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Heilpflanzen: Von Kamille über Thymian bis Weißdorn


Von Kamille über Thymian bis Weißdorn

Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
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Quelle: Michael Kristen/imago-images-bilder

Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum): Das Kraut mit den gelben Blüten kann bei leichten depressiven Zuständen aufhellend wirken. Die Behandlung von Depressionen sollte allerdings nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen. Beachten Sie auch, dass Johanniskraut die Wirkung anderer Medikamente abschwächen kann, zum Beispiel auch die der Antibabypille. Johanniskrautöl kann außerdem bei diversen Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Neurodermitis, helfen.

Gemeines Hirtentäschelkraut (Capsella bursa-pastoris)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Gemeines Hirtentäschelkraut (Capsella bursa-pastoris): Es wächst meist auf Wiesen und Feldern und gilt eher als Unkraut. In der Naturheilkunde wird Hirtentäschel durch seine zusammenziehende Wirkung vor allem blutstillend eingesetzt, so zum Beispiel bei zu starken Monatsblutungen oder nach einer Geburt. Hirtentäschelkraut regt zudem den Kreislauf und die Verdauung an und wirkt harntreibend und schmerzlindernd.

Pfefferminze (Mentha x piperita)
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Quelle: imagebroker/imago-images-bilder

Pfefferminze (Mentha x piperita): Sie schmeckt nicht nur lecker als Tee, sondern kann auch bei vielen Beschwerden helfen. So lindert Pfefferminztee beispielsweise Krämpfe im Magen-Darm-Trakt und befreit von Blähungsbauchschmerzen. In Salben und pflanzlichen Medikamenten oder in Form von Bonbons kann Pfefferminze helfen, die Atemwege frei zu machen. An den Schläfen oder im Nacken aufgetragen, kann Pfefferminzöl außerdem Kopfschmerzen lindern.

Echter Thymian (Thymus vulgaris)
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Quelle: Jochen Tack/imago-images-bilder

Echter Thymian (Thymus vulgaris): Er ist vor allem als Küchengewürz bekannt. Nicht so geläufig ist hingegen, dass Thymian in Form von Tee oder einer Tinktur auch als Heilkraut verwendet werden kann. Ihm wird eine entzündungshemmende, krampflösende und schleimlösende Wirkung zugesprochen. Thymian eignet sich somit gut zur Behandlung von Husten und Asthma sowie bei Halsschmerzen und Verdauungsbeschwerden. Auch bei Blasenentzündungen und Menstruationsbeschwerden kann Thymian helfen.

Echter Salbei (Salvia officinalis)
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Quelle: MiS/imago-images-bilder

Echter Salbei (Salvia officinalis): Er ist vielseitig einsetzbar und vor allem in Form von Halsbonbons bekannt. Das Heilkraut wirkt bei Entzündungen in Mund und Rachen und auch bei Zahnfleischentzündungen desinfizierend. Zudem lindert die Heilpflanze Husten und Heiserkeit. Dem Echten Salbei wird außerdem eine immunstärkende, verdauungsfördernde sowie blutverdünnende und damit blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt.

Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris)
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Quelle: imagebroker/imago-images-bilder

Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris): Die unauffällige Pflanze wächst meist am Wegesrand. Beifuß verfeinert nicht nur deftige Speisen, sondern kann ebenso Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Krämpfe oder unregelmäßige Monatsblutungen lindern. Auch bei Übelkeit und Unruhezuständen hat sich Beifuß bewährt. Er kommt hauptsächlich als Tee zur Anwendung.

Weißdorn (Crataegus)
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Quelle: Arnulf Hettrich/imago-images-bilder

Weißdorn (Crataegus): Der Strauch mit seinen weißen Blüten und roten Früchten ist Arzneipflanze des Jahres 2019. Weißdorn wird eine beruhigende Wirkung zugeschrieben. Deshalb wird er bei nervösen Zuständen, Ängsten und Schlafstörungen angewendet. Seine Inhaltsstoffe sollen dank ihrer positiven Wirkung auf Gefäße und Blutdruck auch das Herz kräftigen. Meistens kommt der Weißdorn in Form von Tee zur Anwendung.

Große Brennnessel (Urtica dioica)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Große Brennnessel (Urtica dioica): Das eher unbeliebte Kraut schmeckt gut als Tee und kann bestimmte Beschwerden lindern. So hilft die Brennnessel bei Entgiftung und Entschlackung und mildert Magen-Darm-Beschwerden. Aufgrund der stoffwechselanregenden Wirkung kann sie außerdem bei Erschöpfungszuständen helfen. Brennnesseln wirken zudem harntreibend und enthalten viel Eisen. Durch die blutreinigende Wirkung kann Brennnesselsud Hauterkrankungen lindern.

Echte Kamille (Matricaria chamomilla)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Echte Kamille (Matricaria chamomilla): Sie zählt mit ihren markanten weiß-gelben Blüten zu den bekanntesten Heilkräutern. Man sagt ihr eine verdauungsfördernde, krampflösende und entzündungshemmende Wirkung nach. Vor allem in Form von Tee kommt die Kamille häufig zur Linderung von Hals- und Zahnschmerzen oder Menstruations- und Magenbeschwerden zum Einsatz. Kamillentee kann getrunken, gegurgelt oder inhaliert werden.

Ringelblume (Calendula officinalis)
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Quelle: Manfred Ruckszio/imago-images-bilder

Ringelblume (Calendula officinalis): Ihr wird eine entzündungshemmende, krampflösende und schmerzstillende Wirkung zugesprochen. Die Heilpflanze findet in Form von Salben vor allem bei Hämorrhoiden, Prellungen und Hautentzündungen Anwendung. Bei anderen Beschwerden, wie beispielsweise unregelmäßiger Menstruation oder Gallenbeschwerden, kann ein Ringelblumentee helfen.


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