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Dortmund: 190 Parkplätzen sollen Radschnellweg Ruhr weichen


Ausbau in Dortmund
190 Parkplätze sollen Radschnellweg weichen

Von t-online, tht

25.01.2024Lesedauer: 2 Min.
Der Radschnellweg Ruhr im Dortmunder Kreuzviertel: Die Fahrradschnellstrecke soll den Verkehr im Ruhrgebiet entlasten.Vergrößern des BildesDer Radschnellweg Ruhr im Dortmunder Kreuzviertel: Die Fahrradschnellstrecke soll den Verkehr im Ruhrgebiet entlasten. (Quelle: Stadt Dortmund / Hendrik Konietzny)
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Der Ausbau des Radschnellwegs Ruhr soll in Dortmund weitergehen. Der Ausbau der Fahrradstrecke hat Konsequenzen für Autofahrer und Anwohner.

Der Radschnellweg Ruhr (RS1) soll in Dortmund weiter ausgebaut werden. Für den Ausbau des Fahrradweges sollen etwa 190 Pkw-Parkplätze im Saarlandstraßenviertel weichen. Betroffen seien Parkplätze zwischen Arneckestraße, Chemnitzerstraße und der Ruhrallee, gab die Stadt auf einer Informationsveranstaltung in der Fachschule Dortmund am Dienstag bekannt.

Das Viertel ist bekannt für seine Parkplatzknappheit. Doch der Leitfaden des Landes NRW macht klare Vorgaben für die Planung und den Bau der neuen Fahrradstraße. Eine Fahrbahnbreite von mindestens 4,6 Meter und 0,75 Meter Sicherheitsabstand zum ruhenden Verkehr ist hier Pflicht. Für Bewohner der Sonnenstraße hat das Konsequenzen: Ab dem voraussichtlichen Baustart im Jahr 2026 kann nur noch am nördlichen Straßenrand längs zur Fahrbahn geparkt werden. Das Parken auf der Fahrbahn soll gestrichen werden.

Kostenpflichtige Parkplätze sollen für Bewohner gratis sein

Der Stadt sei bewusst, dass die Maßnahmen den Parkdruck weiter erhöhen werden, teilte diese auf ihrer Website mit. Insofern sollen die Stellplätze für das Bewohnerparken ausgeweitet werden. Auch gebe es Überlegungen, kostenpflichtige Parkplätze für Anwohner zusätzlich freizugeben und neue Kurzzeitparkplätze für Kunden des Einzelhandels an der Saarlandstraße zu errichten. Bis es mit dem Ausbau des Teilabschnittes losgeht, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern. Die Stadt rechnet nicht mit einem Baubeginn vor 2026.

Der gesamte Schnellweg durch die Metropolregion Ruhr soll eine Gesamtlänge von etwa 100 Kilometern erreichen. Ziel ist es, den Verkehr im Ruhrgebiet zu entlasten. Insgesamt 24 Kilometer des Infrastrukturprojektes werden durch Dortmunder Stadtgebiet führen. Das erste Teilstück im Kreuzviertel wurde bereits 2021 eingeweiht.

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