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Foto-Show: Schädliche Raupenarten im Garten erkennen


Foto-Show: Schädliche Raupenarten im Garten erkennen

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Raupen im Garten
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Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder

Raupen haben mächtig Appetit und können Pflanzen komplett kahl fressen. Doch nicht alle Arten laben sich an Obst, Gemüse oder Zierpflanzen und müssen bekämpft werden.

Kleiner Fuchs (Aglais urticae / Nymphalis urticae)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Dieser Kleine Fuchs zum Beispiel ernährt sich von Brennnesseln. Und wen stören schon kahlgefressene Brennnesseln?

Tagpfauenauge (Inachis io / Nymphalis io)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Auch diese Tagpfauenaugen lassen des Gärtners Lieblinge in Ruhe und machen sich stattdessen über Wild- und Unkräuter her. Unschädliche Raupen sollte man nicht bekämpfen. Schließlich gibt es ohne Raupen auch keine Schmetterlinge. Außerdem dienen die Raupen vielen Nützlingen als Nahrung.

Apfelwickler (Cydia pomonella)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Als Schädling empfunden werden Raupen erst, wenn sie wie dieser Apfelwickler als Nahrungskonkurrent des Menschen auftreten, der die ersehnte Obst- und Gemüseernte zunichte macht.

Pflaumenwickler (Cydia funebrana)
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Quelle: Alimdi/imago-images-bilder

Gleiches gilt für den Pflaumenwickler. Seine Raupen sind kaminrot und haben einen dunkelbraunen Kopf.

Großer Kohlweissling (Pieris brassicae)
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Quelle: Harald Lange/imago-images-bilder

Auch Kohlweißlingsraupen (hier: Großer Kohlweißling) können massive Ernteschäden hervorrufen. Neben verschiedenen Kohlsorten stehen auch andere Kreuzblütengewächse und Kapuzinerkresse auf ihrem Speiseplan.

Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Aber auch an Zierpflanzen richtet manch eine Raupenart derart gravierende Fraßschäden an, dass sie über das tolerierbare Maß hinausgehen. Der eingeschleppte Buchsbaumzünsler etwa hat hierzulande keine natürlichen Feinde. Er vermehrt sich in Gärten mit großem Buchs-Bestand rasant. Bei massivem Befall können einzelne Triebe und sogar ganze Pflanzen absterben.

Blausieb / Kastanienbohrer (Zeuzera pyrina)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Holzbohrenden Raupen wie diesem Blausieb – auch Kastanienbohrer genannt – können ganze Bäume zum Opfer fallen. In früheren Stadien des Befalls zeigen sich welkende Blätter und absterbende Triebe. Die meisten holzbohrenden Raupen bevorzugen junge Gehölze.

Weidenbohrer (Cossus cossus)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Auch dieser Weidenbohrer zählt zu den holzfressenden Raupen.

Eichenprozessionsspinner (Thaumetopöa processionea)
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Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder

Zu den unangenehmsten Zeitgenossen zählen Raupen mit Brennhaaren wie diese Eichenprozessionsspinner. Sie können auch den Menschen schädigen. Insbesondere Allergikern drohen bei Kontakt Haut- und Schleimhautreizunngen, Husten und sogar Asthmaanfälle.

Goldafter (Euproctis chrysorrhoea)
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Quelle: Steffen Schellhorn/imago-images-bilder

Auch die Brennhaare des Goldafters können allergische Reaktionen hervorrufen. Experten empfehlen bei schädigendem Raupenbefall das Absammeln oder Absaugen der Tiere. Bei Raupen mit Brennhaaren sollte man dabei unbedingt Schutzkleidung tragen, um Hautkontakt zu vermeiden.

Raupenbefall vorbeugen
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Quelle: Niehoff/imago-images-bilder

Vorbeugende mechanische Methoden wie Kulturschutznetze und Leimringe können verhindern, dass es überhaupt zu einem schädigenden Raupenbefall kommt. Natürliche Fressfeinde wie Vögel wirken zumindest befallsmindernd. Pflanzenschutzmittel hingegen bleiben meist wirkungslos.

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