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Unicef-Foto des Jahres: Das sind die Preisträger


Unicef-Foto des Jahres: Das sind die Preisträger

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Der Fotograf Suman Yusuf wird von der Unicef-Jury ehrenvoll erwähnt. Er hat den Schlaf der Straßenkinder in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, dokumentiert. Sie liegen auf dem Bürgersteig, in Gassen oder an Bahnhöfen. Zwischen sich und dem Boden oft nur wenige Lumpen. Yusuf nennt sein Bild "Sleeping Beauty" und will damit an die Würde und Tapferkeit der hunderttausenden Straßenkinder erinnern.
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Quelle: Suman Yusuf, Bangladesch

Der Fotograf Suman Yusuf wird von der Unicef-Jury ehrenvoll erwähnt. Er hat den Schlaf der Straßenkinder in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, dokumentiert. Sie liegen auf dem Bürgersteig, in Gassen oder an Bahnhöfen. Zwischen sich und dem Boden oft nur wenige Lumpen. Yusuf nennt sein Bild "Sleeping Beauty" und will damit an die Würde und Tapferkeit der hunderttausenden Straßenkinder erinnern.

Ehrenvoll erwähnt wird auch der italienische, in Kolumbien lebende, Fotograf Nicoló Filippo Rosso. Er dokumentiert die Flucht vieler Menschen aus dem krisenzerrütteten Venezuela über die Grenze nach Kolumbien. Unter den 1,7 Millionen Menschen sollen sich nach Unicef-Schätzungen 430.000 Kinder und Jugendliche befinden. Der Fotograf Rosso zeigt in seinem Bild die Flucht einiger Kinder in einem Kohle-Transporter.
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Quelle: Nicoló Filippo Rosso, Italien

Ehrenvoll erwähnt wird auch der italienische, in Kolumbien lebende, Fotograf Nicoló Filippo Rosso. Er dokumentiert die Flucht vieler Menschen aus dem krisenzerrütteten Venezuela über die Grenze nach Kolumbien. Unter den 1,7 Millionen Menschen sollen sich nach Unicef-Schätzungen 430.000 Kinder und Jugendliche befinden. Der Fotograf Rosso zeigt in seinem Bild die Flucht einiger Kinder in einem Kohle-Transporter.

Der Fotograf Hamed Malekpour wird von der Jury ebenfalls ehrenvoll erwähnt. Er begleitete im Iran zwei Familien. Die eines Jungen, der stirbt und dessen Organe gespendet werden, und die eines Jungen, der das lebensrettende Herz erhält. Nachdem der neunjährige Sajjad Darwisha bei einem Unfall tödlich verletzt wurde, entschieden sich seine Eltern einige seiner Organe zur Spende freizugeben. In Teheran wurde sein Herz einem zehnjährigen Jungen eingepflanzt – die Transplantation glückte.
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Quelle: Hamed Malekpour, Iran

Der Fotograf Hamed Malekpour wird von der Jury ebenfalls ehrenvoll erwähnt. Er begleitete im Iran zwei Familien. Die eines Jungen, der stirbt und dessen Organe gespendet werden, und die eines Jungen, der das lebensrettende Herz erhält. Nachdem der neunjährige Sajjad Darwisha bei einem Unfall tödlich verletzt wurde, entschieden sich seine Eltern einige seiner Organe zur Spende freizugeben. In Teheran wurde sein Herz einem zehnjährigen Jungen eingepflanzt – die Transplantation glückte.

Eine ehrenvolle Erwähnung findet die Jury auch für den Fotografen Erfan Kouchari. In Teheran, der Hauptstadt des Irans, hält er die Glücksmomente von Kindern in der Corona-Pandemie fest. Im Lockdown fliehen die Kinder auf die Flachdächer der Stadt. Dort lassen sie Drachen steigen, bauen Zelte, skaten oder legen einen Garten an.
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Quelle: Erfan Kouchari, Iran (Tasnim News Agency)

Eine ehrenvolle Erwähnung findet die Jury auch für den Fotografen Erfan Kouchari. In Teheran, der Hauptstadt des Irans, hält er die Glücksmomente von Kindern in der Corona-Pandemie fest. Im Lockdown fliehen die Kinder auf die Flachdächer der Stadt. Dort lassen sie Drachen steigen, bauen Zelte, skaten oder legen einen Garten an.

Eine ehrenvolle Erwähnung der Jury erhält auch die Fotografin Elena Chernyshova. Sie hat das Leben der Nenzen-Kinder dokumentiert. Die Nenzen sind eines der 44 indigenen Völker auf russischem Territorium. Ihre Kinder wachsen bescheiden und doch mit grenzenloser Freiheit auf – bis zu ihrem siebten Lebensjahr. Dann fliegt sie ein Helikopter jedes Jahr für neun Monate an eine staatliche Schule, kostenfrei. Das Doppelleben der Kinder hat die russische Fotografin in Bildern festgehalten.
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Quelle: Elena Chernyshova, Russland/Frankreich (Panos Pictures)

Eine ehrenvolle Erwähnung der Jury erhält auch die Fotografin Elena Chernyshova. Sie hat das Leben der Nenzen-Kinder dokumentiert. Die Nenzen sind eines der 44 indigenen Völker auf russischem Territorium. Ihre Kinder wachsen bescheiden und doch mit grenzenloser Freiheit auf – bis zu ihrem siebten Lebensjahr. Dann fliegt sie ein Helikopter jedes Jahr für neun Monate an eine staatliche Schule, kostenfrei. Das Doppelleben der Kinder hat die russische Fotografin in Bildern festgehalten.

Der Fotograf Daniele Vita erhält ebenfalls eine ehrenvolle Erwähnung der Unicef-Jury. Er begleitete Jugendliche in den sozialen Brennpunkten der Stadt Catania auf Sizilien. Entstanden sind dabei Bilder, die zeigen wie die Jugendlichen viele Dinge zum ersten Mal ausprobieren – von Zigaretten über heimliche Küsse bis hin zu Drogen und Gewalt.
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Quelle: Daniele Vita, Italien

Der Fotograf Daniele Vita erhält ebenfalls eine ehrenvolle Erwähnung der Unicef-Jury. Er begleitete Jugendliche in den sozialen Brennpunkten der Stadt Catania auf Sizilien. Entstanden sind dabei Bilder, die zeigen wie die Jugendlichen viele Dinge zum ersten Mal ausprobieren – von Zigaretten über heimliche Küsse bis hin zu Drogen und Gewalt.

Für den syrischen Fotografen Anas Alkharboutli findet die Jury eine ehrenvolle Erwähnung. Auf seinem Bild zeigt er eine Schule nahe Aleppo, in der Mädchen und Jungen, mit und ohne Behinderung, zusammen unterrichtet werden. Obwohl die Kinder in einem Alter zwischen sechs und 15 einige Jahre trennen, vereint sie eines: sie alle haben Kriegserfahrungen zu verarbeiten.
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Quelle: Anas Alkharboutli, Syrien (dpa)/dpa-bilder

Für den syrischen Fotografen Anas Alkharboutli findet die Jury eine ehrenvolle Erwähnung. Auf seinem Bild zeigt er eine Schule nahe Aleppo, in der Mädchen und Jungen, mit und ohne Behinderung, zusammen unterrichtet werden. Obwohl die Kinder in einem Alter zwischen sechs und 15 einige Jahre trennen, vereint sie eines: sie alle haben Kriegserfahrungen zu verarbeiten.

Der Fotograf Evgeny Makarov erhält den dritten Preis. Er begleitete einige Mädchen, die in den Favela Manguinhos, einem Armenviertel von Rio de Janeiro Ballettunterricht erhalten. Eine der besten Tanz-Akademien Brasiliens bietet diesen Ausweg aus dem sonst perspektivlosen Alltag des Armenviertels. Auf dem Bild sind einige der 250 Ballettschülerinnen zu sehen.
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Quelle: Evgeny Makarov, Deutschland/Russland (Agentur Focus)

Der Fotograf Evgeny Makarov erhält den dritten Preis. Er begleitete einige Mädchen, die in den Favela Manguinhos, einem Armenviertel von Rio de Janeiro Ballettunterricht erhalten. Eine der besten Tanz-Akademien Brasiliens bietet diesen Ausweg aus dem sonst perspektivlosen Alltag des Armenviertels. Auf dem Bild sind einige der 250 Ballettschülerinnen zu sehen.

Der indische Fotograf Supratim Bhattacharjee erhielt den zweiten Preis. Sein Bild zeigt zwei Mädchen, unterernährt und erschöpft. Sie sind zwei von vielen Kindern, die auf Asiens größten Kohlefeldern arbeiten. Diese liegen in Jharia im indischen Bundesstaat Jharkhand. Am Ende des Tages erhalten die Mädchen für ihre Arbeit einen Lohn von umgerechnet zwei US-Dollar. Genügend Nahrung, sauberes Trinkwasser oder gar Schulbildung bekommen sie davon nicht.
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Quelle: Supratim Bhattacharjee, Indien

Der indische Fotograf Supratim Bhattacharjee erhielt den zweiten Preis. Sein Bild zeigt zwei Mädchen, unterernährt und erschöpft. Sie sind zwei von vielen Kindern, die auf Asiens größten Kohlefeldern arbeiten. Diese liegen in Jharia im indischen Bundesstaat Jharkhand. Am Ende des Tages erhalten die Mädchen für ihre Arbeit einen Lohn von umgerechnet zwei US-Dollar. Genügend Nahrung, sauberes Trinkwasser oder gar Schulbildung bekommen sie davon nicht.

Der Sieger des diesjährigen Wettbewerbs ist der griechische Fotograf Angelos Tzortzinis. Als am 9. September 2020 das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos niederbrannte, schoss er ein Bild von Kindern, die aus den Flammen flüchteten.
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Quelle: Angelos Tzortzinis, Griechenland (AFP)/AFP-bilder

Der Sieger des diesjährigen Wettbewerbs ist der griechische Fotograf Angelos Tzortzinis. Als am 9. September 2020 das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos niederbrannte, schoss er ein Bild von Kindern, die aus den Flammen flüchteten.

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