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Warum dem Berliner Immobilienmarkt bald die Käufer ausgehen könnten

Aktualisiert am 30.06.2022Lesedauer: 4 Min.
Nie war Wohneigentum in Berlin mehr wert als heute.
Seit Jahren klettern die Preise für Berliner Immobilien in die Höhe. Doch steigende Finanzierungszinsen könnten diesen Trend ins Wanken bringen. (Quelle: 3dan3 / iStock / Getty Images Plus)
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Wohnraum in der Hauptstadt ist ein kostbares Gut. Immobilieneigentümer können sich in Berlin seit Jahren über hohe Preise und entsprechende Renditen beim Verkauf freuen. Ein Trend, der sich aufgrund steigender Finanzierungszinsen jedoch bald ändern könnte.

Nie war Wohneigentum in Berlin mehr wert als heute. Zum einen ist es die Attraktivität der Hauptstadt, die Menschen aus dem In- und Ausland anlockt, zum anderen der Mangel an Wohnraum, der die Preise für Häuser, Eigentumswohnungen und Grundstücke in die Höhe schnellen lässt. Im Innenstadtring sind Käufer inzwischen bereit, für eine Eigentumswohnung mindestens 5.000 Euro pro Quadratmeter zu bezahlen. Und wie eine aktuelle Auswertung* des Berliner Maklerunternehmens Homeday zeigt, müssen sie das auch. Denn in vielen Berliner Stadtteilen werden sogar noch weitaus höhere Preise für Eigentumswohnungen verlangt.

In 19 Berliner Ortsteilen liegen die Quadratmeterpreise bereits über 5.000 Euro, darunter Kreuzberg, Friedrichshain und Westend. In Grunewald, Halensee, Prenzlauer Berg, dem Hansaviertel, Mitte, Moabit und Schmargendorf liegen die Durchschnittspreise für Wohnungen zwischen 6.000 und 7.000 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Wohnungspreise gibt es aktuell in Tiergarten mit durchschnittlich 8.040 Euro pro Quadratmeter. Die Angebotspreise zahlreicher Immobilien in diesem Stadtteil betrugen mehr als 10.000 Euro pro Quadratmeter. Den höchsten Preis verlangte ein Verkäufer für eine Wohnung in der Bissingzeile: 25.000 Euro pro Quadratmeter. Den zweithöchsten Durchschnittspreis pro Quadratmeter Eigentumswohnung zahlen Käufer aktuell in Dahlem mit 7.240 Euro. Noch dramatischer sieht die Lage auf dem Häusermarkt aus. Ein Haus zum Kauf im Innenstadtring ist inzwischen absolute Mangelware. „Wer diese Immobilienart sucht, muss in die Randbezirke ausweichen. Das lässt die Preise dort und auch im Umland entsprechend steigen”, erklärt der Berliner Immobilienmakler Detlef Martin von Homeday. So zahlen Käufer beispielsweise für ein 130 Quadratmeter großes Einfamilienhaus in Panketal rund 600.000 Euro.

Ist der Traum vom Eigenheim überhaupt noch bezahlbar?

Immer mehr Käufer verzweifeln am Preis für ihren Traum vom Eigenheim und nur noch wenige können sich diesen verwirklichen. „Wer heute kauft, muss viel höhere Kredite als noch vor wenigen Jahren aufnehmen. Schon der Eigenanteil von meist 15 Prozent ist für junge Familien eine Herausforderung, die oft nur durch die finanzielle Unterstützung von Verwandten zu meistern ist”, beobachtet Detlef Martin. Oft würden sich Käufer vorfristig einen Teil ihres Erbes auszahlen lassen, um die begehrte Berliner Immobilie zu finanzieren, oder alternativ ein Darlehen bei Verwandten aufnehmen.
Durch steigende Zinsen für die Baufinanzierungen spitzt sich die ohnehin angespannte Situation noch weiter zu. Konnten Käufer Anfang des Jahres noch Finanzierungen um 1 Prozent abschließen, lagen diese im Mai bereits bei 2,5 Prozent. Und weitere Steigerungen sind zu erwarten: „Schon jetzt bewegen sich die Bauzinsen in Deutschland um die 3 Prozent. Angesichts des Inflationsdrucks und der entscheidenden Zinsanhebungen der US-Notenbank hat die Europäische Zentralbank Anfang Juni die Zinswende eingeleitet. Nun wird es darauf ankommen, wie schnell weitere Zinsschritte folgen”, erklärt Finanzierungsexperte Johannes Erdmann von der Homeday Hyp. Seine Prognose: „Bauzinsen von 4 Prozent und mehr für zehnjährige Finanzierungen sind bis Jahresende realistisch.”

Wie wirkt sich die veränderte Zinspolitik auf die Nachfrage am Immobilienmarkt aus?

Waren durch die Null-Zins-Politik mehr Menschen in der Lage, sich eine Immobilie leisten zu können, werden dies bei steigenden Zinsen deutlich weniger sein. Dadurch wird die Nachfrage nach Immobilien voraussichtlich sinken, was in der Regel zu einem Fall der Preise führt. Wer derzeit also über den Verkauf seiner Berliner Immobilie nachdenkt, sollte diesen angesichts der aktuellen Entwicklungen nicht auf die lange Bank schieben. Mit einer kostenlosen Immobilienbewertung finden Eigentümer heute schnell heraus, wie viel ihr Grundstück, Haus oder Wohnung aktuell noch wert sind. Obwohl Maklerunternehmen die Immobilienbewertung in der Regel kostenlos anbieten, können sich die Bewertungen je nach Methode jedoch erheblich in ihrer Qualität unterscheiden.

Das Berliner Maklerunternehmen Homeday setzt bei der Ermittlung des präzisen Werts einer Immobilie auf eine Kombination aus lokaler Marktkenntnis des Maklers und moderner Technologie. Ein Berliner Makler begutachtet die zu bewertende Immobilie persönlich vor Ort und erfasst alle relevanten Daten wie Lage, Zustand und Ausstattung. Diese wertet er gemeinsam mit dem Eigentümer in einem innovativen Preiskalkulations-Tool aus. Es zeigt Schritt für Schritt, wie sich die einzelnen Faktoren – vom Balkon bis zur Qualität der Baumaterialien – auf den Wert der Immobilie auswirken. Zudem kennt das Tool die aktuellen Preise ähnlicher auf dem Markt angebotener Immobilien und berechnet so den optimalen Angebotspreis. Die Immobilienbewertung von Homeday ist kostenlos und unverbindlich. Neugierig geworden? Dann überzeugen Sie sich doch direkt selbst von der Serviceleistung von Homeday und lassen Sie Ihre Immobilie von einem Makler aus Ihrer Nähe bewerten. Mehr Informationen und einen Bewertungstermin erhalten Sie auf der Webseite von Homeday.

*Grundlage für die Untersuchung ist der Homeday-Preisatlas (www.homeday-preisatlas.de); Stand: Juni 2022. Für die Untersuchung wurden die Kaufpreise für Wohnungen in den 96 Berliner Stadtteilen für das erste Quartal 2022 erhoben.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit Homeday GmbH, Prinzessinnenstraße 26, 10969 Berlin erstellt.

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