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Peter Altmaier, Julia Kl├Âckner, Helge Braun: Diese Bundesminister haben ihre Direktmandate verloren

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Kanzleramtschef Helge Braun (29,6 Prozent, minus 5,5 Prozentpunkte) verliert den 2017 gewonnenen Wahlkreis Gie├čen knapp gegen den SPD-Bewerber. ├ťber die Landesliste Hessen zieht er in den Bundestag ein.
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Quelle: Michael Kappeler/dpa-bilder

Der CDU-Kanzleramtschef und enge Merkel-Vertraute Helge Braun verliert nach drei Siegen mit 29,6 Prozent (minus 5,5 Prozentpunkte) den Wahlkreis Gie├čen knapp gegen den SPD-Bewerber. ├ťber die Landesliste Hessen zieht er in den Bundestag ein.

CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Kl├Âckner verliert ihren Wahlkreis Bad Kreuznach mit 29,1 Prozent gegen den SPD-Kandidaten. 2017 hatte sie 7,9 Prozentpunkte mehr und dort gewonnen. ├ťber die Landesliste ist sie trotzdem im k├╝nftigen Bundestag.
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Quelle: photothek/imago-images-bilder

CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Kl├Âckner verliert ihren Wahlkreis Bad Kreuznach mit 29,1 Prozent gegen den SPD-Kandidaten. 2017 hatte sie 7,9 Prozentpunkte mehr und dort gewonnen. ├ťber die Landesliste ist sie trotzdem im k├╝nftigen Bundestag.

Im Saarland gab es f├╝r CDU-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, fr├╝here MInisterpr├Ąsidentin, wenig zu holen. Mit 25,1 Prozent (minus 6,3 Prozentpunkte) unterliegt sie im Wahlkreis Saarbr├╝cken erneut der SPD-Kandidatin. ├ťber die Landesliste ist sie trotzdem im k├╝nftigen Parlament.
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Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder

Im Saarland gab es f├╝r CDU-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, fr├╝here MInisterpr├Ąsidentin, wenig zu holen. Mit 25,1 Prozent (minus 6,3 Prozentpunkte) unterliegt sie im Wahlkreis Saarbr├╝cken erneut der SPD-Kandidatin. ├ťber die Landesliste ist sie trotzdem im k├╝nftigen Parlament.

So ergeht es auch CDU-Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Er ist ├╝ber die Landesliste abgesichert, verliert aber mit 28,0 Prozent (minus 10,1 Prozentpunkte) den Wahlkreis Saarlouis gegen ...
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Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa-bilder

So ergeht es auch CDU-Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Er ist ├╝ber die Landesliste abgesichert, verliert aber mit 28,0 Prozent (minus 10,1 Prozentpunkte) den Wahlkreis Saarlouis gegen ...

... Bundesau├čenminister Heiko Maas (SPD): Maas holt 36,7 Prozent und hat damit 4,7 Prozentpunkte zugelegt und sich diesmal vor Altmaier gesetzt.
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Quelle: Felix Zahn/photothek/imago-images-bilder

... Bundesau├čenminister Heiko Maas (SPD): Maas holt 36,7 Prozent und hat damit 4,7 Prozentpunkte zugelegt und sich diesmal vor Altmaier gesetzt.

Marco Wanderwitz (CDU), Beauftragter der Bundesregierung f├╝r die neuen Bundesl├Ąnder, verliert seinen Wahlkreis Chemnitzer Umland ÔÇô Erzgebirgskreis II gegen einen AfD-Kandidaten. Wanderwitz holte nur 23,7 Prozent (minus 11,5 Prozentpunkte), zieht aber ├╝ber die Sachsen-Liste seiner Partei ein.
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Quelle: Jens B├╝ttner/dpa-bilder

Marco Wanderwitz (CDU), Beauftragter der Bundesregierung f├╝r die neuen Bundesl├Ąnder, verliert seinen Wahlkreis Chemnitzer Umland ÔÇô Erzgebirgskreis II gegen einen AfD-Kandidaten. Wanderwitz holte nur 23,7 Prozent (minus 11,5 Prozentpunkte), zieht aber ├╝ber die Sachsen-Liste seiner Partei ein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel h├Ątte ihren Wahlkreis mutma├člich wieder gewonnen. Sie h├Ârt aber auf, in Vorpommern-R├╝gen ÔÇô Vorpommern-Greifswald I st├╝rzt der CDU-Kandidat v├Âllig ab ÔÇô 20,4 Prozent bedeuten 23,6 Prozentpunkte weniger als Merkel 2017. Der Wahlkreis geht an die 27-j├Ąhrige SPD-Politikerin Anna Kassautzki.
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Quelle: Florian G├Ąrtner/photothek/imago-images-bilder

Bundeskanzlerin Angela Merkel h├Ątte ihren Wahlkreis mutma├člich wieder gewonnen. Sie h├Ârt aber auf, in Vorpommern-R├╝gen ÔÇô Vorpommern-Greifswald I st├╝rzt der CDU-Kandidat v├Âllig ab ÔÇô 20,4 Prozent bedeuten 23,6 Prozentpunkte weniger als Merkel 2017. Der Wahlkreis geht an die 27-j├Ąhrige SPD-Politikerin Anna Kassautzki.

CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer stellte sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl: Der 73-J├Ąhrige hat schon im Mai 2019 seinen R├╝ckzug nach der Wahl angek├╝ndigt. Seinen Heimatwahlkreis Ingolstadt hat ein CSU-Bewerber gewonnen.
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Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder

CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer stellte sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl: Der 73-J├Ąhrige hat schon im Mai 2019 seinen R├╝ckzug nach der Wahl angek├╝ndigt. Seinen Heimatwahlkreis Ingolstadt hat ein CSU-Bewerber gewonnen.

Auch CSU-Entwicklungshilfeminister Gerd M├╝ller trat in seinem Wahlkreis Oberallg├Ąu nicht mehr an. Eine CSU-Kandidatin hat ihn gewonnen. Sie hatte sich zuvor CSU-intern gegen Marius M├╝ller durchgesetzt, den Sohn des Ministers.
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Quelle: Photothek/imago-images-bilder

CSU-Entwicklungshilfeminister Gerd M├╝ller trat in seinem Wahlkreis Oberallg├Ąu nicht mehr an. Eine CSU-Kandidatin hat ihn gewonnen. Sie hatte sich zuvor CSU-intern gegen Marius M├╝ller durchgesetzt, den Sohn des Ministers.

Auch eine SPD-Frau ist in der Riege der Aussteiger: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) stand im fr├╝heren Wahlkreis Bergstra├če in Hessen nicht mehr auf den Wahlzetteln, gewonnen hat ihn wie 2017 der CDU-Kandidat.
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Quelle: Metodi Popow/imago-images-bilder

Auch eine SPD-Frau ist in der Riege der Aussteiger: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) stand im fr├╝heren Wahlkreis Bergstra├če in Hessen nicht mehr auf den Wahlzetteln, gewonnen hat ihn wie 2017 der CDU-Kandidat.

CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer wollte unbedingt weitermachen, hat sich aber mit seinem Ergebnis, einem Minus von 16,8 Prozentpunkten, nicht unbedingt empfohlen. Mit 30,7 Prozent liegt er im Wahlkreis Passau aber immer noch vorne.
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Quelle: Kay Nietfeld/imago-images-bilder

CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer wollte unbedingt weitermachen, hat sich aber mit seinem Ergebnis, einem Minus von 16,8 Prozentpunkten, nicht unbedingt empfohlen. Mit 30,7 Prozent liegt er im Wahlkreis Passau aber immer noch vorne.

F├╝r Dorothee B├Ąr, CSU-Staatsministerin f├╝r Digitalisierung, ging es im Wahlkreis Bad Kissingen um 12 Prozentpunkte nach unten. Mit 29,1 Prozent gewann sie das Direktmandat knapp.
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Quelle: Lisa Ducret/dpa-bilder

F├╝r Dorothee B├Ąr, CSU-Staatsministerin f├╝r Digitalisierung, ging es im Wahlkreis Bad Kissingen um 12 Prozentpunkte nach unten. Mit 29,1 Prozent gewann sie das Direktmandat knapp.

CDU-Kulturstaatsministerin Monika Gr├╝tters gewinnt ihren Wahlkreis Berlin-Reinickendorf mit 27,2 Prozent (minus 9,6 Prozentpunkte). Sie kandidierte erstmals direkt.
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Quelle: J├Ârg Carstensen/dpa-bilder

CDU-Kulturstaatsministerin Monika Gr├╝tters gewinnt ihren Wahlkreis Berlin-Reinickendorf mit 27,2 Prozent (minus 9,6 Prozentpunkte). Sie kandidierte erstmals direkt.

Annette Widmann-Mauz (CDU), Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, holt sogar mit nur 27 Prozent (minus 7,6 Prozentpunkte) ihren Wahlkreis T├╝bingen vor einem Gr├╝nen-Kandidaten.
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Quelle: S├Âren Stache/dpa-bilder

Annette Widmann-Mauz (CDU), Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, holt sogar mit nur 27 Prozent (minus 7,6 Prozentpunkte) ihren Wahlkreis T├╝bingen vor einem Gr├╝nen-Kandidaten.

In anderen Wahlkreisen h├Ątte das Ergebnis nicht gereicht: Hendrik Hoppenstedt (CDU), Beauftragter f├╝r die Bund-L├Ąnder-Beziehungen, unterliegt in seinem Wahlkreis Hannover-Land I mit 31,9 Prozent einer SPD-Newcomerin. Das ist ein Absturz um 8,3 Prozentpunkte. ├ťber die Landesliste Niedersachsen zieht er trotzdem ein.
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Quelle: Christian Spicker/imago-images-bilder

In anderen Wahlkreisen h├Ątte das Ergebnis nicht gereicht: Hendrik Hoppenstedt (CDU), Beauftragter f├╝r die Bund-L├Ąnder-Beziehungen, unterliegt in seinem Wahlkreis Hannover-Land I mit 31,9 Prozent einer SPD-Newcomerin. Das ist ein Absturz um 8,3 Prozentpunkte. ├ťber die Landesliste Niedersachsen zieht er trotzdem ein.

Mit 34,0 Prozent (minus 10,8 Prozentpunkte) holt dagegen CDU-Bundesforschungsministerin Anja Karliczek knapp erneut das Direktmandat im Wahlkreis Steinfurt III in Nordrhein-Westfalen.
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Quelle: Fabian Sommer/dpa-bilder

Mit 34,0 Prozent (minus 10,8 Prozentpunkte) holt dagegen CDU-Bundesforschungsministerin Anja Karliczek knapp erneut das Direktmandat im Wahlkreis Steinfurt III in Nordrhein-Westfalen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erzielt unter den prominenten Regierungsmitgliedern aus der Union das st├Ąrkste Ergebnis: 40 Prozent im Wahlkreis Steinfurt I/Borken I bedeuten aber auch 11,3 Prozentpunkte weniger als 2017.
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Quelle: Michele Tantussi/dpa-bilder

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erzielt unter den prominenten Regierungsmitgliedern aus der Union das st├Ąrkste Ergebnis: 40 Prozent im Wahlkreis Steinfurt I/Borken I bedeuten aber auch 11,3 Prozentpunkte weniger als 2017.

Bei der SPD holten gleich zwei Regierungsmitglieder 43,7 Prozent: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil konnte dabei in seinem Wahlkreis Gifhorn-Peine 5,9 Prozentpunkte zulegen.
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Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder

Bei der SPD holten gleich zwei Regierungsmitglieder 43,7 Prozent: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil konnte dabei in seinem Wahlkreis Gifhorn-Peine 5,9 Prozentpunkte zulegen.

Mit deutlichem Vorsprung verteidigte Michael Roth (SPD), Staatsminister f├╝r Europa, sein Direktmandat im Wahlkreis Werra-Mei├čner ÔÇô Hersfeld-Rotenburg: Dort w├Ąhlten ihn 43,7 Prozent (plus 2,5 Prozentpunkte).
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Quelle: Martin Bertrand/imago-images-bilder

Mit deutlichem Vorsprung verteidigte Michael Roth (SPD), Staatsminister f├╝r Europa, sein Direktmandat im Wahlkreis Werra-Mei├čner ÔÇô Hersfeld-Rotenburg: Dort w├Ąhlten ihn 43,7 Prozent (plus 2,5 Prozentpunkte).

Einen ├╝berw├Ąltigenden Vorsprung verbucht Michelle M├╝ntefering (SPD), Staatssekret├Ąrin f├╝r Internationale Kulturpolitik, und Frau von SPD-Urgestein Franz M├╝ntefering. Mit 43,5 Prozent (plus 1,6 Prozentpunkte) erh├Ąlt sie mehr als doppelt so viele Stimmen wie der st├Ąrkste Gegenkandidat von der CDU.
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Quelle: biky/imago-images-bilder

Einen ├╝berw├Ąltigenden Vorsprung verbucht Michelle M├╝ntefering (SPD), Staatssekret├Ąrin f├╝r Internationale Kulturpolitik, und Frau von SPD-Urgestein Franz M├╝ntefering. Mit 43,5 Prozent (plus 1,6 Prozentpunkte) erh├Ąlt sie mehr als doppelt so viele Stimmen wie der st├Ąrkste Gegenkandidat von der CDU.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz entschied den Wahlkreis Potsdam ÔÇô Potsdam-Mittelmark II ÔÇô Teltow-Fl├Ąming II mit 34 Prozent f├╝r sich, einem Plus von 7,6 Prozentpunkten. Er hatte eine prominente Mitbewerberin ÔÇô die Gr├╝nen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock.
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Quelle: Florian Gaertner/photothek/imago-images-bilder

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz entschied den Wahlkreis Potsdam ÔÇô Potsdam-Mittelmark II ÔÇô Teltow-Fl├Ąming II mit 34 Prozent f├╝r sich, einem Plus von 7,6 Prozentpunkten. Er hatte eine prominente Mitbewerberin ÔÇô die Gr├╝nen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock.

Niels Annen (SPD), Staatsminister beim Ausw├Ąrtigen Amt, muss dagegen dagegen seinen Wahlkreis Hamburg-Eimsb├╝ttel an einen Gr├╝nen-Politiker abgeben. Er unterliegt mit wenigen Hundert Stimmen dem ehemaligen Gr├╝nen-Justizsenator Till Steffen. Annen zieht aber ├╝ber die Landesliste auch in den Bundestag ein.
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Quelle: Future Image/imago-images-bilder

Niels Annen (SPD), Staatsminister beim Ausw├Ąrtigen Amt, muss dagegen dagegen seinen Wahlkreis Hamburg-Eimsb├╝ttel an einen Gr├╝nen-Politiker abgeben. Er unterliegt mit wenigen Hundert Stimmen dem ehemaligen Gr├╝nen-Justizsenator Till Steffen. Annen zieht aber ├╝ber die Landesliste auch in den Bundestag ein.

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