Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikUkraine

So verabschieden sich die russischen Soldaten


So inszeniert die russische Propaganda die Mobilmachung

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Das russische Verteieidigungsministerium hatte angekündigt, 300.000 Reservisten für den Krieg gegen die Ukraine einzuziehen.
1 von 13
Quelle: Konstantin Mihalchevskiy/Sputnik/imago images

Das russische Verteidigungsministerium hatte am 21. September angekündigt, 300.000 Reservisten für den Krieg gegen die Ukraine einzuziehen. Viele gehen allerdings davon aus, dass der Kreml vorhat, weit mehr Menschen einzuziehen, auch ohne militärische Vorerfahrung.

imago images 170227982
2 von 13
Quelle: Dmitry Akhmadullin/TASS/imago images

Diese sogenannte Teilmobilisierung stieß in Russland auf Kritik und sorgte für Angst. Nun veröffentlichen russische Nachrichtenagenturen und Nachrichtenportale Bilder, die die emotionalen Abschiede der Soldaten von ihren Familien zeigen sollen. Einige romantisieren die Mobilisierung, andere scheinen echte Emotionen zu zeigen, wie hier in Michailowsk. Tass und Sputnik, von denen die folgenden Bilder stammen, veröffentlichen aber generell kein Material, das gegen die politischen Richtlinien des Kremls verstößt.

imago images 170227718
3 von 13
Quelle: Dmitry Akhmadullin/TASS/imago images

Eine Frau schaut in Michailowsk in Südrussland durch einen Zaun: Allgemein gelten sowohl ehemalige Wehrdienstleistende als auch ehemalige Berufssoldaten als Reservisten. Die obere Altersgrenze liegt zwischen 50 Jahren für einfache Soldaten und 70 Jahren für höhere Ränge.

imago images 170214055
4 von 13
Quelle: IMikhail Metzel/Tass/imago images

Eine Frau drückt die Hand eines Soldaten in Moskau: Es gibt zahlreiche Berichte, dass die nun eingezogenen Reservisten schlecht ausgerüstet und schlecht ausgebildet an die Front geschickt werden. Als "Kanonenfutter" bezeichnen sie nun Experten.

imago images 170213987
5 von 13
Quelle: IMAGO/Mikhail Metzel

Ein Paar verabschiedet sich in Moskau: Fast jeder zweite Russe blickt einer Umfrage zufolge ängstlich und erschrocken auf die Mobilmachung. 47 Prozent beschrieben ihre Gefühlslage laut den Ergebnissen des unabhängigen Instituts Lewada mit "Angst, Furcht, Entsetzen". Die Zustimmung zum Krieg sank um einige Prozentpunkte auf 72 Prozent.

imago images 170213994
6 von 13
Quelle: IMAGO/Mikhail Metzel

Familien verabschieden mobilisierte Männer in einer provisorischen Mobilisierungsstation, die im Pavillon Nr. 46 des VDNKh eingerichtet wurde: Immer wieder kam es auch zu Protesten gegen die Mobilmachung, von denen im Unterschied zu den emotionalen Verabschiedungen keine Bilder über die russischen Nachrichtenagenturen verbreitet worden sind.

imago images 170032040
7 von 13
Quelle: Pavel Lisitsyn/Sputnik/imago images

Vor einem Militärstützpunkt in Chkalovsky, etwa 30 Kilometer von Moskau entfernt, verabschieden sich eingezogene Soldaten von ihren Familien: Der Ärger über die Mobilmachung war so groß, dass der Kreml Fehler einräumen musste – die Verantwortung allerdings auf die lokalen und regionalen Verantwortlichen schob.

imago images 170072110
8 von 13
Quelle: Aleksandr Kondratuk/Sputnik/imago images

Abschied in Tscheljabinsk: In diesem Kontext sind wohl auch die nun veröffentlichten Bilder zu verstehen. Die Staatspropaganda gibt damit zu, dass vor allem zurückgebliebene Frauen verzweifelt sind, stilisiert die mobilisierten Männer gleichzeitig zu Helden, die ein Opfer für ihr Vaterland bringen.

imago images 170039402
9 von 13
Quelle: Pavel Lisitsyn/Sputnik/imago images

Ein Mann hält vielleicht ein letztes Mal sein Kind in den Armen, bevor der Bus in Tschkalowski abfährt: Gleichzeitig droht der Kreml harte Strafen an. Mit bis zu 15 Jahren Haft müssen Russen im wehrpflichtigen Alter rechnen, wenn sie die Teilnahme an Kampfhandlungen verweigern. Mehrere Hunderttausende sollen vor der Mobilmachung bereits aus Russland geflüchtet sein.

imago images 170147490
10 von 13
Quelle: Kirill Braga/Sputnik/imago images

Abschied in Tscheljabinsk: Während einige Bilder wie Schnappschüsse wirken, sehen andere gestellt aus, wie diese Verabschiedung. Das "Z", das Symbol des Krieges, ist am Arm des Soldaten deutlich zu sehen.

imago images 170147681
11 von 13
Quelle: Kirill Braga/Sputnik/imago images

Ein russischer Soldat verabschiedet sich in Volgograd: Vielen Paaren ist der Trennungsschmerz in den Gesichtern deutlich anzusehen.

imago images 170147691
12 von 13
Quelle: Kirill Braga/Sputnik/imago images

Mobilisierung in der Millionenstadt Wolgograd: An den Grenzen Russlands wurden mittlerweile Militärdienstbüros installiert, die fliehende Männer abfangen und sofort einziehen.

imago images 170148275
13 von 13
Quelle: Kirill Braga/Sputnik/imago images

Zurückbleibende Familienangehörige schauen in Wolgograd den abfahrenden Zügen nach: Experten rechnen damit, dass die Mobilisierung deutliche Auswirkungen auf die demografische und wirtschaftliche Entwicklung Russlands haben wird.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website