt ein dunkles Geheimnis: Zwischen 1966 und 1996 zündete hier Frankreich mehr als 130 unterirdische Kernwaffentests, bis heute ist das Gebiet Sperrgebiet und mit radioaktiven Müll verseucht.

Darvaza, Turkmenistan
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Quelle: Google Earth

Das Tor zur Hölle: Darvaza - das Tor zur Hölle - ist ein kleines Dorf in Turkmenistan. 1971 stießen hier Geologen bei Probebohrungen auf Methan, allerdings kollabierte das Bohrloch und riss einen etwa 70 Meter großen Krater in die Erdoberfläche. Da es keine Möglichkeit gab, das Methan aufzufangen, entschied man sich dafür, es anzuzünden. So richtet es weniger Schaden an als wenn es ungehindert ausströmt. Seitdem brennt der Krater und sorgt für einen höllischen Anblick.

Sumgayit, Aserbaidschan
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Quelle: Google Earth

Quecksilber-verseuchter Schlick: Die Industriestadt Sumgayit am Kaspischen Meer zählt neben Linfen in China und Tschernobyl in der Ukraine zu den giftigsten Städten der Welt. Da die Industrie seit 60 Jahren fast ohne Rücksichtnahme auf Umweltschäden arbeitete, ist die Stadt stark durch ungeklärtes Abwasser und Quecksilber-verseuchten Schlick belastet. Folge: Die Krebsrate innerhalb der Bevölkerung ist signifikant höher als anderswo auf der Erde.

Aralsee
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Sterbender See: Der Aralsee in Zentralasien verlandet immer mehr und stellt weltweit eine der größten vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen dar. Die mit Schadstoffen verunreinigte Salz- und Staubwüste ist extrem gesundheitsgefährdend.

Mount Everest
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Quelle: Google Earth

Tödliche Herausforderung – Mount Everest: Jahr für Jahr stürmen Hobby-Alpinisten den höchsten Gipfel der Erde. Doch nur etwa einer von drei Bergsteigern schafft es auf den Gipfel des Mount Everest. 211 Menschen kehrten seit der Erstbesteigung 1953 überhaupt nicht mehr zurück.

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